Mittwoch, 30. August 2023

Myanmar - Junta hat mehr als die Hälfte aller Reserven auch auf Schweizer Banken

Burmas Militär - Junta besitzt mehr als 6.8 Milliarden US$ auf verschiedenen Banken im Ausland

jonas m lanter 
 
Quellennachweis: Irrawady.com

The Myanmar regime-controlled Central Bank of Myanmar (CBM) had more than US$6.8 billion in foreign reserves as of March this year in 14 overseas banks in Asia, Europe and the US, according to a CBM document seen by The Irrawaddy. Among the 14, nine Singaporean banks held more than $4.5 billion—more than half of Myanmar’s total foreign reserves.

According to the document, Myanmar’s foreign reserves of $6,849,425,159 were held at banks in the US, Switzerland, Hong Kong, Singapore, Malaysia and Thailand as of March 31.

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Banken in und aus der Schweiz.... 

Der nächste Bericht zu dieser causa wird anfangs Oktober via Tagesmedien, Social Media u.v.w. zu lesen sein. 

Wir sind alle gespannt, welche Finanzinstitute diese Gelder blockierten, können oder dies noch vorhaben. Lassen wir uns überraschen. 

 

Zürich den 30th august 2023





Freitag, 25. August 2023

Täglich Verhaftungen und Folter

Dieses Interview erscheint in Deutsch und Französisch.

Copyright bei der Schweizerischen Mediengewerkschaft 'comedia'.
Das Interview führte die Redaktorin Rebecca Vermot.

Die Entlöhnung erhält teilweise 'Helfen ohne Grenzen'.

Jonas M. Lanter


INTERNATIONAL comedia-Magazin Nr. 10 - Oktober 2007

BURMA


Täglich Verhaftungen und Folter


Die Lage in Burma hat sich «normalisiert», Schulen und Läden sind geöffnet. Doch Nacht für Nacht werden Menschen verhaftet, die anhand von Bildern der Proteste identifiziert wurden. Trotz internationalem Druck und wirtschaftlichen Sanktionen sitzt das Militärregime fest im Sattel. Ein Interview mit comedia – Mitglied Jonas Lanter, der jährlich mehrmals nach Burma reist.



Burmesische Flüchtlinge werden von Thailand nach Burma zurückgeschafft, wo sie meist
Zwangsarbeit leisten müssen. Als diese Flüchtlinge das Pressezeichen auf dem Auto des Fotografen sahen, riefen sie laut um Hilfe.
(Bild: Jonas Lanter)

«m»: In der Zeitung lesen wir immer weniger über Burma und den Aufstand der Mönche. Wie ist die Situation im Land drei Wochen nach den Demonstrationen?

Jonas Lanter: Die Situation ist nach wie vor gespannt. Täglich werden BurmesInnen verhaftet, gefoltert, getötet oder von der Junta zu Zwangsarbeit herangezogen. Die Menschen werden unterdrückt und leben in grosser Armut. Und die Situation wird sich kaum ändern. Das ganze Volk leidet. Viele leben von weniger als einem US-Dollar pro Tag. Stellen Sie sich vor: Nur gerade 0,3 Prozent des Bruttoinlandproduktes wird für das Gesundheitswesen ausgegeben,aber über 50 Prozent für das Militär, also zur Machterhaltung. Die Menschen haben einfach nichts mehr zu verlieren.

Offiziell spricht man von zehn Toten während und nach den Protesten.

Die Toten werden in die Tausende gehen, schon wie im Jahre 1988, als die StudentInnen auf die Strasse gingen und über 3000 Menschen umgebracht wurden. Ich habe gestern mit Saw Aung Zaw, dem zweiten Sekretär der Nationalen Liga für Demokratie (NLD) von Aung San Suu Kyi gesprochen. Er ist in Chiang Mai im thailändischen Exil und er äussert dieselben Befürchtungen. Und ein burmesischer Oberst, welcher sich mit einem Teil seiner Soldaten nach Thailand abgesetzt hat, berichtet, dass er Tausende von Mönchen hätte niedermetzeln sollen, um diese im Dschungel zu vergraben. Seinen Auftrag haben bestimmt andere übernommen.

Welche Rolle spielt denn Aung San Suu Kyis NLD?

