Dienstag, 19. Oktober 2010

Burmesische bewaffnete Einheiten bereiten sich auf einen Krieg gegen burmesische Truppen vor


Die burmesischen Rebellenorganisationen bereiten sich auf einen langen Krieg
gegen die Junta vor





Burmesische Rebelleneinheiten stellen sich auf einen langen Krieg
gegen Burmas Generäle ein



wenn Schrift zu gross, bitte Link nochmals anklicken! Fehler bei zwei Beiträgen von Blogger


Die burmesischen Rebellenorganisationen bereiten sich
auf einen langen Krieg gegen die Junta vor

jonas m lanter


Nai Kao Rot, der frühere Deputy Army Chief der 'New Mon State Party', NMSP sowohl auch die Karen National Union 'KNU' und verschiedenste Gruppierungen im Shan-State und andere bewaffnete Rebellenorganisationen bereiten sich in den Konfliktgebieten auf einen langen Krieg gegen die Juntatruppen der SPDC - "Staatsrat für Frieden und Entwicklung", wie sich das burmesische Militär irreführend benennt; vor.

Sollte die Junta die Wahlen wieder zur Farçe deformieren wie 1990, als Aung San Suu Kyi der Nationalen Liga für Demokratie und Friedensnobelpreisträgerin den nie anerkannten Sieg wieder boykottieren, wird es zum Kriege kommen. In Burma tobt seit 1947 der längstandauernde Konflikt weltweit.

"Hochrangige thailändische Offiziere kamen und fragten mich letzte Woche, ob wir der SPDC den Kampf erklären, da diese zu scheinen glaubten, die burmesischen Militärs binden verschiedenste Gruppierungen zur sogenannten Grenz-Streitkraft um. Diese Völker, welche zum Teil indigenen Ursprungs sind, sollten in den grenznahen Gebieten zu China, Indien, Bangladesch und Thailand die Interessen der Militärs und Generäle sichern. Dies gilt als Befehl von oben und alles innerhalb eines Monates!

Der Schuss der Junta ging nach Hinten los. Anstelle sich der Junta anzuschliessen und mit der Schaffung des Grenzschutzes die Kräfte zu bündeln, haben sich viele ethnische Gruppen geweigert und sich zu einer Allianz zusammengeschlossen.

Seitdem das Militärregime die sieben grossen Ethnien zwingen wollte, den Waffenstillstand der bewaffneten Gruppen in den Grenzschutz zu integrieren, bringt es die ethnische Einheit dazu, sich gemeinsam gegen Than Shwe und seine Konsorten zu richten: "So halten wir zusammen und können unsere politischen Ziele gemeinsam ausrichten und wir werden uns gegen die Junta stellen, und das ist gut so", so Nai Kao Rot.

"Wir müssen uns nun mit der Tatsache auseinandersetzen, dass man uns erlaubt, ein Parlament zu wählen, in welchem auch unsere Gruppierungen in der Lage sein sollten, wichtige Schlüsselpositionen innezuhalten. Wir erwarten keine Fortschritte über Nacht, aber bei den einzigen Wahlen seit nunmehr 20 Jahren wollen auch wir unsere eigenen autonomen Gebiete selbst verwalten. Wir sollten nicht erwarten, dass über Nacht Reformen greifen; wir stehen vor einem langen und steinigen Weg."

Denn im Vorfeld zu den getürkten Wahlen hat das Regime bewaffnete ethnische Gruppierungen stark unter Druck gesetzt; ihre Armeen in einen Grenzschutz versucht zu integrieren und dieser einer Hirnwäsche zu unterziehen. Zum Glück erfolgslos. Natürlich unter der Kontrolle der burmesischen Generäle.

Alleine die Shan-State Army North - einer der sieben Staaten, welche unter der teilweisen Kontrolle dortiger Kriegslords und seriösen Gruppierungen wie die der christlichen Karens National Liberations Army 'KNLA' kann alleine die Shan-State Army North auf 28'000 gut ausgebildete Soldaten zurückgreifen. Diese gehören den Nachfolgern des kürzlich verstorbenen Opiumkönigs Khun Sha an und sind bereit, ihr Gebiet bis zum letzten Mann zu verteidigen.

Nicht wie in den sieben verschiedenen teilautonomen Staaten Burmas stehen die restlichen sieben Divisionen unter eisener Hand des Generalissimus Than Shwe, der nicht gedenkt, seine Macht nur annähernd an andere als der 25 bis 30 registrierten staatlichen Parteien zu übergeben.

Die Hauptpartei mit einem sicheren Wahlsieg wie 1980, die die NLD unter Daw Aung San Suu Kyi gewann, wurde verboten und darf auch nicht mit einer anderen Partei an diesen Wahlen teilnehmen. Nach burmesischem Gesetz ist es verurteilten und mit Ausländern verheirateten Parteimitglieder nicht erlaubt, zur Wahl zu gehen.

Than Shwe und sein Neffe Thura Shwe können es sich auch nicht erlauben, eine Öffnung Burmas zuzulassen. Sie könnten je nach Entwicklung der politischen Stabilität im Lande vor den Kriegsgerichtshof überführt werden.

