Dienstag, 9. Oktober 2007

Burmas Junta zeigt Härte wie eh und je

Burmas Junta zeigt Härte wie eh und je


Peking läuft Gefahr, dass die Olympischen Spiele boykottiert werden!

Jonas M. Lanter

"All Burma Monks' Alliance" wird einen weltweiten Aufruf lancieren, sollte China die Burma-Resolution wieder mit deren Veto blockieren.

Sollte die chinesische Regierung wieder ihr Veto benutzten, um eine Burma-Resolution zu verhindern, rufen wir die Mönche weltweit auf, eine Olympiaboykott-Kampagne zu starten», wie die Exilgruppe «US-Kampagne für Burma» den Mönch Saw U Gambira heute zitiert.

Er gehört auch der bei uns neu bekannten Mönchsvereinigung «All Burma Monks' Alliance» an, welche im Untergrund agiert und die Massenproteste gegen das Militärregime Mitte September organisiert hat. Nach Angaben einer Exilgruppe ist er untergetaucht.

Der Uno-Sicherheitsrat wird seine geplante Resolution gegen die Repressionen in Burma voraussichtlich in stark abgeschwächter Form verabschieden; somit 'verwässert' die Resolution gegen Burma.

Ganz weggefallen sei zudem die Drohung mit «weiteren Schritten». Stattdessen heisse es lediglich, der Rat werde die Situation weiter beobachten.

Nun setzte China vor allem durch, dass der Text die «gewalttätige Niederschlagung der friedlichen Proteste» in Burma nicht mehr «verurteilt», sondern nur noch «stark bedauert».

Burmas Junta ist zu seinen altbewährten Methoden zurückgekehrt, nur die Bedingungen zu akzeptieren, welche ihnen selbst Vorteile bringen. Nach meinen Einschätzungen werden sich Burmas Machthaber nie mit der UNO einigen können.

9. Oktober 2007



Montag, 8. Oktober 2007

Weitere Verhaftungen in Burma - UNO-Büro in Rangun von Junta heimgesucht. Spendenaufruf

Weitere Verhaftungen in Burma - UNO-Büro in Rangun von Junta heimgesucht. Spendenaufruf

Jonas M. Lanter

Weitere Verhaftungen in Burma - UNO-Büro in Rangun von Junta heimgesucht

Wie in der Junta-Zeitung "New Light of Myanmar" berichtet, sei der Grund für die Verhaftungen, dass die Soldaten in Rangun nachts mit Steinen beworfen werden. Daraufhin hätten die Sicherheitskräfte in den vergangenen Tagen wiederholt zivile Steinewerfer und - in einigen Fällen - auch deren Familienangehörige festgenommen. Bei Razzien in Klöstern seien zudem 18 Messer, eine Axt, Katapulte und eine Gewehrkugel gefunden worden.

Die Regierung drohte, Mönche zu bestrafen, die gegen das Gesetz verstießen. In einem Kommentar der offiziellen Zeitung hieß es, die "selbst ernannten" Aktivisten würden nach einer Festnahme als "Kriminelle" und nicht als politische Gefangene betrachtet. Wie viele Mönche und Zivilisten verhaftet worden sind, wurde nicht berichtet.

Suu Kyi wird nicht freigelassen

Weiterhin hat die Junta Hoffnungen auf eine baldige Freilassung der seit vielen Jahren unter Hausarrest stehenden Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi gedämpft. Erst wenn eine neue Verfassung verabschiedet sei, könne den entsprechenden Forderungen nachgekommen werden, schrieb "The New Light of Myanmar".

In Japan ist am Montag der in Burma getötete Journalist Kenji Nagai beigesetzt worden. Familienangehörige, Kollegen und Exil-Burmesen gedachten des 50-Jährigen Reporters, der während der gewaltsamen Niederwerfung der friedlichen Proteste in Rangun von einem Polizisten erschossen worden war. Filmaufnahmen zeigen, dass der Mann aus nächster Nähe niedergestreckt wurde.

Überraschung im UNO-Büro in Rangun

Bereits am Wochenende haben Vertreter der Junta das UNO-Büro in Rangun aufgesucht, um Computer-Daten sicherzustellen. Das berichtete die Londoner Times in ihrer Montagsausgabe. "Sie kamen und fragten uns nach den Festplatten unserer Computer", berichtete ein UNO-Vertreter der englischen Zeitung. Mit dem Verweis, sich mit diesem Anliegen schriftlich an den Menschenrechtskoordinator in Myanmar Charles Petrie zu wenden, sei die Herausgabe des Materials gerade noch verweigert worden.

