Mittwoch, 13. April 2011

Thailand plant Schliessung von Flüchtlingslagern


Thailand plant Schliessung von Flüchtlingslagern

Umphiem Mai - Flüchtlinglsager
Copyright jonas m lanter



Burmesische Flüchtlinge werden über die Friendship-Bridge vom
Thailändischen Mae Sot nach Burma repatriiert/
Copyright jonas m lanter

sven m jakal
jonas m lanter

Thailand plant mehr als 100'000 Burmesische Flüchtlinge, welche in Flüchtlingslager entlang der Thai- Burmesischen Grenze leben, nach Burma zurück zu schicken. Dies aufgrund des Machtwechsels in Burma, bei dem das Burmesische Militär die Macht an eine neu gewählte Regierung abgab. So ein Sprecher der Thailändischen Regierung.

"Das Burmesische Flüchtlingsproblem ist 20 Jahre alt. Es hat Thailand einiges an Ressourcen gekostet und es ist Zeit, eine endgültige Lösung herbeizuführen." So der Chef des Nationalen Sicherheitsrates, Tawin Pleansri.

Pleansri: "Ich kann Ihnen nicht sagen wann wir die Camps schliessen, doch wir sind entschlossen dazu.", wie er nach Rücksprache mit dem Thailändiscfhen Premier Abhisit Vejjajiva, verlauten liess. "Wir sind jetzt mit der Regierung Myanmar's am Verhandeln."

Thailand steht in Kontakt mit der UN-Flüchtlingskomission, was die Rückführung der Campeinwohner nach Myanmar angeht. Eine Sprecherin der UN Vertretung in Bangkok, Kitty McKinsey sagt jedoch: "Es ist viel zu früh für die Flüchtlinge in ihr Heimatland zurück zu kehren. Die Wahlen in Burma waren abgekartet und der 'Staatsrat für Frieden und Entwicklung' auch als SPDC berüchtigt "wurde in eine vom Militär gestützte Regierung überführt. Es muss sich erst eine Besserung der humanitären Situation abzeichnen."

"Unsere Zusammenarbeit mit der Thailändischen Regierung verlief immer zufrieden stellend. Wir können aber Thailands Anliegen verstehen."

"Es kann keine Lösung sein, die Menschen in ein unsicheres Land zurück zu schicken. Wir hätten gerne eine Rückkehr in Sicherheit und Würde und sie muss absolute freiwillig geschehen", so McKinsey weiter.

Das Thailändisch-Burmesische Grenz Konsortium (TBBC), eine Nichtregierungsorganisation welche in Thailand an der Grenze zu Burma operiert, beziffert die Zahl der Burmesischen Flüchtlinge entlang der Grenze auf 142'000 Personen im letzten Januar.

"Auch nach dem Machtwechsel gibt es jeden Tag Neuankömmlinge in den Camps. Ostburma ist noch lange nicht befriedet." so Sally Thompson, die geschäftsführende Direktorin des Konsortiums. "Wir drängen ebenfalls auf ein bleiben der Flüchtlinge in Thailand. Es ist einfach noch zu früh für eine Rückkehr in die Heimat, obwohl genau das unser Ziel ist."

Heftige Kämpfe zwischen den Rebellen der Karens und den Regierungstruppen während der Wahl im November, haben eine Welle von 20'000 Flüchtlinge verursacht, welche nun ebenfalls in den Lagern leben.

Die meisten Camp Einwohner stammen aus Dörfern in Ostburma. Diese wurden durch den jahrelangen Krieg zwischen ethnischen Gruppierungen für mehr Autonomie, sowie den Regierungstruppen teilweise mehrmals ausgeraubt, geplündert oder gar gebrandschatzt.

Laut Aussagen geflohener Flüchtlinge, verschleppen burmesische Regierungstruppen ganze Dorfgemeinschaften zur Zwangsarbeit. Vergewaltigungen sowie wahllose Exekutionen sind an der Tagesordnung. Zerstörung der geplünderten Dörfer üblich. Solche Aussagen werden ebenfalls von Organisationen wie Amnesty International bestätigt.

Burma wird seit fast fünf Dekaden vom Militär regiert und die bewaffneten Kräfte werden weiter die heruntergewirtschaftete Nation dominieren.

Der neue Präsident, vorheriger Premier Thein Sein, ist nur einer von vielen Generälen, welche ihre Uniform während den November Wahlen, gegen ein unauffälligeres Gewand getauscht haben.

Letzten Dezember wurde Thailand von der US Menschenrechtsgruppe 'Human Rights Watch' (HRW) gerügt, aus Burma stammende Flüchtlinge nicht wie menschliche 'Ping-Pong'-Bälle zu behandeln. So musste Thailand auch Kritik einstecken, als 2009 das Militär eingesetzt wurde, um 4'500 Angehörige des indigenen Hmongstammes, gewaltsam nach Laos zu repatriieren.

13. Oktober 2011

Sonntag, 10. April 2011

Burma: Kein Machtwechsel an Parteispitze

Burma: Kein Machtwechsel an Parteispitze


Than Shwe; die 'Graue' Eminenz, bleibt weiterhin an der Macht


sven m jakal & jonas m lanter

Trotz der Auflösung der SPDC (Staatsrat für Frieden und Entwicklung) und der Ankündigung letzter Woche, dass Gen. Than Shwe seinen Posten als oberster Militär an Gen. Aung Hlaing abgibt, kontrolliert Gen. Than Shwe nach wie vor das Militär.

So lassen Quellen aus dem Verteidigungsministerium verlauten. Der stärkste Beweis dafür sei, dass Gen. Than Shwe trotz seines Rücktritts immer noch Umschläge aus dem Kriegsministerium in Naypyidaw erhält. Diese sind als 'Geheim' oder 'Vertraulich' eingestuft. "Es gibt keinen Grund, solche Umschläge an einen resignierten General zu senden. Das Kriegsministerium sendet jedoch weiter diese Briefe an Gen. Than Shwe"; wie ein Offizier des Ministeriums wissen liess. Dies unter der Bedingung der Anonymität.

"Obwohl Gen. Than Shwe kein Büro im Zayar Thiri Bezirk von Naypyidaw hat". Dort steht das Kriegs-Ministerium. "Dass diese Berichte weiter an ihn gesendet werden, lässt den Schluss zu, dass Gen. Than Shwe weiter das Militär kontrolliert und er hat immer noch sehr, sehr grosse Macht."

Die Quellen aus dem Verteidigungsministerium besagen denn auch, dass Gen. Than Shwe die Position als Sen.-Gen. behält. Sein oberster Stab, bestehend aus Maj.-Gen. Nay Win, Brigg.-Gen. Soe Shein und Col. Myint Kyi verbleiben ebenfalls in ihren militärischen Positionen.

Laut einer anderen Quelle, ist Gen. Aung Hlaing zwar befugt, kleinere Umstrukturierungen im Militär vorzunehmen. Doch Gen. Than Shwe behält das letzte Wort, wenn es um grössere Umgestaltungen geht.

Burmas Elite scheint währenddessen weiteren Zuwachs zu bekommen. So wurde Lt.-Gen. Myint Hein; Luftwaffenchef zum General, und Vize Admiral Nyan Tun; Chef der Marine, zum Admiral befördert.