Die NLD hat bei den jetzigen Protesten insoweit damit zu tun, als sie sich mit den Mönchen solidarisiert und sich den Demonstrationen angeschlossen hat. Ihre Ikone, Fiedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, ist die bekannteste aller DmokratiekämpferInnen in Burma.


Wäre die NLD denn fähig, einen demokratischen Wandel an- und herbeizuführen?

Nein, das glaube ich nicht. Die Partei ist wie alle anderen Parteien und Gewerkschaften verboten. In dieser Situation Strukturen aufzubauen und Strategien zu entwickeln, ist daher sehr schwierig, ja lebensgefährlich, wie wir sehen können. Hinzu kommt, dass es in Burma mindestens 130 ethnische Minderheiten gibt und ebenso viele Sprachen und Dialekte. Schon nur das ist ein grosses Hindernis, denn viele ethnische Gruppierungen verstehen sich untereinander nicht. Viele dieser Menschen kämpfen seit Jahrzehnten immer wieder gegeneinander. Sie wechseln zum Teil die Positionen je nach den Vorteilen, die sie daraus ziehen können.

Woher kommen diese ethnischen Spaltungen?

Die ethnischen Spaltungen gibt es von jeher. Schon unter den Briten waren diese Völker zum Teil sehr zerstritten. Die Junta hat aber auch schon verschiedene Ethnien zusammengebracht. Das einzige, was General Than Shwe erreicht hat, ist, dass er Gespräche mit den Aufständischen führte, um diese zu einigen und für sich zu gewinnen. Heute kämpfen nur etwa vier verschiedene Gruppierungen aktiv gegen die Junta; vorher waren es etliche mehr!


Mit welchen Mitteln hat er diese Aufständischen willig gemacht?

Die Wa-State-Army beispielsweise, die teilweise von der chinesischen Grenze in den Süden des Landes umgesiedelt wurde, um da gegen andere Aufständische zu kämpfen, hat sich mit Than Shwe so geeinigt, dass diese dafür mit Drogen und Menschen handeln können, wobei auch die Junta ihren Gewinn daraus zieht.


Der internationale Druck auf die Junta wächst. Wie schafft sie es, sich diesem zu entziehen?

Solange die Junta sich nur mit China, Russland und Indien auseinandersetzen muss, ist das nicht schwierig. In der asiatischen Kultur gilt die Verurteilung einer Regierung – auch wenn sie eine Diktatur ist – als sehr unhöflich. Man mischt sich nicht in interne Angelegenheiten anderer Länder ein. Dass die Vereinigung Südostasiatischer Staaten, die ASEAN, die Junta aufgefordert hat, nicht gewalttätig gegen die Protestierenden vorzugehen, gilt schon als überdeutliche Sprache. Aber es sind genau diese Länder, die eigentlich einen wichtigen und vielleicht richtungsweisenden Einfluss ausüben könnten, denn sie sind Burmas Wirtschaftspartner, Erdgas- und Erdölabnehmer. Die internationalen Sanktionen des Westens hingegen vergrössern nur das Leiden der Zivilbevölkerung. Auch wenn die Junta keine Waffenlieferungen aus dem Westen erhält – sie kriegt sie von China.

Was haben die Proteste auf Burmas Strassen gebracht?

Burma und seine Diktatur bleiben im Gedächtnis der Weltöffentlichkeit. Mehr leider nicht, weil die internationale Gemeinschaft zu zurückhaltend ist in Sachen Burma.


BURMA, BIRMA, MYANMAR

1989 taufte die Militärjunta das Land offiziell in Myanmar um. Rangun wurde zu Yangon und andere Orte erhielten ebenfalls einen neuen Namen. Die demokratische Opposition unter Aung San Suu Kyi wehrt sich gegen diese Umbenennung und fordert, dass das Land weiterhin Burma genannt wird. Myanmar wird unter Oppositionellen als Ausdruck der Willkür der Diktatur abgelehnt.
Einige internationale Organisationen und Staaten, so auch die UNO und die Schweiz, folgten der Junta und übernahmen deren neue Landesbezeichnung. Zahlreiche Staaten und NGO halten hingegen als Zeichen ihrer Ablehnung des Regimes am Namen Burma fest. Birma ist die eingedeutschte Variante von Burma.

Das Interview mit Jonas Lanter wurde schriftlich geführt.