Hintergrund des Interesses ist: Nachdem die Junta alle Internet-Zugänge des Landes lahmgelegt hatte, ist es vielen Regimegegnern gelungen, sich über alternative Server in das Netz einzuloggen. Verschickt wurden in erster Linie e-Mails und Blogs, die Fotos über die aktuellen Geschehnisse und Zustände in Myanmar enthielten. Würde die Junta das UNO-Material sichten, wüssten sie über die die führenden Köpfe der Protestbewegungen Bescheid.

Offiziell nur Interesse an Telefonlizenzen

Im Ansuchen, das wenig später von Seiten der Junta dann bei Charles Petrie einging, enthielt nurmehr die Forderung, Einblick in die Lizenzen für die mobilen Telefonanlagen der UNO in Rangun zu gewähren. Von Festplatten war nicht mehr die Rede. Nichtsdestotrotz waren die UNO-Mitarbeiter in den folgenden Stunden damit beschäftigt, alle Festplatten zu "reinigen": Alle für die Junta interessanten Informationen wurden gelöscht.

Zürich, Schweiz


Spendenaufruf für "Helfen ohne Grenzen"

Unterstützt Flüchtlinge und Waisenkinder aus Burma. Für ein SMS erhalten diese reichhaltiges Essen und Bildung.

Jonas M. Lanter

Dr. Benno Rögglä, Gründer von 'Helfen ohne Grenzen Österreich' und sein Team setzen sich in Mae Sot, Thailand für die Hilfe an Flüchtlingen und Waisenkinder aus Burma ein.

Von den Gemeinschaften als 'desplaced peolples' bezeichnet, träumen diese Kinder von einem Leben ohne Angst. Ohne Angst vor Vertreibung, Vergewaltigung oder ewiger Suche nach etwas Essbarem.
Ihre Eltern wurden meistens bestialisch umgebracht. Viele mussten als Kindersoldaten kämpfen und wieder andere werden als 'lebende Minensucher' eingesetzt. Besonders Kinder von Minderheiten, wie der meist christlichen Karens, werden von Häschern der Junta entführt. Viele andere Burmesen werden als Zwangsarbeiter rekrutiert und erhalten nur etwas zu Essen.

Von der Burmesischen Armee werden selbst Kleinstkinder in sogenannte 'Ye Njunt Youth' Schulen entführt. Sie werden nach Gehirnwäsche und dem unmenschlichen Drill aller Sinne beraubt und verüben skrupellos Verbrechen auch an Mönchen (wie bereits von verschiedenen Agenturen bestätigt wurde).

Auch ich unterstütze diese Schulen gerne und es bereitet Freude, diese Kinder wieder glücklich zu sehen.

Ich bitte Euch, 'Helfen ohne Grenzen' zu helfen und zu spenden. Für ein SMS, welches ihr versendet, kann einem Waisenkind einen Tag Essen und Bildung vermittelt werden.

· Südtiroler Volksbank, Konto Nr. 7.000 - ABI 05856, CAB 11610
Koordinaten für Überweisungen aus dem Ausland:
IBAN: IT23 B 05856 11610 024570007000
BIC: BPAAIT2B024

· Südtiroler Sparkasse, Konto Nr. 236000 - ABI 06045, CAB 11601
Koordinaten für Überweisungen aus dem Ausland:
IBAN: IT38 J 06045 11601 000000236000
BIC: CRBZIT2B001

Sonntag, 7. Oktober 2007

Burmas Machthaber und deren Aberglaube

Burmas Machthaber und deren Aberglaube


Than Shwe in seinem gepanzerten Mercedes 600
'er liebt Waffen über alles'

Jonas M. Lanter

Unter tosendem Jubel kam der Erlöser im Jahr 2003 auf einem Floss den Irrawady-Fluss herunter. Er wurde von geschmückten Soldaten in einen eilig errichteten Tempel geleitet. Mönche stimmten Gesänge an. Die Generäle der Staatsführung verneigten sich mehrfach. Dann warf man dem Erlöser riesige Mengen Blätter zum Frass vor, denn der neue Messias von Burma war ein weisser Elefant.

Nach altem Volksglauben bringt ein Elefant mit einer Albinohaut seinem Finder grosses Glück und muss daher in Burma per Dekret der regierenden Militärjunta abgeliefert werden.