Somit gibt es jetzt drei 4-Stern Generäle an der Seite von Gen. Min Aung Hlaing. "Mit dieser Aktion bezweckt Gen. Than Shwe, Armee, Luftwaffe und Marine loyal und nachhaltig an sich zu binden."

Laut Aussagen von Regierungsmitgliedern in den verschiedenen Ministerien verbleibt das Portrait von Gen. Than Shwe, welches ihn als Nr. 1 General von Burma preist, weiter an den Wänden der Regierungsgebäude.

"Das Bild des Senior Generals oder Generalissimus hängt immer noch an den Bürowänden. Niemand hat uns gesagt, dass wir das Bild entfernen oder gar ersetzen sollen", so ein Mitarbeiter des Finanz- und Wirtschaftsministeriums in Naypyidaw.

10th April 2011


Donnerstag, 7. April 2011

Burma und die fehlgeleitete Deutsche Aussenpolitik



Burma und die fehlgeleitete Deutsche Aussenpolitik


Von "Heckler & Koch" wurden bereits früher sogenannte "Small arms" - Klein-Waffen nach Burma geliefert;
jetzt läuft der Deal über Drittländer. Nicht alle "H & K" sind aus chinesischer Produktion.


jonas m lanter

Nach Auffassung der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), droht den Deutschen erneut aussenpolitischen Ärger mit ihren westlichen Verbündeten. Berlin erwägt eine Lockerung der Sanktionen gegen Burma, über deren Verlängerung im April 2011 von der Europäischen Union (EU) entschieden wird.

Laut Aussagen von Kennern gibt es keinen Grund, die Sanktionen in Burma zu lockern, denn die vergangenen Wahlen (die ersten seit 1990), seien in keiner Weise fair gewesen, noch wurden; nach westlichem Massstab, die kleinsten "demokratischen Standards" eingehalten.

Die jahrelang unter Hausarrest stehende Regimekritikerin und Friedensikone Daw Aung San Suu Kyi, lehnt eine Aufhebung der Sanktionen in Burma strikte ab. Auch die US-Regierung signalisierte deutlich, dass sie entsprechende US-amerikanische Sanktionen weiter aufrechterhalten wird.

Die deutsche Aussenpolitik wird für die besten Partner immer unberechenbarer." Die USA, Frankreich, Grossbritannien, Kanada, Australien, die Niederlande, Dänemark und mindestens acht weitere Staaten unterstützen auch von den Vereinten Nationen erhobenen Ruf nach Einrichtung einer internationalen Untersuchungskommission, welche die Verbrechen dokumentieren soll. Eine solche Kommission wäre ein erster Schritt, um den Internationalen Strafgerichtshof (IStGH) mit Ermittlungen zu betrauen.

Es ist nicht nachvollziehbar, warum sich Deutschland im Falle Libyens für Ermittlungen des IStGH ausgesprochen hat, zu den ungleich schwereren Verbrechen in Burma aber schweigt. Exil-Burmesen protestierten wegen Deutschlands "Zweigleisigkeit" in den vergangenen Tagen bereits vor der deutschen Botschaft in London.

Neben den ASEAN-Staaten setzen sich vor allem Deutschland und Österreich für eine Aufhebung der Sanktionen gegen Burma ein. Erst in diesem Monat besuchte eine Delegation von 23 österreichischen Unternehmen Burma. Auch die deutsche Industrie zeigt grosse Interesse an einer Aufhebung der EU-Sanktionen. Sie verbieten Geschäfte mit 1200 burmesischen Staatsfirmen, schränken die Reisefreiheit führender Militärs ein und frieren ihre Finanzguthaben ein.

Offiziell spielt Deutschland seine Wirtschaftsinteressen herunter und begründet seine Kritik an der Aufrechterhaltung der Sanktionen mit ihren Folgen für die breite Bevölkerung. Zudem hätten die Zwangsmassnahmen keine Wirkung auf das Regime. Befürworter der Sanktionen weisen darauf hin, dass Burmas regierende Militärjunta bislang alle von der EU geforderten Reformen abgelehnt hat und nun nicht dafür belohnt werden darf.

Wenn die Armut im Land zunimmt, so ist dafür die Misswirtschaft der Militärs
verantwortlich.

In Burma werden zurzeit 2200 politische Gefangene - unter ihnen 250 buddhistische Mönche - in Haftanstalten festgehalten. In den Nationalitätengebieten sind die Minderheiten Opfer völkerrechtswidrigen Verbrechen.

07th March 2011

Als in Burma im Herbst 2008 (Uprising) – von der Junta in Myanmar ("Stark" & "Schnell") umbenannt - die friedlichen Proteste brutal niedergeschlagen wurden, sorgte besonders ein Bild für weltweites Entsetzen: wie der japanische Photograph Kenji Nagai von einem Milizionär erschossen wurde. Das Sturmgewehr, aus dem der Schuss kam, sieht wie ein G3 von Heckler & Koch (H&K) aus, könnte aber auch ein belgische FAL des Herstellers FN Herstal sein. So oder so gibt es eine deutsche Verbindung: dem Kriegsgeräte-Informationsdienst "Jane´s" zufolge setzt die birmanische Armee noch immer massiv auf die "Braut des deutschen Soldaten", die bis vor wenigen Jahren ihre Standardwaffe Nr. 1 war, und auf MG3-Maschinengewehre von Rheinmetall. Das FAL war nach Angaben des renommierten Experten Edward Ezell einst aus Altbeständen der Bundeswehr eingeführt worden.

Die inneren Konflikte Burmas begannen weit vor der Unabhängigkeit von 1948. Hunderttausende wurden seither getötet, Millionen vertrieben. Alle Kriegsparteien – Regierung, untereinander verfeindete Rebellen und Drogenbarone – setzen Kindersoldaten ein, gemordet wird in erster Linie mit "Kleinwaffen". In den jüngsten Berichten westlicher Medien wurde vor allem China als Waffenlieferant der Militärdiktatur kritisiert. Darüber wird aber vergessen, dass jahrzehntelang just die Bundesrepublik Deutschland Burmas wichtigster Rüstungspartner war:

Eine Aufzeichnung der einschlägig berüchtigten Firma Fritz-Werner, die sich auf Maschinen für die Waffen- und Munitionsherstellung spezialisiert hatte, belegt, dass die folgenreiche Kooperation bereits 1953 begann. Dabei ging es um die Produktion der BA52-Maschinenpistole, später bekannt als "Ne Win-MG". Hinzu kam der Aufbau von drei Fabriken für Infanterie- und Artilleriemunition in Rangun und Prome. Das Deutsche Auswärtige Amt (DAA) stimmte zu, weil es eine diplomatische Anerkennung der DDR durch das blockfreie Birma befürchtete. Die Hardthöhe verkaufte bereits 1960 die Lizenz zur Herstellung des G3 an Birma, wie Dokumente des DAA belegen (bislang ging die Friedensforschung von 1981 aus). Die G3-Fabrik baute die Fritz Werner-AG auf, die mittlerweile in Bundesbesitz übergegangen war. Bis die Produktion anlief, bezogen die burmesischen Militärs über Fritz-Werner das Schnellfeuergewehr G3 von der Düsseldorfer Waffenschmiede Rheinmetall, die sich damals die Fertigung mit H&K teilte. 1961 genehmigte das Auswärtige Amt die Lieferung von 10.000 G3 sowie von vier Millionen Schuss durch die Fritz-Werner-Tochter Metallwerk Elisenhütte Nassau (MEN). Den Diplomaten kamen auch "keine Bedenken", als General Ne Win 1962 die demokratische Regierung stürzte und umgehend Proteste niederschlagen liess. Rheinmetall durfte weitere 12.000 G3 und 800 MG42-Maschinengewehre liefern, MEN 18 Millionen Schuss.