Die sieben grossen ethnischen Gruppierungen inklusive der KNLA, der Kachin National Front und der United Wa State Army sowohl die Chin wollen den Kampf zusammen aufnehmen, sollte einer dieser Allianz angegriffen oder beschossen werden. Das Volk leidet schon lange in den Staatsgebieten. Ärztliche Grundversorgung ist nur selten vorhanden und wenn, dann von den eigenen Leuten aufgebaut wie auch das Schulwesen und die Infrastruktur.

Die Wahlen sollen am 07. November stattfinden und bis zur Auszählung des abgekarteten 'Spiels' wird es wochenlange Spannungen im Landesinnern wie auch bei der ASEAN geben.

Burma wurde der diesjährige Vorsitz entzogen, da sich vorweg Singapur gegen eine Präsidentschaft innerhalb der ASEAN stellte. Auch Thailand und Malaysia zogen nach.

28. September 2010

Donnerstag, 7. Oktober 2010

Friedensnobelpreis an chinesischen Dissidenten. Wie Burmas Suu Kyi sitzt auch er ein

anbei bemerkt: Stimmt DIE SCHRIFTGRÖSSE nicht überein, liegt das bei Blogger.
Abhilfe: LINK NOCHMALS ANKLICKEN

Friedennobelpreis an chinesischen Dissidenten


Liu Xiaobo, Schriftsteller und Professor.
Friedensnobelpreisträger 2010



Der zweite Friedensnobelpreisträger nach Burmas Auns San Suu Kyi, welcher inhaftiert ist

jonas m lanter

Der chinesische Dissident wurde mit dem diesjährigen Friedensnobelpreis geehrt. Bereits im Vorfeld warnte China das Komitee vor dessen Wahl.

Liu Xiaobo sitzt wie Aung San Suu Kyi ebenfalls im Gefängnis beziehungsweise unter Hausarrest.

Es sind weltweit die einzigen Träger des prestigeträchtigsten Preises, welche im Gefängnis sitzen.

Chinas Regieung ist nun gefordert, um nicht weiter im Fokus der internationalen Kritik zu agieren. Wie Aufnahmen aus dem Jahre 2008 zeigen, schreckt die Regierung nicht zurück, Unliebsame hinzurichten.

Tibetischen Mönche, welche des Land nach tagelangem Marsch über das Himalaya Gebierge verlassen werden durch die chinesische Besatzungssoldaten auf ihrem Weg ins benachbarte Exil nach Indien ekekutiert.



Wie die Nazis -
Der Vorderste wird erschossen, dann der Hinterste. Bis nur noch einige verhaftet werden können. Das chinesische Militär liess wohl auch diese gleich danach erschiessen...(siehe Video)

Sie sind in Tibet schweren Repressalien, Folter, Verfolgung, und der Zerstörung ihrer Häuser und der Ausrottung ihrer Kultur ausgesetzt.
Ein Fernsehteam war bei einer Expedition mit Sherpas vor Ort und konnte diese schersten Menschenrechtsverletzungen dokumentieren.
Nebenbei erwähnt fand ein einziger Tibeter Zuflucht beim Fernsehteam (siehe Video).


Burma und China rücken weiterhin zusammen und stehen in Sachen Menschenrechtsverletzungen an vorderster Stelle.

Mit der Wahl des inhaftierten Dissidenten
Liu Xiaobo hat das Nobelkomitee einen wichtigen Akzent gesetzt.
Im Vorfeld hatte China gewarnt, Liu Xiaobo als Friedensnobelpreistägers zu ernennen und würde dies als unerfreulichen Akt Norwegens betrachten!


Zur Person

Liu sitzt wegen der Mitwirkung bei der Verfassung und Verbreitung der Charta 08, einem Aufruf zu umfassenden politischen Reformen in China, in Haft.

Der 54-Jährige Liu Xiaobo wurde im Dezember wegen "Untergrabung der Staatsgewalt" zu elf Jahren Gefängnis verurteilt. Er hatte bereits wegen seiner Beteiligung an den blutig niedergeschlagenen Protesten auf dem Tianmen-Platz 1989 im Gefängnis eingesessen.

Als aussichtsreicher Anwärter für den Friedensnobelpreis 2010 galt neben der afghanischen Frauenrechtlerin Sima Samar (53) auch der deutsche Altkanzler Helmut Kohl für die Wiedervereinigung von Ost- und Westdeutschland.


Chinas Reaktion


Bei spontanen Feiern nach der Vergabe des Friedensnobelpreises an Liu wurden am Freitag in Peking rund 20 prodemokratische Aktivisten festgenommen. Dies berichtete die Bürgerrechtlerin Wang Lihong.

Wohnkomplex abgeriegelt

Chinas Staatssicherheit versuchte nach der Bekanntgabe, jeden Kontakt mit der Ehefrau von Liu zu verhindern. Polizeikräfte verwehrten Journalisten den Zugang zu dem Wohnungskomplex in Peking, in dem die Frau lebt, wie Augenzeugen vor Ort berichteten.