Die Politik Burmas muss immer mit einem Blick auf die Staatsgewalt des Aberglaubens und der Hexerei beschrieben und verstanden werden.

Die Generäle um Than Shwe, die Ne Win an der Macht nachgefolgt waren, standen zwar nicht mehr unter der Diktatur der Zahl 9, waren aber dennoch extrem abergläubisch.

Die Burmesen sind ein kriegerisches und extrem abergläubisches Volk. In der Vergangenheit hatten sie mehrmals ihre thailändischen Nachbarn überrannt und besiegt. Burma war einer der Hauptschauplätze im Zweiten Weltkrieg. Anfangs waren die Burmesen mit Japan verbündet. Da ihnen Tokio die Unabhängigkeit nicht geben wollte, begann Aung San mit britischer Hilfe einen Guerillakrieg gegen die Japaner. 1947 hat er den Briten die Unabhängigkeit entwunden. Aung San, Vater der heutigen Ikone Burmas, der Friedensnobelpreisgewinnerin Aung San Suu Kyi, wurde bei einer Kabinettsitzung erschossen. Er gilt als Nationalheld und Staatsgründer. Dies ist aber auch der einzige Konsens, der zwischen den seit 1962 diktierenden Militärs, der demokratischen Opposition und den vielen Minoritäten des Landes aufzufinden ist.

Die Kampfkraft der burmesischen Armee (Tatmadaw) wird durch die bewaffneten Truppen der Minderheiten eingeschränkt. Die mit den Thais verwandten Shan, die meist christlichen Karen, die Kachin (Kareni) und die Mon kämpfen alle für einen eigenen Staat oder für mehr Unabhängigkeit. Dem Regime in Rangun gelang es, Teile des „Roten Wa“ (Wa State Army USWA) von der chinesischen Grenze nach Süden umzusiedeln und als Speerspitzen gegen andere Volksgruppen einzusetzen. Als Gegenleistung wurde den Wa die Herstellung von Opium und die Produktion von Amphetaminen erlaubt, die sie nach Thailand und weiter nach Europa und in die USA schleusen. Armeechef Ne Win ("Glänzende Sonne" - 1911-2002) hatte 1962 (Amtszeit 1962-1981) in einem Putsch die Macht an sich gerissen und eine vorsichtige Demokratisierung beendet. Seine „Sozialistische Programmpartei“ ging mit Unterstützung Chinas auf kommunistischen Kurs.

Ne Win aber traute weniger Karl Marx als der Zahl „9“. Er war Nummerologe, da ihm ein Magier versichert hatte, er sei der neunte, illegitime Sprössling der historischen Alaungpaya-Dynastie. Daher wurde die Zahl 9 zum Programm der Programmpartei. Der 9.9. wurde ein Staatsfeiertag. Ne Win suchte Burma entlang dieser Zahl neu zu ordnen, was katastrophale Folgen hatte. Dem Schein nach trat er 1981 vom Amt des Staatschefs zurück, behielt aber als Parteichef alle Macht. Das bisherige Zehnersystem war ihm ein Dorn im Auge.

Daher zog er 1985 die Banknoten von 50 und 100 Kyat aus dem Verkehr und ersetzte sie durch 45 und 90 Kyat. 1986 war der 75. Geburtstag des obersten Nummerologen mit 75 Kyat zu feiern. Ne Win trat auf den Scheinen nie auf und überließ das Kopfbild seinem ehemaligen Mitkämpfer Aung San, wobei mythische Figuren und Fortschrittsbilder auf den Rückseiten wechselten. Höchste Note blieben 90 Kyat, doch war der Nationalheld Aung San vom Geld bald verschwunden, da seine Tochter Aung San Suu Kyi mit der Opposition gegen New Win begonnen hatte. Daher wurde der historische Bauernrebelle Seya San auf die höchste Note, der Neunziger, abgebildet. Aber Ne Win war auch Anhänger der "Schwarzen Magie" wie auch General Than Shwe und hielt sich verschiedene Voodoo-Meister.

Ne Win baute sich einen Palast, in dem alle Maße durch die Zahl 9 bestimmt waren. Als er bezichtigt wurde, kommunistischen Linkskurs zu steuern, befahl er per Dekret einen Fahrbahnwechsel auf die rechte Straßenseite. Da nur wenige Burmesen ein Auto hatten, hielt sich der Schaden in Grenzen.