Dank der BRD wurde das burmesische Heer immer unabhängiger: 1969 erlaubte das DAA der Staatsfirma Fritz-Werner, Anlagen zur Produktion von Sprengstoffen und ein Messingwalzwerk auszuführen. Aber weil es "unbillig" erschien, Thailand zu verweigern, was man Birma gewährte, durfte auch der rivalisierende Nachbarstaat eine H&K-Lizenzproduktion aufbauen. Das AA genehmigte den Oberndorfern 1971 die Ausfuhr einer Fabrik für den G3-Ableger HK33. Kurz darauf stellte die birmanische Armee bei "U Nu"-Rebellen HK33 sicher, die H&K an Thailand geliefert hatte. Laut Ezell gelangten auch die Karen-Rebellen an HK33.

Weder der eskalierende Guerillakrieg noch die blutige Niederschlagung friedlicher Proteste in Rangun 1974 beeindruckten die Bonner Exportkontrolleure. 1976 stimmten sie dem Antrag von Fritz-Werner zu, die birmanischen Munitionswerke grundlegend zu modernisieren. Das AA sah "keine Gefährdung unser Belange". Dies änderte sich auch nicht, als die Armee Anfang 1988 Studentenunruhen gewaltsam unterdrückte. Diktator Ne Win, der sich noch im Mai 1988 wie fast jedes Jahr als Gast von Fritz-Werner in der BRD aufhielt, trat zwar zurück, doch seine Nachfolger ließen im August 1988 Tausende Demonstranten niedermetzeln - mit G3, wie etliche Photos dokumentieren. Ungerührt genehmigten die Bonner Beamten im September 1988 Fritz-Werner die Ausfuhr von Munitionsmaschinen, wie eine Stellungnahme des Bundeswirtschaftsministeriums zeigt.

Seit 1989 haben alle Bundesregierungen behauptet, keine Genehmigungen für Rüstungsexporte nach Birma mehr zu erteilen. Die bis 2004 vorliegenden Übersichten des Bundesamtes für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle zeigen jedoch, dass in fast jedem Jahr mindestens ein Antrag auf Lieferung von Dual-Use-Gütern bewilligt wurde - obwohl seit 1991 ein EU-Waffenembargo gilt! Außerdem fällt auf, dass das Zollkriminalamt 2001 wegen der Lieferung von Anlagen zur Sprengstoffherstellung ermittelte und es zwei Jahre später sieben Verurteilungen wegen des Exports von Munitionsmaschinen gab.

Fritz-Werner – 1990 vom Bund an MAN Ferrostaal verkauft – ist noch immer in Burma aktiv: mit einer Niederlassung der "Fritz Werner Industrie-Ausrüstungen" und "Myanmar Fritz Werner Industries Co., Ltd.", einem 1984 gegründeten Joint-Venture mit dem Schwerindustrieministerium, welches auch für den Rüstungskomplex zuständig ist. Das US-Aussenministerium hat 1995 berichtet, dass Fritz-Werner ausserdem Im- und Exporte für die "Myanmar Economic Holdings" durchführte, die wiederum laut AA der Direktion des Beschaffungsamtes im Verteidigungsministerium gehört. Den amtlichen birmanischen Medien ist zu entnehmen, dass Fritz-Werner-Manager regelmässig von hohen Generälen empfangen wurden, zuletzt der langjährige Geschäftsführer Werner Schoeltzke Ende 2006. Auf eine Anfrage des Verfassers hin hat Kommunikationsdirektor Daniel Reinhardt indes erklärt, dass MAN Ferrostaals Burma-Engagement seit jeher "ausschliesslich zivile Aufgaben" betrifft. Unbestreitbare Tatsache bleibt aber, dass das Regime, das als die reinste Militärdiktatur der Welt gilt, nach wie vor nur dank der einst von Fritz-Werner errichteten Rüstungsfabriken derart resistent gegen Embargos ist.

Deutschland sollte sich zu seiner historischen Verantwortung bekennen und die Profite aus den früheren Geschäften von Fritz-Werner wie die damaligen Einnahmen aus der G3-Lizenz dazu benutzen, den Millionen Opfern zu helfen.

07th March 2011

Donnerstag, 24. März 2011

Schweres Erdbeben in Burma




Todesopfer bei Erdbeben in Burma




Epizentrum lag im Dreiländereck auf burmesischer Seite




Staunen über die Kraft der Natur

jonas m lanter

Ein schweres Erdbeben der Stärke 6,8 hat das Dreiländereck zwischen Thailand, Laos und Burma erschüttert. In der nordthailändischen Stadt Chiang Rai sei eine Frau in ihrem Bett von Trümmern erschlagen worden, berichteten Medien. Das Epizentrum lag in Burma, knapp 590 Kilometer nordöstlich der Hafenstadt Rangun und rund 90 Kilometer nördlich von Chiang Rai, so die US-Erdbebenwarte USGS. Über das Ausmass der Schäden gibt es keine Angaben. Die Region ist abgelegen und in der Nacht schwer zu erreichen. Das Erdbeben ereignete sich nur zehn Kilometer unter der Erdoberfläche. Im 800 Kilometer entfernten Bangkok wackelten die Hochhäuser; die Menschen flüchteten ins Freie.

24.03.2011

Donnerstag, 10. Februar 2011

Burmas Regierungsmitglieder im Parlament bestehen zu 90% aus Militärs


Burmas Regierungsmitglieder im Parlament bestehen zu 90% aus Militärs

Vier der 30 Minister sind keine ehemaligen Generäle

Der frühere Premierminister & General Thein Sein ist der vorgeschobene, erste Präsident unter der Militärjunta Burmas!

Dies lässt aber nicht darüber hinwegtäuschen,wer weiterhin das Sagen in Burma hat:
Generalissimus Than Shwe, Oberhaupt der burmesischen Streitkräfte!




Burmas Regierungsmitglieder im Parlament bestehen zu 90% aus Generälen:
Vier der 30 Minister sind keine Berufssoldaten

jonas m lanter

Das burmesische Parlament hat am Freitag hinter verschlossenen Türen ohne eine einzige Gegenstimme die Regierungsliste gebilligt, die der neu gewählte Präsident Thein Sein (Anmerkung: Bis anhin Stellvertretender Machthaber nach General Than Shwe; also die Nummer zwei des Regimes), vorgelegt hat. Von den 30 Ministern sind vier Zivilisten, wie aus Abgeordnetenkreisen in der Verwaltungs-Hauptstadt Naypyidaw zu erfahren ist.

Gut die Hälfte der Minister gehörte bereits der bisherigen Regierung an. Für den Posten des Aussenministers wurde der pensionierte Oberst Wunna Maung Lwin nominiert; bisheriger Ständiger Vertreter des südostasiatischen Landes in der New Yorker Zentrale der Vereinten Nationen (UNO).