09.10.10

Montag, 27. September 2010

Transocean umgeht weiterhin Sanktionen in Burma




Transocean;
'Deepwater Horicon'-Inhaber umgeht Sanktionen in Burma

jonas m lanter

Die in der Schweiz ansässige Firma Transocean droht nach dem Disaster im Golf von Mexiko weiteres Ungemach

Transocean bohrt in Burma. Bohrinsel 'Actinia'


Zweifelhafte Geschäfte

Als am 20. April die Ölplattform 'Deepwater Horizon' unterging, führen mehrere hundert Millionen Liter Rohöl zur grössten Ölkatastrophe aller Zeiten. Elf Menschen riss das Unglück in den Tod, Millionen von Tieren gehen elendlich zu Grunde und die Flora ist weitgehend zerstört. Seither streiten die Verursacher Britisch Petrol (BP), Transocean und Halliburton über deren Verantwortlichkeit. Den diesen drei internationalen Konzernen drohen Bussen in Milliardenhöhe. Die Ölpest im Vorhof zu den Vereinigten Staaten sind nicht die einzigen Sorgen für Transocean.


Burma's Westküste


Im Herbst 2009 nahm an der Westküste von Burma nahe 'Kyauk Phyu' die mittelgrosse Bohrplattform 'Actinia' deren Betrieb auf. Transocean hatte die Plattform für drei Monate dem staatlich-chinesischen Erdölkonzern 'CNOOC' (China National Offshore Oil Corporation) vermietet und verdiente dadurch täglich 206'000 US-Dollar. Ein guter Deal dachte sich Transocean.
Aber es war ein Geschäft mit Tücken. Die Bohrungen im Block 'M' führte der chinesische Staatskonzern gemeinsam mit dem singapurischen Joint-Venture-Partner 'Golden Aaron' durch.
'Golden Aaron' wurde von niemand anderem als einem der berüchtigsten Drogenbarone Asiens kontolliert: von Cecilia Ng, der Ehefrau des Burmesen Steven Law, dessen Vater Lo Hsing Han in den siebziger Jahren zu einem der grössten Drogenhändler und Geldwäscher aufstieg und von der DEA als "Godfather of Heroin" bezeichnet wird. In den neunziger Jahren, als auch sein Sohn Steven Law in das Drogenimperium einstieg, gründete Lo legale Geschäfte und unter anderem auch die Firma 'Asia World'.
Heute gehört dem ehemaligen Drogenbaron Lo und seinem 42-jährigem Sohn Steven Law (notabene der Generaldirektor bei 'Asia World'), zu den reichsten und mächtigsten 'Geschäfts'-männer Burmas, auch Crownies genannt.


2002 trat die Schweiz der UNO bei

Wegen ihrer Nähe zur burmesischen Generalität sind sowohl Steven Law, dessen Vater Lo Hsing Han und Law's Frau Cecilia Ng auf den völkerrechtlich verbindlichen Sanktionslisten der USA, der EU und der UNO aufgeführt.

Dennoch kann die Schweizer Firma Transocean weiterhin Geschäfte mit Unternehmen machen, die von Personen kontrolliert werden, welche auf dieser 'Verbotsliste' stehen. Denn laut einem Sprecher des SECO (Anmerkung: Schweizerisches Sekretariat für Wirtschaft) orientiert sich diese an der Sanktionsliste der EU und nicht an der der Vereinigten Staaten oder der UNO.

Auf der Liste der Europäischen Union sind zwar die Personen aber nicht deren Firmen wie 'Golden Aaron' oder die staatschinesische 'CNOOC' aufgeführt.


Transocean bestreitet bis heute an der Westküste Burmas nach Rohstoffen zu bohren.....


27th Sept. 2010

Mittwoch, 22. September 2010

Bei den birmanischen Karens schweigen die Waffen am UN-Weltfriedenstag


Bei den birmanischen Karens schweigen die Waffen am UN-Weltfriedenstag


Die Karen National Union (KNU) bestätigte heute, einen einseitigen Waffenstillstand am 21. September, dem 'Internationalen UN-Weltfriedenstag' einzuhalten. Wie ihr Sprecher David Takapaw auf Anfrage bestätigte, würde man sich das Recht nehmen, sich zu verteidigen, wenn sie an diesem Tage von den Juntatruppen angegriffen würden.

Karen National Union (KNU) Commander-in-Chief Colonel Mu Tu Sayphaw der Karen National Liberation Army (KNLA) am 60. Jahrestag der KNU Feierlichkeiten in der Nähe der thailandisch-burmesischen Grenze im Februar letzten Jahres. Rechte Gruppen begrüssen die Entscheidung der KNU zu einer Waffenruhe am 'UN International Day of Peace'. Er sagte aber auch, das der wahre Aggressor die birmanische Junta ist.

jonas m lanter

"Die KNU möchte beweisen, dass seine Mitglieder den Frieden wollen"; sagte David Takapaw, der stellvertretende Vorsitzende und Sprecher der politischen Organisation Er spricht vom längsten Aufstand der Welt, der seit dem 31. Januar 1949 anhält.

David Takapaw erklärt weiter: "Wir respektieren und sind gewillt, den vom United Nations Security Council und dem UN-Generalsekretär in einem von der G8 im Juni vorgeschlagenen Statement die Dialogbereitschaft um die politische Lösung mit friedlichen Mitteln in Burma voranzutreiben. Über 10'000 Soldaten der Karens wurden bei den Übergriffen durch die Junta seit 1949 getötet. Dies ohne die vielen ermordeten Zivilisten des Karen-Staates. Die letzten Scharmützel um ihre Gebiete zu halten fanden diesen Montag mit den Juntatruppen der SPDC ab". SPDC oder auch 'Staatsrat für Frieden und Entwicklung' nennt sich die burmesische Junta.