Montag, 21. August 2023

Freiwilligenspende für unser Projekt in Mae Sot, border Thailand / Myanmar (Birma)

In eigener Sache  - Kindersoldaten / Kriegswaisen - Spendenaufruf für die Mae Tao Clinic

jonas m lanter

Freiwilligen-arbeit für Kinder in Not an der Border Thailand zu Birma (Myanmar). 



Vielen Dank an meine Leser und LeserInnen; an Intressierte und solche, die sich engagieren wollen. Beiträge, wenn noch so klein, zählen und gehen zu 100% an die Mae Tao Clinic in Mae Sot. 

"Educating refugées cannot wait"! 

Wir leben in einer freien ,demokratisch abgesicherten Teil unserer westlichen Welkt und verfügen über ein gewisses Wohlstands-vermögen. 

Einige Aufnahmen unseres Schulprojektes für kriegsgeschädigte und traumatisierte, ehemalige Kindersoldaten und Kriegswaisen. Diese Schule, gegründet in den 90-er Jahren, soll und muss weiter existieren können.


Birmaberichterstattung.blgspot.com 


Unten einige Aufnahmen und Artikel von/über

Kindersoldaten: 



   

          camp for refugees


Napalm wird eingesetzt


Umphiem Mai & Mae La refugee camp




Die violette Handgranate ist für den eigenen Gebrauch, sollte dieser Kämpfer der Karens in Gefangenschaft der Regierungstruppen fallen.... 
Der unten abgebildete 17-jährige Übermittlungssoldat der Junta (verschiedene Aufnahmen), wurde bei einem Fight gefangen genommen. Normalerweise werden keine Inhaftierten gemacht beziehungsweise freigelassen. Angeblich wurde dieser zu seiner Einheit "entlassen". 
Regierungstruppen exekutieren freigelassene, vorab denen, welcher die Ausrüstung abgenommen wurde....

Alle Einnahmen kommen zu 100% den Einrichtungen der Mae Tao Clinic in Mae Sot und Umgebung zugute. 

Siehe Spendenseite der "Mae Tao Clinic" 

In der Trockenzeit 2023 / 2024 berichten wir wieder direkt von der Tak-Grenzregion Thailand / Birma, aus dem Umphang Distrikt (umkämpfte Teil der Grenzregion für Touristen gesperrt), und von birmanischer Seite aus. 

Es herrscht seit 1962 durchgehen Krieg in den besetzten Gebieten der Ethnien durch die burmesische Junta. Die Zivilbevölkerung der Karens, Karennis, Mon, Shan State Army South & North, Rakahing Minderheiten und dem Kayin State (Volk der Arkan) und weiterer Gebiete werden vertrieben, gefoltert und ermordet. Diese ethnischen Gebiete sind unterteilt in Divisions & States (siehe Interview mit dem verstorbenen Leader der KNU und den Ethnien, Saw Ba Thin Sein):

https://de.paperblog.com/burma-letztes-interview-mit-dem-verstorbenen-prasidenten-aller-ethnischen-gruppierungen-burmas-und-chairman-der-karens-222567/  

Birma wird von 135 verschiedenen Ethnien unterschiedlichster Religionen (Muslimen, Buddhisten, Christen / Baptisten) bewohnt. 

Die Regierung wird von den jetzigen Machthabern des Nationalen Verteitigungs- und Sicherheitsrat 'NDSC' mit eisener Hand "regiert". Demoktratische Grundprinzipien sind ebenso ein Fremdwort wie Meinungsfreiheit, freie Bildung und ein funktionierendes Gesundheitswesen (ausser für Mitglieder der Junta und deren Armee). 
Die Minderheiten derben vielmals unter schwierigen Verhältnissen in Flüchtlingslagern, desplsced peoples / persons. 














Die Junta herrscht mit eisener Hand
Alter Mörser aus ehemals Schweizer Produktion aus den 80-er Jahren 

Dieses Foto stammt von einem befreundeten Kollegen aus Birma, Naypydaw (Capitol City since 2010)

Es ist im Interesse aller, der Bevölkerung von Diktaturen, zu einer annehmbaren Stabilität zu verhelfen. 