Der neu ernannte Präsident Saw Thein Sein (65) war als Premierminister Spitzenkandidat der Junta-treuen Partei 'Union für Solidarität und Entwicklung'; 'USDP'. Diese werden auch 'Speerspitzen genannt und bstehen unter anderem aus gedungenen Mördern, welche verantwortlich sind für das 'Depayin-Massaker' oder auch 'Black Friday-Massaker' genannt.

Daw Aung San Suu Kyi wurde bei ihrer Fahrt zu einer ihrer Reden 2003 auf dem Wege nach Mandalay von 'USDP'-Anhängern überfallen, wobei; je nach Angaben, zwischen 70 bis über dreihundert ihrer Anhänger erschlagen oder erschossen wurden!

Das 'Depain-Massaker' oder auch 'Black-Friday' genannt, wurde von der jetzigen herrschenden Partei Burmas; der 'USDP' (Union für Solidarität und Entwicklung)
organisiert.
Dabei wurden auch gedungene Mörder eingesetzt.
Bilanz:
Offizielle Stellen sprechen von 70 Toten; Parteianhänger der
Nationalen Liga für Demokratie von Aung San Suu Kyi von
über 300 Massakrierten






Gerade auf diese Speerspitzen (USDP) entfielen auf die bei den manipulierten Wahlen im November vorigen Jahres 80 Prozent der Stimmen! Vor den Wahlen hatte er seinen Generalsrang niedergelegt. Als Staatsoberhaupt löste er den langjährigen Juntachef Generalissimus Than Shwe (77) ab, der Oberkommandierender der Streitkräfte bleibt. Ex-Generalstabschef Thura Shwe Mann (63), einer der mächtigsten Männer des Regimes, wurde Vorsitzender des Unterhauses des Parlaments.
Den Vorsitz des Oberhauses übernimmt der bisherige Kultusminister Khin Aung Myint. Der mit umfangreichen Vollmachten ausgestattete neue 'Verteidigungs- und Sicherheitsrat', der über der Regierung steht, ist in seiner Zusammensetzung nahezu identisch mit der alten Militärjunta, die sich 'Staatsrat für Frieden und Entwicklung' oder 'SPDC' nannte.

Dies hindert UNO-Generalsekretär Ban Ki-moon allerdings nicht daran, vom " Beginn eines Wandels in Burma " und einer " wichtigen Chance " zu sprechen.

Da können voab die BurmesInnen und wir nur hoffen!


10.02.2011

Freitag, 4. Februar 2011

Ehemaliger General zum Präsidenten Burmas gewählt


General Thein Sein zum Präsidenten gewählt


Ex-General zum Präsidenten Burmas gewählt

jonas m lanter

In Burma hat am Freitag das Parlament den Ex-General Thein Sein zu ihrem Präsidenten ernannt.
Der 65-Jährige, der seit 2007 Premierminister war, bekam laut Abgeordnetenkreisen 408 von 659 Stimmen. Er löst damit faktisch Generalissimus Than Shwe ab, den bisherigen Chef der Militärjunta. Dieser wird aber weiterhin die graue Eminenz in diesem von Folter und Militär beherrschden Land bleiben.
Der Schritt, mit dem die regierende Militärjunta ihre Macht festigen will, war erwartet worden.

04th Feb. 2011 Dakar Senegal

Dienstag, 1. Februar 2011

Erste Parlamentssitzung in Burma seit 22 Jahren


Erste Parlamentssitzung in Burma seit 22 Jahren eröffnet


jonas m lanter

Hinter Barrikaden und unter scharfen Sicherheitsvorkehrungen ist am Montag in der vom Militär beherrschten Burma zum ersten Mal seit 22 Jahren wieder ein Parlament zusammengetreten. Diese Wahlen sind international als Farçe kritisiert worden.

Um 08 Uhr 55 hiesiger Zeit traten Ober- und Unterhaus in
dem von der Militärjunta neu erschaffenen Parlamentskomplex in der Hauptstadt Naypyidaw ("Sitz der Könige") zusammen.
Ein Viertel der Abgeordneten wurde von der Junta ernannt, Dreiviertel waren in einer umstrittenen Wahl im November vergangenen Jahres bestimmt worden und gehören meist der UDNP (United Development and Peace Council). Die ernannten Abgeordneten und regimetreue Parteien verfügen zusammen über mehr als 80 Prozent aller Sitze.

Die Vereinten Nationen und zahlreiche Regierungen hatten die Wahlen vom November stark kritisiert: Die Abstimmung sei weder transparent, frei oder fair. Das seit 1962 regierende Militär wolle seine Macht unter dem "Mantel der Demo- kratisierung" zementieren. Noch immer sind in Burma mehr als 2100 politische Gefangene eingekerkert. Die berühmteste Politikerin des Landes, Friedensnobelpreisträgerin Daw Aung San Suu Kyi, spielt offizielle keine politische Rolle. Sie wurde erst eine Woche nach den Wahlen aus deren Hausarrest entlassen.


Exakt 0855 Uhr wurde die Sitzung eröffnet

Die ungewöhnliche Anfangszeit der Parlamentssitzung um fünf vor neun war offenbar Generalissimus Than Shwe's Aberglaube entsprungen: Der 77 Jahre alte General ist für sein Dämonenglaube bekannt. Eine der ersten Aufgaben des Parlaments ist die Bestimmung von Kandidaten für das Präsidentenamt.
Als aussichtsreicher Bewerber
gilt neben Than Shwe der dritte Mann in seiner Hierarchie, General Shwe Mann.

31.01.2011

Mittwoch, 26. Januar 2011

Thailändische Polizei will 91 Rohingyas nach Burma abschieben


Thailändische Polizei schiebt 91 Rohingyas nach Burma zurück


Moslemische Flüchtlinge der Rohingya werden ohne Hilfsmittel der offenen See überlassen. Die meisten von ihnen ertrinken jämmerlich

jonas m lanter

Die thailändische Polizei hat 91 burmesische Rohingya-Bootsflüchtlinge festgenommen und will diese zurück nach Burma abschieben. Diese strandeten mit in einem defekten Boot an der thailändische Küste. Sie planten sich nach Indonesien abzusetzen. Das moslemische, Bengali-sprechende Volk der Rohingya wird von den Vereinten Nationen als eine der meist verfolgten Minderheiten überhaupt beschrieben.