Menschenrechtsgruppen rund um den Globus befürworten die Ankündigung zum Waffenstillstand: "Wir begrüssen den Entscheid der KNU aufs Wärmste, dass die KNU mit der Einhaltung des Internationalen Weltfriedenstag zeigt, dass der Wunsch für ein friedliches Zusammenleben unter den Karens vorhanden ist" so Ostasiens Teamleiter Benedikt Rogers.
"Militärregimes haben brutale Offensiven gegen die Zivilisten im Karen-Staate geführt, und die grausamen Feldzüge gegen die ethnische Volksgruppe hat sich in den vergangenen 15 Jahren unter der aktuellen Junta verschärft.
Zivilisten werden aus kürzester Entfernung erschossen, gefoltert, vergewaltigt, als Zwangsarbeiter oder als menschliche Minenräumer missbraucht. Seit 1996 sind mehr als 3.500 Dörfer im östlichen Burma dem Erdboden gleichgemacht worden", sagte er.

"Es liegt nun am Regime zu reagieren, indem ein Ende seiner Feldzüge von Brutalität beendet wird und ein permanenter, flächendeckender Waffenstillstand auch von der Junta eingehalten wird. Der Rückzug der Truppen aus den ethnischen Gebieten sollen sinnvoll in einem dreiseitigen Dialog helfen, mit den Vertretern der ethnischen Minderheiten und der Demokratie-Bewegung auf eine friedliche, föderale Demokratie in Burma zu bauen, welche die Menschenrechte respektieren", sagte Rogers.

"Die Burma Campaign UK begrüsst die Ankündigung der Karen National Union, sich an eine eintägige Waffenruhe zu halten. Die Vereinten Nationen sollten sofort auch die burmesische Diktatur und andere bewaffnete Gruppen aufrufen, an diesem eintägigen Waffenstillstand teilzunehmen", so deren Sprecher.

"Es ist die birmanische Diktatur; er ist der Aggressor und macht gezielt Angriffe auf Zivilisten. Dies unter Verletzung der Genfer Konventionen und der Römer-Statuten. Dies ist eine Gelegenheit, um Druck auf die Diktatur auszuüben, ihre Angriffe einzustellen. Der Ball liegt nun in den Händen der Generäle", so Farmaner.

Die UN-Vollversammlung hatte im Jahr 2001 einstimmig den 21. September als Internationalen Tag des Friedens erkoren.

17. Sept. 2010

Montag, 20. September 2010

Farçe; Burmas Generäle haben die Wahlen am 7. November für sich entschieden



Burmas Volk wird weiter leiden



Friedensikone Aung San Suu Kyi ist von den Wahlen ausgeschlossen worden. Alleine sie könnte die BurmesInnen in eine sichere Zukunft führen



Diktator Than Shwe führt Burma weiterhin mit eisener Faust


Die neue Verwaltungshauptstadt Naypyidaw


Burmas Generäle setzen auf militärische Stärke



Diktator Than Shwe hat seine Position in Burma und bei den
Wirtschaftspartnern gefestigt


jonas m lanter

Burmas General Than Shwe hat Indien und jetzt China besucht. Dies dient vorab zur Stärkung der eigenen Position.

Die kommenden Wahlen an diesem 7. November sind abgekartert und man weiss, wer siegen wird: Die jetzigen Generäle unter Diktator Than Shwe.

Es sind die ersten 'Wahlen' seit nunmehr 20 Jahren, als die 'Nationale Liga für Demokratie' unter der Friedensnobelpreisträgerin Daw Aung San Suu Kyi als Vorsitzende haushoch gewann aber von der Junta nie anerkannt wurde. Ihr Mandat konnte die NLD nie ausführen
Seither verbringt Burmas
Lady die Zeit im Gefängnis oder unter Hausarrest!

Von dieser Farçe der Generalität ist die Partei verschont geblieben; denn der haushohe Gewinn wäre dieser im ganzen Land stabilisierenden 'Nationalen Liga für Demokratie' mit ihren über 135 verschiedensten Ethnien gewiss gewesen!
Denn nur eine Person mit dem Charisma und der fast schon anmutende Verehrung um Aung San Suu Kyi und ihren Vater* könnte dieses Land am ehesten in eine sichere Zukunft führen.


- Es sind nur Parteien zugelassen, die mit der Junta zusammenarbeiten!

- Burmas militärischem Potential ist vom Volke her nicht beizukommen;
ein Heer von 440'000 Soldaten steht fest hinter der Generalität und weitere MIG-29 sowohl Kriegsschiffe wurden eingekauft.

- In den verschiedenen ethnischen Gebieten in welchen sich Rebellen gegen die Junta auflehnen, werden deren Bewohnur mehr und mehr unter massiven Druck gesetzt und ihre Armeen, welche nicht in den von der Junta zu den Wahlen ins Leben gerufene 'Border Guard' beitreten, werden bekämpft. Dies sind nicht wenige.
In sechs von sieben Staaten kämpfen nunmehr seit 30 Jahren verschiedenste Rebellengruppierungen - notabene im längstandauernden Konflikt weltweit - mit den Truppen des brutalen Regime: Dies sind die Staaten der Karen, Karenni, Shan, Mon, Chin und der Arkakan.