Birma-Kriegsberichterstattung, 21. August 2023

Samstag, 19. August 2023

Connected 2023 der Schweizer Armee; ein voller Erfolg


Connected 2023 

der Schweizer Armee  -

Ausrichtung und 

Digitalisierung


jonas m lanter

Erlöse aus Publikationen kommen 
ausnahmslos der "Mae Tao Clinic",
insbesondere für Kriegswaisen und ehemaligen Kindersoldaten 
direkte Verbindung siehe Kommentarfunktion 
 
(887 Aufnahmen FX-Format, 12-14 MP)
 

 
 
 
Patrouille Suisse F-5E Tiger II
 
copyright                aseannews@gmx.net
 
Hoffen wir, dass für unsere Landesverteidigung der Ernstfall nie eintritt. 
Dennoch will und muss sich die Schweizer Armee, bis im Jahre 2030/31, mit Investitionen in Milliardenhöhe neu ausrichten. 
 
In einem ersten Schritt will unsere Landesverteidigung 13 Milliarden investieren. Dies laut Aussage des Korpskommandanten Thomas Süssli. 
Lt. Medienberichten will Alain Vuitel, Projektleiter Kommando Cyber, bis
zu 100 Milliarden Franken an Investitionen tätigen. 
Diese seien nötig, um die Armee - und damit ihr grösstes Sorgenkind, die IT-Kommunikationsbranche, auf den neusten Stand heutiger Zeit zu bringen. Dies scheint nötig, da das Kommando Cyber u.a. Sicherheitsangriffen Dritter ausgesetzt ist und es auch zu Datenpannen kam. Es gilt dies unter allen Umständen verhindern zu können.
 
Dies will der Event der Schweizer Armee öffentlichkeitswirksam aufzeigen: 

Das Papier, dass die Schweizer Armee umsetzen soll, umfasst 50 Seiten. Darin präsentiert der Armeechef seine Päne für eine Neuausrichtung. Die Armee soll wieder fähig werden, militärische Angriffe mit allen Mitteln abzuwehren; wie zu Zeiten des Kalten Krieges; aber auf heutiger Realität basierend.  

Vorab einige Fotos des zweiten Tages der Connected 2023. 
Auf dem Gelände des Waffenplatzes Kloten - Bülach- ZRH.
 
Für die Öffentlichkeit ist dieser frei zugänglich.   

Ich will euch kleinen Teil der Aufnahmen der "Patrouille Suisse" und anderen Einheiten der Schweizer Armee nicht vorenthalten.

Es folgen spannende und einzigartige Einblicke in die Bereiche der Cyber-Elektrotechnik und der Digitalisierung unserer Armee. Mit Wirtschafts - Partnern wie der Ruag, Mowag, der Contraves und weiteren.  

Das "Durchstossene Herz" (eine Eigenkreation an höchstem Perfektionismus und Präzision unserer Elite-Fliegertruppe des UeG) ,stationiert in Payerne, ist eine der vielen Attraktionen. 
 
Deren Zuverlässigkeit steht für die Tugenden der Schweizer Bevölkerung und ist eines der weltbesten Acrobatics
überhaupt. 
Verweis für Piloten und Flugbegeisterte des zur gleichen Zeit stattfindenden Programmes an der ZigAirMeet 23 auf dem Flughafen Mollis / LSZM.  


Anfragen zu diesen
und weiteren Aufnahmen an: aseannews@gmx.net





EC-635

40mm
Mowag Raupenpanzer LIB
Innenleben einer EC-635


Leopard Panzerhaubitze 2000
T-367 Heckrotor

Ibisvogel Waldrapp auch ein Flieger
Brückenpanzer Leo

LMG 51

Mowag Radpanzer 40mm Granatwerfer


Mowag - Eagle



Patrouille Suisse 6-er Staffel
























Vollzählige Sechser-Staffel F-5E Tiger II

Thales R-905 SE


Leopard-1
Taflir / Zielzuweisungsradar
 
RC - Panzer Übermittlung



Thales 
 
LMG 51
 
                                                                   
                              T-367 Eurocopter
 

Wir benötigen eine starke Schweizer Armee!

Unser kleines Alpenland hat sich seit 1866 zu einem freien demoktratischen und stabilen Land entwickelt. 
Wir Schweizer Einwohner haben das Privileg, sich zu einer weltweiten Population von weniger als einer Promille, 
zählen zu dürfen.
Es gilt, für die Belange unseres Landes, einzustehen! 
 
Donnerstsg/Freitag/Samstag/Sonntag, den 17. bis 20. August 2023