"Wir gewähren nur grundlegendsten humanitäre Hilfe wie Nahrung und Wasser. Aber sie sind illegale Einwanderer. Wir müssen unseren Gesetzen folgen und sie nach Burma zurückschicken,“ so Polizeioberst Musikul Putthipong. "Innerhalb ein oder zwei Tage werden sie nach Burma zurückgeschickt".
Dies obwohl sie dort den schlimmsten Bedingungen ausgesetzt sind.
Hauptsächlich verweigert die burmesische Junta den moslemischen Rohingyas die Staatsbürgerschaft im eigenen Lande. Auch dürfen sie kein Eigentum wie ein eigenes Haus besitzen. Ebenso ist ihnen untersagt zu heiraten.
Dies führt die moslemische Volksgruppe unweigerlich dazu aus Burma zu flüchten.
Zusätzlich fordert die burmesische Junta die Minderheit auf das Land zu verlassen und in die Flüchtlingslager ins benachbarte Bangladesch zu "fliehen".
In der Vergangenheit hat die thailändische und burmesische Marine Rohingyas hilflos; ohne Wasser und Lebensmittel, auf dem offenen Meer zurückgelassen. Auch werden sie weitab vom Lande über Bord geworfen und ertrinken jämmerlich. Dies wird von der UNHCR wie auch von Menschenrechtsgruppen angeprangert.
Rohingya sind staatenlos. Sie kommen aus dem Rakahine-State (auch Arakan-State
genannt). Sittwe ist dessen politische Hauptstadt. Der Staat liegt im Westen Burmas und grenzt an Banglasesch. „Es gibt 28.000 anerkannte Rohingya-Flüchtlinge in zwei UNHCR-Lagern in Bangladesch und etwa 200'000 nicht registrierte, die auserhalb der Lager dahinvegetieren. In ihrer Hoffnungslosigkeit riskieren viele ihr Leben in kleinen Booten über die Bucht von Bengalen nach Malaysia oder den langen Weg nach Indonesien zu gehen,“ so UNHCR-Sprecher Ron Redmond. Die UNHCR hatte die thailändische Regierung ersucht diesen solange Schutz zu gewähren bis abgeklärt wurde, ob und wie ihnen internationalen Schutz gewährt werden kann.
Im Jahre 2009 hatte eine Gruppe von Rohingya die thailändische Armee der groben Menschenrechtsverletzung beschuldigt. Sie sagten, dass die Armee sie missbrauchte
bevor sie in defekten Booten ohne Ruder und Motor auf das offene Meer hinaus verbracht wurden. Einige von ihnen konnten sich retten. Thailand hält sie für illegale wirtschaftliche Migranten, die zurück nach Burma verbannt werden müssen.
Auch bietet Thailand den Muslimen kein Flüchtlingslager an.
Die UNHCR fordert Thailand auf eine humane Lösung zu finden und alle Massnahmen zur Rettung dieser Minderheit zu ergreifen. Auch sollen sich diese vergewissern, dass das Leben der Rohingya-Bootsflüchtlinge nicht weiter ignoriert oder gar missbraucht wird.

26.01.2011


Sonntag, 23. Januar 2011

Burma / Thailand: Zwei Journalisten nach illegalem Grenzübertritt in Thailand in Haft



Burma / Thailand: Zwei Journalisten nach illegalem Grenzübertritt in Thailand verhaftert

jonas m lanter

Das Committee to Protect Journalists (CPJ) ist zutiefst besorgt über die Folgen und die drohende Abschiebung von den in Thailand ansässigen freien Fotojournalisten John Sanlin, Inhaber eines burmesischen Passes, und Pascal Schatterman, einem belgischen Staatsangehörigen.



Die Kämpfe zwischen burmesischen Juntatruppen 'SPDC' und der Karens
weiten sich aus.Mörsereinschläge in der thailändischen Grenzstadt Mae Sot
kosteten Zivilisten und thailändischen Soldaten das Leben


"Wir appellieren an die thailändischen Behörden die Abschiebung der Journalisten John Sanlin und Pascal Schatterman zu überdenken und die Aussicht zu berücksichtigen, dass Sanlin schweren Repressalien ausgesetzt wird wenn er gewaltsam nach Burma zurückkehren muss",
sagte Shawn Crispin, Südostasien Vertreter der CPJ.
"Thailand war lange Zeit ein sicherer Zufluchtsort für vertriebene Journalisten, die aus Burma frei berichten. CPJ fordert die thailändische Regierung auf zur Pressefreiheit zu stehen."

Die zwei Journalisten wurden am Donnerstag gegen 11.30 Uhr durch die thailändischen Behörden in der Grenzstadt Mae Sot(d) - nach einer erneuten Einreise aus Burma; festgenommen, wo sie über den eskalierenden Konflikt zwischen den Regierungstruppen der Junta und den Aufständischen der ethnischen Gruppierung der Karens berichteten.

Die Behörden beschlagnahmten ihr Videomaterial, darunter Bilder der Vertriebenen, die unter schweren Entbehrungen in der Rückzugszone leben müssen. Am Freitag verurteilte ein thailändisches Gericht Sanlin und Schatterman zu einer Geldbusse in Höhe von 500 Baht
(ca. Euro 12,00 ), und erklärte, dass sie im Land bleiben könnten, da sie bei vorherigen
Einreisen keine Straftaten begangen hatten.

Aber nachdem die Fremdenpolizei mit dem Richter ein Gespräch führte wurden die zwei Journalisten wieder in Gewahrsam genommen und es wurde ihnen erklärt, dass sie in ihre jeweiligen Länder abgeschoben werden.
Die beiden Reporter sollen am Samstag vom internationalen Flughafen Suvarnabhumi ausserhalb Bangkoks abgeschoben werden.

Sanlin, freier Mitarbeiter von Al-Jazeera und Frankreichs TV-24, sagte CPJ, dass er fürchtet als Journalist in Burma unter schweren Repressalien leiden zu müssen, sollte er abgeschoben werden. Er sagte, dass er für Thailand ein Studentenvisum besitzt und dies bis März 2011 gültig sei.

Sanlin berichtete im vergangenem Jahr von den Front-Linien der Strassenschlachten in Bangkok und stellte seine exklusiven Videos, von einem Granatenanschlag am 10.April, bei dem mehrere Soldaten getötet und verletzt wurden, Frankreichs TV-24 zur Verfügung.

Das vom Militär regierte Burma hat weltweit mindestens 13 inhaftierte Journalisten im Zuchthaus und gilt als viertgrösster Kerkermeister.


22. Januar 2011

Post Scriptum: 24.01.2011
In der Zwischenzeit haben die thailändischen Behörden die beiden
Journalisten gegen eine Kaution von 500 Bath freigelassen.

Samstag, 15. Januar 2011

Burmas Militär treibt Privatisierung voran



Privatisierung an Vertraute und Verwandte der herrschenden Militärs

Die Militärs sichern sich ab

jonas m lanter

Ende 2011 sollen in Burma 90 Prozent der Staatsbetriebe an die ca. 500 Günstlinge der jetzigen Machthaber, auch Crownies genannt, verteilt sein. Im Gegenzug sollen die 'Crownies' Schulen, Spitäler und die Infrastruktur wie Wasserbrunnen und Stromzufuhr im Lande verbessern. So wollen sich Burmas Generäle für die Zukunft auch wirtschaftlich absichern.

Bereits seit einiger Zeit veräussert die burmesische Führung unter General Than Shwe wichtige Wirtschaftszweige an Günstlinge der Militärs und an Verwandte. Noch in diesem Jahre solle der Grossteil der Unternehmen in Staatsbesitz verkauft sein. Unter anderem berichtet dies auch das lokale Wirtschaftsmagazin "Bi-Weekly Eleven", Mizzima News und andere Medien im In- und Ausland. "Bis zu 90 Prozent der staatlichen Industriebetriebe werden so im Zuge des Wandels des Landes zur Demokratie an den Privatsektor veräussert" so der stellvertretende Industrieminister Khin Maung Kyaw zu 'Bi-Weekly Eleven'.
Die Privatisierung hatte bereits Ende 2008 begonnen und wude mit grosser Geschwindigkeit vor den unfreien Wahlen im November des vergangenen Jahres vorangetrieben. Ungefähr 250 Tankstellen, mehr als 120 verschiedenste Unternehmungen und Häfen entlang des Rangun-Deltas wurden dabei in kürzester Zeit verkauft. Der Tiefseehafen Ranguns wurde grösstenteils an die Chinesen verpachtet. Natürlich fanden die Verkäufe ohne Ausschreibungen hinter verschlossenen Türen statt. Die Verkaufspreise sind nicht bekanntgegeben worden.