- Mit den Nachbarländern Indien, China, Thailand sowohl auch mit Russland
hat sie enge Wirtschaftsbeziehungen ausgebaut.

- Sich die Machthaber eine unbezwingbare Festung mit der grösstenteils
unter der Erde verlegten Verwaltungs-Hauptstadt Naypyidaw inmitten des Dschungels erbaut haben. In dieser werden unter anderem auch Reis angebaut.

- Burma mit Hilfe Nordkoreas einen Atomreaktor bauen will.

Die Zeit spielt für die Generäle. Einen grossen Vorteil besitzen sie auch im Wissen, dass die Industrienationen ihre eigenen Probleme haben. Die wirtschaftliche Zukunft liegt bei den Staaten Indien und China; beide verfolgen auch wichtigste strategische
Ziele in ganz Burma. China, die den grössten Teils des Ranguner Hafens angemietet haben, benötigen diesen direkten Zugang zum Indischen Ozean.

Auf Beistand oder Hilfe anderer Nationen wird Burmas Volk nicht zählen können!


*Aung San Suu Ky's Vater; General Aung San, war der Webgebeiter einer demokratischen Regierung, welche am 4. Januar 1948 die Arbeit aufnehmen wollte. Doch seinen Amtsantritt erlebte er nicht: Ein halbes Jahr vorher wurde er an einer Kabinettssitzung ermordet.

19th September 2010

Donnerstag, 16. September 2010

Bei den birmanischen Karens schweigen die Waffen am UN-Weltfriedenstag



Bei den birmanischen Karens schweigen die Waffen am UN-Weltfriedenstag

Die Karen National Union (KNU) bestätigte heute, einen einseitigen Waffenstillstand am 21. September, dem 'Internationalen UN-Weltfriedenstag' einzuhalten. Wie ihr Sprecher David Takapaw auf Anfrage bestätigte, würde man sich das Recht nehmen, sich zu verteidigen, wenn sie an diesem Tage von den Juntatruppen angegriffen würden.


Karen National Union (KNU) Commander-in-Chief Colonel Mu Tu Sayphaw der Karen National Liberation Army (KNLA) am 60. Jahrestag der KNU Feierlichkeiten in der Nähe der thailandisch-burmesischen Grenze im Februar letzten Jahres. Rechte Gruppen begrüssen die Entscheidung der KNU zu einer Waffenruhe am 'UN International Day of Peace'. Er sagte aber auch, das der wahre Aggressor die birmanische Junta ist.

jonas m lanter

"Die KNU möchte beweisen, dass seine Mitglieder den Frieden wollen"; sagte David Takapaw, der stellvertretende Vorsitzende und Sprecher der politischen Organisation Er spricht vom längsten Aufstand der Welt, der seit dem 31. Januar 1949 anhält.

David Takapaw erklärt weiter: "Wir respektieren und sind gewillt, den vom United Nations Security Council und dem UN-Generalsekretär in einem von der G8 im Juni vorgeschlagenen Statement die Dialogbereitschaft um die politische Lösung mit friedlichen Mitteln in Burma voranzutreiben. Über 10'000 Soldaten der Karens wurden bei den Übergriffen durch die Junta seit 1949 getötet. Dies ohne die vielen ermordeten Zivilisten des Karen-Staates
. Die letzten Scharmützel um ihre Gebiete zu halten fanden diesen Montag mit den Juntatruppen der SPDC ab". SPDC oder auch 'Staatsrat für Frieden und Entwicklung' nennt sich die burmesische Junta.

Menschenrechtsgruppen rund um den Globus befürworten die Ankündigung zum Waffenstillstand: "Wir begrüssen den Entscheid der KNU aufs Wärmste, dass die KNU mit der Einhaltung des Internationalen Weltfriedenstag zeigt, dass der Wunsch für ein friedliches Zusammenleben unter den Karens vorhanden ist" so Ostasiens Teamleiter Benedikt Rogers.
"Militärregimes haben brutale Offensiven gegen die Zivilisten im Karen-Staate geführt, und die grausamen Feldzüge gegen die ethnische Volksgruppe hat sich in den vergangenen 15 Jahren unter der aktuellen Junta verschärft.
Zivilisten werden aus kürzester Entfernung erschossen, gefoltert, vergewaltigt, als Zwangsarbeiter oder als menschliche Minenräumer missbraucht. Seit 1996 sind mehr als 3.500 Dörfer im östlichen Burma dem Erdboden gleichgemacht worden", sagte er.

"Es liegt nun am Regime zu reagieren, indem ein Ende seiner Feldzüge von Brutalität beendet wird und ein permanenter, flächendeckender Waffenstillstand auch von der Junta eingehalten wird. Der Rückzug der Truppen aus den ethnischen Gebieten sollen sinnvoll in einem dreiseitigen Dialog helfen, mit den Vertretern der ethnischen Minderheiten und der Demokratie-Bewegung auf eine friedliche, föderale Demokratie in Burma zu bauen, welche die Menschenrechte respektieren", sagte Rogers.

"Die Burma Campaign UK begrüsst die Ankündigung der Karen National Union, sich an eine eintägige Waffenruhe zu halten. Die Vereinten Nationen sollten sofort auch die burmesische Diktatur und andere bewaffnete Gruppen aufrufen, an diesem eintägigen Waffenstillstand teilzunehmen", so deren Sprecher.