Die Generäle, welche das Rentenalter erreichen oder bereits überschritten haben, wollen sich wirtschaftlich absichern! Denn sollte es nach der Freilassung von Aung San Suu Kyi doch zu einem Umbruch kommen, so will die Junta auch finanziell unabhängig sein.


Parlament tagt erstmals am 31. Januar

Dies ist ein weiterer Schachzug um General Than Shwe, der auch die neue, grösstenteils unterirdische Verwaltungshauptstadt Naypyidaw inmitten des Dschungels errichten liess. So wie die alten burmesischen Könige, welche sich tournus gemäss eine neue Hauptstadt bauen liessen.
Im Gegenzug haben die regimnahen Wirtschaftsbosse, welche die Unternehmen und die vorhandene Infrastruktur übernommen haben, bei den Wahlen offen die Partei der Junta, die 'Einheitspartei für Solidarität und Entwicklung' - USDP (oder auch 'Speerspitzen' genannt) unterstützt. Einige von ihnen sind gar als Kandidaten für die USDP gewählt worden.
Zum ersten Male solle das neue Parlament am 31. Januar, also in zwei Wochen, zusammentreten. Die USDP hat bei den unfairen und unfreien Wahlen laut offiziellen Angaben knapp 80 Prozent der Stimmen für sich entschieden. 25 Prozent; also ein Viertel der Sitze, sind den Militärs vorenthalten. Die grösste demokratische Partei, die Nationale Demokratische Kraft (NDF) ist eine Splittergruppe von Aung San Suu Kyi's verbotener Nationalen Liga für Demokratie (NLD).
Suu Kyi's Partei konnte aufgrund des rigiden Wahlgesetzes und der horrenden Registriergebühr von US$ 400,00 pro Kandidat (ein Minister verdient nach offiziellem Wechselkurs gerade mal 400.00 US$, ein einfacher Tagelöhner ein bis zwei US$) nur in rund einem Zehntel aller Wahlkreise Kandidaten aufstellen.

Natürlich wird erwartet, dass das Parlament am 31. Januar den abergläubischen Armeechef und ehemaligen Postboten Than Shwe zu ihrem Präsidenten wählen wird. Dagegen kämpft die Friedensikone Aung San Suu Kyi um das Überleben ihrer Partei. Sie beantragt über ihre Anwälte am obersten Gericht in Naypyidaw das Verbot der NLD aufzuheben. Die Nationale Liga für Demokratie wurde im Mai des vergangenen Jahres zwangsweise aufgelöst, da diese zu einem Boykott der Wahlen aufrief. Die Chancen für Aung San Suu Kyi sind äusserst schlecht, da Burmas Gerichte die Junta vertreten. Der Gang vor das oberste Gericht ist somit rein symbolisch.


Allgemeine Wehrpflicht auch für Frauen

Doch auch sonst zeigt sich kaum ein Wandel im 'Goldenen Land': siehe Beitrag vom 10. Januar 2011; "Burma mit seinen über 400'000 Soldaten ruft zur allgemeinen Wehrpflicht auf". Auch kam es in den vergangenen Monaten unter den schlecht entlöhnten Soldaten des Landes immer wieder zu vereinzelten Protesten. Zahlreiche Soldaten desertierten vorab nach Thailand oder zu ethnischen Gruppierungen, welche wiederum die Junta bekämpfen.
Laut dem neuen Zwangsrekrutierungsgesetz müssen sich alle Burmesen; auch die Frauen, zwischen 18 und 45 Jahren bei den Behörden registrieren lassen. Somit können diese jederzeit von der Junta zum Dienst in der Armee verpflichtet werden. Nur Studenten sind von den Rekrutierungen ausgenommen. Bei den Protesten im Herbst 2007 hatten sich den demonstrierenden Mönchen viele Studenten angeschlossen.

15. Januar 2011

Montag, 10. Januar 2011

Burma mit seinen über 400'000 Soldaten ruft zur Wehrpflicht auf




Burma ruft zur allgemeinen Wehrpflicht auf


Soldaten der burmesischen Junta (SPDC; ' State Peace and Development Council')


Soldaten ethnischer Gruppierungen wie der baptistischen Karens;
KNLA (Karen National Liberation Army).
Diese werden von der Junta mit aller Konsequenz bekämpft.
Vergewaltigung gilt als legitimes Mittel der burmesischen Militärs



Copyright by jonas m lanter

In Burma wird die allgemeine Wehrpflicht eingeführt; für Mann und Frau. Wer sich dagegen wehrt, muss mit bis zu fünf Jahren Zuchthaus rechnen. Dies obwohl Burmas Heer eines der grössten weltweit ist. Wie diesen Montag aus einem offiziellen Dokument hervorgeht, tritt das Gesetz in Kraft, sobald es von der Militärjunta um Generalissimus Than Shwe verkündet wird.

Zur Zeit zählt Burmas 'Tatmadaw'; wie das Militär genannt wird, 440'000 Mann und gilt als eines der grössten.
Die Truppen des totalitären Landes sind in dauerndem Konflikt mit ethnischen Gruppierungen. Zwangsumsiedlungen, Folterungen, Einzug von Kindern zu Minenräumungen, Vergewaltigungen und Plünderungen von Dörfern gehören zum Alltag.

10.01.2011

Montag, 3. Januar 2011

Burmas Friedensikone ruft zur nationalen Aussöhnung auf


Aung San Suu Kyi ruft zur nationalen Aussöhnung auf;
diese sei nur gemeinsam erreichbar!

jonas m lanter

In Burma hat die kürzlich freigelassene Oppositionspolitikerin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi zur nationalen Aussöhnung aufgerufen: " Nur zusammen können wir einen wirklichen Gemeinsinn erreichen! "
In einer am Freitag in Rangun verlesenen Neujahrsbotschaft ihrer Nationalen Liga für Demokratie (NLD) appellierte Suu Kyi an ihre Anhängerschaft "gemeinsam mit neuer Intensität, neuer Kraft und neuen Worten zu kämpfen."

Um eine nationale Aussöhnung und einen "wirklichen Gemeinsinn" zu erreichen, müssen in der Bevölkerung "politische und soziale Netzwerke verankert werden". Suu Kyi selbst sass auf Geheiss der in Burma herrschenden Militärs mehr als 15 Jahre der vergangenen 21 Jahre im Gefängnis oder sie stand unter Hausarrest.

Mitte November kam 'die Lady'; wie sie ehrerbietig von ihren Anhängern genannt wird, frei. Wenige Tage zuvor hatte sich die Partei der Militärjunta nach einer sehr umstrittenen und als Farçe bezeichneten Parlamentswahl zum Sieger erklärt. Ihre Partei, die Nationale Liga für Demokratie, wurde vor den Wahlen verboten, da sie zum Boykott des Urnengangs aufgerufen hatten.

03-01-2011

Donnerstag, 18. November 2010

Analyse zu Burma: Kein Hauch einer Demokratie in Sicht


Analyse zu Burma: Kein Hauch einer Demokratie in Sicht

Vom Postbeamten zum meistgefürchtesten Militärmachthaber Burmas


20 nachgerüstete MIG-29 Fighter zu den bereits bestehenden zehn,
welche von den Russen gegen Ressourcen eingetauscht wurden


Hier wohnt der Machthaber Than Shwe und sein Stellvertreter Maung Aye.

Die Verwaltungshauptstadt Naypyidaw mit ihrem unterirdischem Burnkersystem und dem Atommeiler (Know how Nordkoreas; wie bereits vor zwei Jahren von Birmaberichterstattung darauf hingewiesen), um angereichertes Uran herzustellen.




Keine Demokratie in absehbarer Zeit


jonas m lanter

Einen Kurswechsel der seit Jahrzehnten mit eiserner Faust regierenden Militärjunta signalisiert die Freilassung der birmanischen Friedensikone Aung San Suu Kyi nicht. Seit ihrer Freilassung hat sich kein Vertreter der Militärs bei der Ikone der Nationalen Liga für Demokratie 'NLD'gemeldet. Dies müsste der erste Schritt zu einer friedlichen Versöhnung sein.
Doch die Generäle lassen auf sich warten. Sie verstecken sich in der neu erbauten Verwaltungshauptstadt Naypyidaw.
Ein grosser Teil ist unterirdisch angelegt und die Herren können direkt aus ihren Villen heraus in die modernen Atombunkeranlagen gelangen. Nebenbei erwähnt wurde diese Anlage mit der höchsten Schutzklasse X (zehn) erbaut. Eine Schweizer Firma hat diese geplant und wichtige Teile davon ausgebaut. Es wird davon ausge-gangen, das die unterirdischen Gänge eine Länge von momentan 120 Kilometern haben. Fertig ausgebaut soll es ein System von 200 Kilometern Länge sein. Eigene Wasseraufbereitung, Anbau von Reis und anderen Gütern, Überdruckanlagen und vielem anderem ist dieses das Fort Knox Asiens und eines der hochgerüsteten weltweit!


Von Google-Earth aus gesehen sah man die Villen von Generalissimus Than Shwe und seinen Konsorten. Natürlich mit eigenem Fluglandeplatz und einem im unterirdischen Bunkersystem installierten Atommeiler; welcher für die Anreicherung von spaltbarem, nuklearem Material für Raketen mittlerer Reichweite ausgelegt sein sollen.
In fünf bis acht Jahren sollte; laut einem geheimen Dokument, welches Birmaberichterstattung zugespielt wurde, dieses Arsenal ausgebaut sein.


Auch verweist Birmaberichterstattung auf die zusätzlichen 20 neuen MIG-29SM, deren fünf unterirdisch beim Flughafen Naypyidaw stationiert sind. Der Internationale Rufcode für den Airport lautet VYEL. Der Tower ist über die Funkfrequenz Mhz 118.700 erreichbar.

Um auch weiterhin abgeschottet zu bleiben, wurde die Stadt abseits der üblichen Touristenpfade in ein vom Dschungel umgebenes Sperrgebiet in abgelegene Täler eingebettet.
Deren Bewohner, meist arme Bauern, wurden zwangsumgesiedelt (Mandalay Division) und für ihr enteignetes Land wurden sie nie entschädigt.


Rund um diese neue High-Tech-Stadt sind Schutzzonen ausgewiesen. Somit dürfen Einheimische wie Touristen diese 'Nationalparks' nicht besuchen.

18. November 2010

Samstag, 13. November 2010

Burmas Friedensikone Aung San Suu Kyi ist frei!


Burmas Friedensikone und Führerin der Nationalen Liga für Demokratie

wurde nach 15 Jahren Hausarrest freigelassen

Nach den Wahlen endlich aus dem Hausarrest entlassen;
Daw Aung San Suu Kyi. Friedensnobelpreisträgerin
und Chairman der Nationalen Liga für Demokratie

jonas m lanter

Unter dem Jubel tausender ihrer Anhänger ist Burmas Friedensikone Daw Aung San Suu Kyi aus ihrem jahrelangem Hausarrest freigelassen worden. Die 65-jährige Oppositionsführerin zeigte sich am Samstag vor ihrem Haus in der Hafenstadt Rangun. In diesem Haus am schönen Inyasee (nicht zu verwechseln mit dem Inle-Lake, dieser befindet sich im Shan State) war nebst dem Insein-Gefängnis siebeneinhalb Jahre ihr zuhause. So durfte die Lady kein Besuch empfangen, hatte nur zeitweise Strom und kein sauberes oder warmes Wasser. Es ist ein schönes Anwesen, wäre sie nicht hier unter Hausarrest gestanden. Die meisten Häuser auch in grossen Städten haben nur wenige Stunden Strom am Tage. Das Wasser muss meist abgekocht werden und jedes Haus besitzt nur eine Bezugsquelle. In ländlichen Regionen fehlen diese Ressourcen gänzlich.

"Wie schön, euch alle zu sehen!" rief sie strahlend und winkte der begeisterten Menge zu. Die Dissidentin ist seit einem Studentenaufstand 1988 politisch aktiv und fordert Demokratie für das seit 1962 vom Militär regierte Burma. "Lang lebe Suu Kyi!" rufen ihre teils in Tränen aufgelösten Anhänger. Auch kündigte die Lady an, sich am Sonntag in der Parteizentrale ausführlicher über deren zukünftigen Ziele zu informieren.


Freilassung kein Gnadenakt

Ihre Freilassung sei kein Gnadenakt der Militärmachthaber. Vielmehr habe Aung San Suu Kyi, die nach einem unfairen Prozess verhängte Strafe, vollständig abgesessen.


Sie könnte wieder zu einem Ziel von gedungenen Mördern werden

Der unter dem Namen 'Depayin-Massaker' bekannte Anschlag galt Aung San Suu Kyi, als sie Im Jahre 2003 aus dem Arrest entlassen wurde um im Nordosten des Landes eine Rede zu halten. Mindestens 70 Mitglieder ihrer Partei wurden von den Speerspitzen der USDP*; dem politischen Sprachrohr der burmesischen Generäle, ermordet.
Dank ihres geistesgegenwärtigen Fahrers blieb sie am Leben und konnte dem Hinterhalt entkommen.

*USDP ist der politische Flügel der burmesischen Junta. Die 'Union der Solidarität und Entwicklung' habe laut ihrem Sprecher mit einer Mehrheit von fast 80 Prozent der Stimmen 'gewonnen'.

Wahlbeobachter oder gar Journalisten aus anderen Ländern wurden von Burmas Generälen nicht zugelassen.

13. November 2010


More than welcome: Schreiben an Daw Aung San Suu Kyi an die Adresse of the NLD Headquarters is No 97(B) West Shwe-Gone-Daing Street, Bahan Township, Rangoon, Burma.

Freitag, 12. November 2010

Birmaberichterstattung hatte bereits mehrere Male auf das Atomwaffenprogramm Burmas hingewiesen


http://birmaberichterstattung.blogspot.com/2010/06/burma-atomwaffenprogramm-nun-offiziell.html


Birmaberichterstattung hatte bereits mehrere Male (zuletzt am 4. Juni dieses Jahres) darauf hingewiesen, das Nordkorea unter anderem auch Burma zur Atomwaffe verhelfen will.