"Es ist die birmanische Diktatur; er ist der Aggressor und macht gezielt Angriffe auf Zivilisten. Dies unter Verletzung der Genfer Konventionen und der Römer-Statuten. Dies ist eine Gelegenheit, um Druck auf die Diktatur auszuüben, ihre Angriffe einzustellen. Der Ball liegt nun in den Händen der Generäle", so Farmaner.

Die UN-Vollversammlung hatte im Jahr 2001 einstimmig den 21. September als Internationalen Tag des Friedens erkoren.

16th Sept. 2010


Mittwoch, 28. Juli 2010

Diktator Than Shwe wird in Indien wie "Der König von Burma" empfangen


Paperblog

Diktator Than Shwe wird in Indien wie "Der König von Burma" empfangen

Südostasien

jonas m lanter

Er wurde von Indiens Premier Manmohan Singh wie ein hoher Staatsgast empfangen: Ankunft in einer Limousine am Präsidentenpalast in Old-Delhi, eine hochoffizielle Begrüssung nach Protokoll auf rotem Teppich. Das Abschreiten der Ehrengarde fiel wegen Regens aber aus. Doch der am Dienstagmorgen mit allen Ehren empfangene Gast ist kein langjähriger Partner Indiens oder der Staatschef eines einflussreichen Landes: Es ist Than Shwe, Armeechef, Diktator und tausendfacher Mörder aus dem benachbarten Burma.


Angst vor Pekings Einfluss

Fünf Tage sind für seinen Indien-Besuch geplant. Auf dem Weg hatten Than Shwe und seine Familie in Bodhgaya; rund 1000 Kilometer südöstlich von Delhi, Halt gemacht. In einem für Buddhisten wichtigsten Pilgerorte nahm Than Shwe, der 2007 von buddhistischen Mönchen angeführte Proteste niederschlagen liess, an einer Zeremonie in einem buddhistischen Tempel teil und spendete mehr als 11.000 US-Dollar; welches nebenbei einem 30-Jahres-Einkommen eines burmesischen Durschnittarbeiters entspricht!

Am Dienstag traf er Indiens Aussenminister S. M. Krishna und Premier Manmohan Singh zu Gesprächen über eine Reihe bilateraler Abkommen. Indien plant, noch mehr Geld in Burmas Infrastruktur zu investieren.

Dies auch im Wissen um Pekings wachsendem Einfluss in Burma entgegenzuwirken.

Menschenrechtsgruppen haben die Entscheidung der indischen Regierung Burmas Armeechef wie einen hohen Staatsgast zu empfangen aufs äusserste kritisiert. Noch Anfang der 90er-Jahre hat Indien die burmesische Demokratiebewegung und deren Anführerin Daw Aung San Suu Kyi lauthals unterstützt und das Regime für ihre Menschenrechtsverbrechen kritisiert. Doch seit Mitte der 90er-Jahre bemüht sich Indien um gute Beziehungen zu Burmas Regime.

In dieser Zeit hatte Peking begonnen die Kontakte zur Junta auszubauen. Burma ist reich an Bodenschätzen und verfügt über grosse Edelsteinvorkommen, Erdgas und sonstigen Bodenschätzen an denen Indien und China gleichermassen interessiert sind und jeweilige Bedenken betreffend Menschenrechten nun ausser acht lassen.


Hilfe bei Kampf um Rebellen

In Indien wie in Burma verfolgt: Muslimisches Volk der Rohingya

Indien bemüht sich zudem um eine Seeverbindung für seinen komplett von Land eingeschlossenen Nordosten. Diesbezügliche Verhandlungen mit Bangladesch sind gescheitert. Der Weg durch burmesisches Gebiet ist die Alternative.

Burmas Junta soll Indien auch dabei helfen, die Aufstände in dieser Region zu beenden. Dort kämpfen schon seit Jahrzehnten bewaffnete muslimische Gruppen für eine Abspaltung von Indien. Einige Gruppen nutzen den burmesischen Arkan-State als Rückzugsgebiet.

Burmas Diktator dürfte im Gegenzug Indiens Premier darum bitten, dass Indien die Wahlen anerkennt, die das Regime in diesem Jahr abhalten.

Westliche Regierungen haben die Abstimmung bereits jetzt als Farçe angeprangert!

28th July 2010

Dienstag, 20. Juli 2010

Flüchtlinge werden nach Burma zurückgeschickt


Burmesische Flüchtlinge werden aus dem benachbarten Thailand zurückgeschickt. Es drohen ihnen Folter, Zwangsarbeit oder Tod



Mae La Ah Village (zerstört Oktober 1998 durch SPDC* und DKBA*)

Dorf im Karen State (Kayin) vor seiner Vernichtung durch burmesische Truppen.
Der umkämpfte und an Erdschätzen reiche Staat grenzt an das benachbarte Thailand


Durch die Militärs gebrandschatzt und geplündert.
Wer nicht fliehen kann, wird unter anderem zwangsinterniert oder ermordet.

Auch zu Strassenarbeit werden die Menschen gezwungen.
Ihr Essen müssen sie selbst organisieren.
Ihre Kinder werden in den sogenannten Ye Njunt Youth Schulen zu den Speerspitzen* herangezogen.


Ältere Frau nach dem Angriff der Regierungstruppen in das zerstörte Dorf zurückgekehrt.

jonas m lanter


Bereits Zehntausende von illegalen burmesischen Wanderarbeitern und Flüchtlingen des brutalen Regimes in Burma wurden von den thailändischen Behörden zurückgeschickt. Zehntausende weitere derben in Flüchtlingslagern zur burmesischen Grenze. Schon die dritte Generation wächst in einem der elf offiziellen Flüchtlingslagern heran (unter anderem das Mae La Oh Camp).
Verschiedene Länder wie die Vereinigten Staaten, Kanada, Australien, Österreich, Australien oder Norwegen nehmen in einer gross angelegten Aktion viele dieser nicht anerkannten Flüchtlinge; sprich 'displaced peoples', auf.
Denn zurück im Militärstaat Burma werden sie von Spezialisten des Regimes verhört und gefoltert. Es drohen ihnen Zwangsarbeit, Zuchthaus oder der Tod. Die Menschenrechte werden seit dem Umsturz der Militärs im Jahre 1947 mit Füssen getreten. Die Nationale Liga für Demokratie und ihre charismatische Anführerin, die unter Hausarrest stehende Aung San Suu Kyi, wurden von den diesjährigen Wahlen ausgeschlossen.
Daw* Aung San Suu Kyi erhielt 1991 den Friedensnobelpreis.

*
Anrede für ehrenwerte Dame oder 'die Lady'; wie die Friedensikone in Burma auch genannt wird

* DKBA = Democratic Karen Buddhist Army: Seit den 90-er Jahren mit
den Juntatruppen der SPDC verbündet

* SPDC = State Peace and Democratic Council; offizielles Militär of the Union of Myanmar / Burma

* Speerspitzen: Speziell geschulte Militäreinheit, die dem Innenministerium untersteht.
Meist sind es Kinder, die den Internierten weggenommen und / oder von den ethnischen Volksgruppen, die nicht mit
der Junta operieren, entführt wurden und werden.
Vorwiegend Volksgruppen wie der Karens, der Karennis, der Chin, Mon oder der muslimischen Rohingyas und
weiteren der insgesamt 136 Volksgruppen Burmas

20th July 2010

Donnerstag, 17. Juni 2010

Viele Opfer nach Überschwemmung im Westen Burmas



Viele Opfer nach schweren Unwettern im Westen Burmas


Vorab im Rakhine-State zu Bangladesh gab es die meisten Opfer


jonas m lanter

Nach heftigen Regenfällen sind im Westen Burmas bei Überschwemmungen und Erdrutschen nach offiziellen Angaben 46 Menschen ums Leben gekommen. Dies teilt das Regime-Blatt "The New Light of Myanmar" mit. Auch im benachbarten Bangladesh gab es viele Tote.
Im Rakhine-State wohnen vorab die von der Junta verfolgten muslemischen Rohingyas. Nach der Auffassung der Militärs gilt die Minderheit nicht als burmesische ethnische Volksgruppe, sondern als unerwünschte Eindringlinge, die vor einigen hundert Jahren aus Bangladesh nach Burma eingewandert seien.
Sie werden im eigenen Land verfolgt und werden von den Militärs auf entlegene Inseln deportiert oder auch schon über Bord in die offene See geworfen.

Deportation der nach burmesischer Auffassung nicht existenzberechtigten Volksgruppe

Birmaberichterstattung berichtete in einem früheren Beitrag darüber: Burma: Volk der moslemischen Rohingya hat im eigen...

16th June 2010

Freitag, 4. Juni 2010

Burma: Atomwaffenprogramm nun offiziell bestätigt



Burma: Atomwaffenprogramm nun offiziell bestätigt

Tunnelbau in der neuen Verwaltungshauptstadt -
mit Atombunkern, Nukleartechnologie und eigenen Anbaufeldern wie für Reis und andere Agrargüter, welche mit Hilfe von Natriumdampflampen unterirdisch gezüchtet werden. So können sich Burmas Generäle in unsicheren Zeiten für unbestimmte Dauer unter Tage aufhalten.
Die Hauptstadt Nordkoreas, Pjöngjang, ist durch ein älteres Racketenschutzsystem (siehe Google Earth) vollumfänglich geschützt.

In Korea wie in Burma verschlingen diesen Militäranlagen astronomisch hohen Ausgaben. Für das Gesundheits- und Bildungswesen ist kaum Geld vorhanden!



Birmaberichterstattung berichtete mehrmals darüber (siehe weiter unten)

jonas m lanter

Im internationalen Kampf gegen die Verbreitung von Atomwaffen rückt ein neuer Brandherd ins Zentrum: Die brutale Militärdiktatur um General Than Shwe soll ein geheimes Atomwaffenprogramm betreiben.

Bereits seit Jahren wird vermutet, dass die Junta des südostasiatischen Staates Atomwaffen erwerben will.