Siehe: http://birmaberichterstattung.blogspot.com/2010/06/burma-atomwaffenprogramm-nun-offiziell.html

Vorab die amerikanischen und europäischen Medien behaupten, von diesem Atomwaffenprogramm in der neuen burmesischen Hauptstadt Naypyidaw nichts gewusst zu haben. Nicht nur Burmaberichterstattung hatte darauf hingewiesen.

Chief-Editor jonas m lanter, 13. November 2010

http://birmaberichterstattung.blogspot.com/2010/06/burma-atomwaffenprogramm-nun-offiziell.html

13th Nov. 2010

Aung San Suu Kyi's erstes Interview über deren Ziele in Burma



Erstes Interview mit der aus dem Hausarrest entlassenen Lady;
Aung San Suu Kyi


übernommen von Mizzima News, Delhi

Erstes Interview mit Burmas Friedensikone Lady (Daw) Aung San Suu übernommen von Mizzima-News am 15.11.2010. Als Original in englisch:

Rangoon (Mizzima) – Aung San Suu Kyi confirmed yesterday that her release from house arrest on Saturday was unconditional. Her comments came at a press conference inside NLD party headquarters yesterday that followed her first scheduled speech in seven years outside.

Aung San Suu Kyi speaks to the press inside National League for Democracy party headquarters in Bahan Township, Rangoon, late yesterday, November 14, 2010. Dozens of foreign correspondents and Burmese journalists covered the event, asking questions to which the opposition leader appeared confident and spoke quickly in response, belying her age of 65 and the ordeal of detention.

Dozens of foreign correspondents covered the event alongside scores of Burmese journalists, greatly testing the venue’s capacity.

A Mizzima reporter recording the following amalgamation of reporters’ queries and her answers. The opposition leader appeared confident and spoke quickly in response.

“I don’t believe in one party or one person dominating the government. That is not democracy.”

What is your opinion of the NDF (National League for Democracy)?
Aung San Suu Kyi: It is one party among others. People receive a bad education. That is why they also have very little political savvy. Voting for what? People are not well educated in politics, which is a big difference between Myanmar and other countries.

And what happens now? How will you “try your best”? You don’t need to think of me like this. I am just trying to be the best I can, to be myself. If my actions are unsuccessful, never mind, I must still work. We had elections in 1990, at the time we won. And then now they try to make elections again.

Why did they (Burma’s ruling junta) hold another election? Elections are made according to independence and freedom of choosing as voters like. We can vote as we like. With this election, what were they thinking?

Tell us about the harsh living conditions under house arrest. You don’t need to worry about me having a horrible life, I owe a debt to you …I must work.

What hopes do you have for (true) democracy?
If we have a good democracy then a husband and wife will be very happy. If we get this, I will also be very happy. If we get good democracy then your life can be very easy, you can have a good income and I can be a normal woman the rest of my life.

What happens now for the NLD?
The NLD has a problem, that’s why we have to go to court on the 18th of this month
(Thursday). Whether the NLD is at fault or not is in the government’s hands. But even if our NLD is at fault, it is still in peoples’ hearts. The issue lies in the government’s hands. But everybody knows the truth. I didn’t found the NLD as a party, but as an organisation for change for the people of Burma. And as long as the people want change for Burma, this organisation will continue to exist.

When will democracy be achieved?
I’m not an astrologer. And I’m not such a believer in astrology. However, I have to say, as quickly as possible. But, how soon I’ll be able to achieve democracy is very much on how much support the people will give us.

What do you think of violence that has broken out during (since) the elections? It breaks my heart that our country is still trying to solve its problems with violence. I do not see violence as the correct approach to solving the country’s problems.

What is your next political action?
All actions are political, so we are constantly involved in political actions.

Do you think the junta feels threatened by you and your party, and do you feel arrest
may be imminent?
I am only one person, popularity comes and goes. In short, I don’t see any grounds why I should again be detained.

Were there any conditions of release?
No.

When were you informed you would be released?
Around 1 p.m., that I would be released at 5 p.m. (Saturday).

15th Nov. 2010

Donnerstag, 11. November 2010

Neue Kämpfe zwischen burmesischen Truppen und der ethnischen Allianz ausgebrochen



Weitere Kämpfe in den ethnischen Gebieten Burmas ausgebrochen


Burmesischer Juntasoldat der SPDC (Staatsrat für Frieden und Entwicklung); mit chinesischer AK-47


Soldat der etnischen Minderheiten. Diese haben sich zu
einer
Allianz gegen die SPDC zusammengeschlossen.
Sollte eine Gruppierung angegriffen werden wollen sie
laut einem Agreement zusammen zurückschlagen


Thailändische Soldaten gehen am Moei- River in Mae Sot in Deckung. Grenze zwischen Thailand und Burma.
Oberhalb sieht man die Friendship-Grenzbrücke:
er gilt als der wichtigste Handelsweg zwischen beiden Staaten


jonas m lanter

Nachdem aus dem burmesischen Myawaddy mit Artillerie, Kanonen und schweren 30-mm Geschützen das thailändische Mae Sot beschossen wurde, haben sich die Kämpfe weiter südlich ausgeweitet. Ausserdem schlugen RPG-Raketengeschosse in der thailändischen Grenzstadt Mae Sot ein und verletzte Zivilisten.
Am sogenannten 'Three Pagoden Pass' treffen sich die ethnischen bewaffneten Gruppierungen um in einer geschlossenen Allianz gegen die burmesischen Juntatruppen vorzugehen.
Da das Gelände sehr unzugänglich ist und zwischen Bergen und Urwald eingebettet ist, konnten die burmesischen Truppen des 'State Peace and Development Council'; SPDC, nur leichte Artellerie einsetzen. Die schweren Panzer der burmesischen Junta sind im nahen Myawaddy stationiert.




Kämpfe burmesischer Regierungstruppen gegen die Karens in Myawaddy -
Tausende BurmesInnen flüchten ins nahe thailändische Mae Sot


Die Soldaten der Allianz des Mon-, des Karen-, des Karenni- und des Shan-Staates und anderer bewaffneten Gruppierungen aus fünf verschiedenen ethnischen Konfliktgebieten haben ein Agreement geschlossen.
Sollte einer dieser bewaffneten Einheiten durch burmesische Truppen angegriffen werden, haben sich diese fünf verschiedenen Staaten innerhalb Burmas zu einem gegenseitigen Abkommen zusammengeschlossen. Sie wollen mit aller Härte die Juntatruppen von General Than Shwe zurückschlagen.


Momentan schiessen sich die SPDC mit ihrer Artillerie weiter auf das Gebiet der Allianztruppen ein. Ohne jedoch die gegnerischen Truppen zu treffen, welche sich momentan noch verschanzen.
Diese warten ab bis zusätzliche bewaffnete ethnische Gruppierungen vor Ort sind.
Je nach Lage wird etnschieden, gegen die burmesischen Regierungstruppen vorzugehen.

Heute Donnerstag morgens konnte ich mich mit Nerdah Mya, dem Kommandanten der KNLA (Karen National Liberation Army), unterhalten. Er ist der legitime Nachfolger seines Vaters, des vor zwei Jahren verstorbenen Generals Bo Mya.
Er und seine Truppen werden sich nie der burmesischen Junta unterwerfen.


11th Nov. 2010