Jonas Lanter, Editor von Burmaberichterstattung, hatte mehrere Male darauf hingewiesen:

(Siehe: Samstag, 4. Juli 2009:
Hoffnung zerschlagen: Das Scheitern der Vereinten Nationen in Burma sowie Freitag, 9. Mai 2008: Burmas Schande: Junta beschlagnahmt Hilfsgüter
und
Samstag, 22. Dezember 2007: Burma; Interview mit dem Präsidenten aller Ethnischen Gruppierungen Burmas und Chairman der Karens

Inzwischen verdichten sich die Anzeichen dafür, dass die international isolierte Diktatur bei ihren Bemühungen weitergekommen ist. Sai Thein Win, ein übergelaufener burmesischer Raketeningenieur, hat Details über das streng geheime Programm, an dem er mitgearbeitet haben soll, verraten und hunderte Fotos und Dokumente ausser Landes geschleust. Demnach sollen die Nordkoreaner Burma bei der Entwicklung von Atomraketen helfen, die Russen sollen Nukleartechniker ausgebildet haben und haben ihre eigenen Techniker in Naypidaw, der neuen Hauptstadt Burmas.
Diese wurde inmitten des Dschungels aus dem Boden "gestampft" und unter anderem durch die Versklavung von tausenden von Arbeitern errichtet, die ihr Essen selbst mitbringen mussten. Auch wurden sie nie in irgendeiner Weise entlöhnt.



US-Senator sagte Reise vorerst ab

Senator Robert E. Kelley, ehemaliger Mitarbeiter der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA) in Wien, hat die Fotos und Dokumente sechs Monate lang geprüft. Er kommt zu dem Schluss, dass der Verdacht über ein geheimes Atomprogramm gerechtfertigt sei. Kelley schreibt, die Vielzahl der Bilder und ihre Übereinstimmung mit früheren Informationen würden „in hohem Masse zu der Überzeugung führen, dass Burma die Entwicklung von Nukleartechnologie vorantreibt“. Und: „Diese Technologie ist nur für Atomwaffen gedacht, nicht für zivile Nutzung der Kernkraft.“

US-Senator Jim Webb, der diese Woche Burma bereisen wollte, hat wegen der Berichte seinen Besuch verschoben. Der internationale Druck auf das Regime dürfte deutlich stärker werden.

Birmaberichterstattung.blogspot.com

4th June 2010

Donnerstag, 6. Mai 2010

Die NLD von Aung San Suu Kyi wird verboten



Die Nationale Liga für Demokratie unter Aung San Suu Kyi wird aufgelöst und gilt ab sofort als illegal

Wahlen ohne Suu Kyi unglaubwürdig


Das Hauptquartier in Rangun (2007)



.... als illegal erklärt; Büro der Partei der Nationalen Liga unter Aung San Suu Kyi



jonas m lanter

Die Nationale Liga für Demokratie NLD der burmesischen Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi steht vor dem Aus. Die Oppositionsführerin ist mit einem letzten Versuch vor dem Verfassungsgericht gescheitert, eine Auflösung ihrer Partei zu verhindern.

Wie die NLD heute Morgen mitteilte, lehnten die Richter die zwei Klagen von Suu Kyi's Partei gegen Teile des neuen Wahlgesetzes ab. Den umstrittenen Passagen zufolge darf die NLD nur bei der für Herbst geplanten Parlamentswahl antreten, wenn Suu Kyi zuvor aber aus der Partei ausgeschlossen wird. Suu Kyi hatte sich deshalb gegen die Wahlbeteiligung ihrer Partei ausgesprochen.

Die NLD bekräftigte, dass sie sich nicht in letzter Minute für die bevorstehenden Wahlen registriert. Die Frist dafür läuft diesen Donnerstag ab. Nach dem Parteiengesetz der Junta unter Generalissimus Than Shwe sind alle nicht registrierten Parteien mit sofortiger Wirkung illegal.

"Dies wird der letzte Tag für uns sein"! Dies sagte Win Tin, Mitglied der NLD-Führungsriege. Der 81-Jährige war einer der am längsten eingekerkerten politischen Gefangenen Burmas. Er wurde im Herbst 2008 nach 19 Jahren freigelassen.

Aus den letzten Wahlen im Jahre 1990 ging Suu Kyis Partei als haushohe Siegerin hervor. Diese wurde allerdings von der Militärjunta nie anerkannt. Die inzwischen 64 Jahre alte Aung San Suu Kyi war seither zwei Drittel der Zeit unter Hausarrest oder in Haft. 1991 wurde sie mit dem Friedensnobelpreis geehrt.

6th May 2010

Dienstag, 30. März 2010

Wahlboykott: Riskiert Suu Kyi ein Auseinanderbrechen ihrer Partei?









jonas m lanter

Die mit dem Friedensnobelpreis 1990 geehrte Daw Aung San Suu Kyi war mit dem britischen Tibetologen Michael Aris verheiratet. Dieser verstarb in Grossbritannien.

Daher und auch weil das neue Wahlgesetz keine Gefängnisstrafe 'akzeptiert' ist ist es ihr von der Junta her verboten, trotz dem haushohen Sieg bei den Wahlen 1990 (eine verbriefte Verfassung hat Burma bis heute nicht), weiter in der von ihr mitgegründeten Partei der Nationalen Liga für Demokratie als deren Parteivorsitzenden mitzuwirken und überhaupt politisch aktiv zu sein.

Dieses Jahr sind die Wahlen und so wird Aung San Suu Kyi ihre Partei verlassen müssen oder sich weigern, an den "Wahlen" teilzunehmen.

So oder so wäre dies das Ende für die NLD. Denn jemand anderes von der Führungsriege käme für das 53-Millionen Volk mit ihren 32 % zum Teil indigenen 136 Volksgruppen nicht in Frage.

30th March 2010