Ne Win liess sich über seinen Geburtsort fliegen und wies den Piloten an, 9 Mal über der Stadt zu kreisen, während er in der Kabine auf einem Schaukelpferd sass und die neuen Noten abwerfen liess! Wie von seiner Astrologin verheissen mussten die neuen Noten durch 9 teilbar sein. Ne Win trat 1981 als Staatschef zurück, behielt aber als Parteichef die Fäden in der Hand. Dies auch, um seine Tochter Sanda als Nachfolgerin aufzubauen. Am 8.8.1988 begannen Studentenunruhen gegen Programmparteichef Ne Win und die herrschende „9“. Für Ne Win war alles klar: Die 8 rebelliert gegen die 9.

Das konnte Ne Win nicht dulden. Er liess die Unruhen blutig niederschlagen. Es soll über 3000 Tote gegeben haben. Im Gegenzug ließ der abergläubige Diktator am 9.9.1988 (dreimal 9 gegen zweimal 8) die Militärjunta mit dem Akronym SLORC gründen. Später wurde diese in SPDC unbenannt, was soviel heisst wie "State Peace and Development Council" oder

"Staatsrat für Frieden und Entwicklung".

Für den 27.5.1990 (2 plus 7 sind 9 samt zweimal 9 in der Jahreszahl) wurden allgemeine Wahlen ausgeschrieben. Fast 100 Parteien beteiligten sich am Urnengang. Die Wahlen wurden von der Demokratiebewegung unter Führung von Aung San Suu Kyi gewonnen. Die Militärs annullierten die Ergebnisse und schlugen die folgenden Demonstrationen neuerlich nieder. San Suu Kyi wurde unter Hausarrest gestellt. Aber auch Ne Win wurde langsam von jüngeren Kräften entmachtet und wegen Hochverrats zum Tode verurteilt. Diese wurde aber nicht vollzogen.

Mit dem Aufstieg des Geheimdienstchefs Khun Nhint verbanden sich viele Hoffnungen, doch auch er ist von dem „alten Kameraden“ um Than Shwe gestürzt worden. Der Name des Landes wurde 1989 in „Union von Myanmar“ geändert. Die nummerologische Währung wurde abgeschafft. Man kehrte zum Dezimalsystem zurück. Burma war ins Kreuzfeuer internationaler Kritik geraten. Aug Sans Tochter war mit 1991 dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden. Sie steht seitdem unter Hausarrest und verweigert das Exil. Sie sieht ihrem Vater ähnlich. Große, von Banknoten abgenommene Kopien seines Porträts waren bei den Studentenunruhen aufgetaucht.

Die Zahl „9“ droht weiter aus dem Hintergrund. Das Militär ließ vor dem 19.9.1999 hunderte Personen verhaften, weil man am Tag der fünffachen Neun einen Aufstand befürchtete. Ne Wins Clan war langsam entmachtet worden. Sanda Win verlor ihre Posten. Die von Zahlen berauschte Familie scheiterte am 2.2.2002 mit einem Putsch. Monate danach ist Ne Win gestorben. Sein letzter Wunsch ist ihm erfüllt worden. Er hat das neunte Lebensjahrzehnt erreichen dürfen.

Die Generäle um Than Shwe, die Ne Win an der Macht nachgefolgt waren, standen zwar nicht mehr unter der Diktatur der Zahl 9, waren aber dennoch extrem abergläubisch. Ziffern und Zahlen erklären ihnen die Welt. Juntachef Than Shwe hält sich eine oberste Wahrsagerinn, die vom Volk ehrfürchtig als „ET“ bezeichnet wird. Von ET stammt die Idee, im Landesinneren eine neue Hauptstadt zu errichten. Unter enormen Kosten hat man in einer Einöde die Stadt Naypyidaw ("Königliches Land") errichtet. Der Erstbezug soll von ET mit dem 6.11.2005 festgelegt worden sein. Die Junta fühlte sich durch Zuspruch von ET vor weiteren, gefährlichen Kalendertagen sicher, wäre da nicht der 9.9.2007 (Zweimal 9 mit 2 plus 7 „ 9 in der Jahreszahl) gewesen. Es war genau der Tag, an dem sich ein paar wenige Mönche erstmals aus den Tempeln und Pagoden gewagt hatten.




Samstag, 6. Oktober 2007

FREE BURMA NOW - weltweiter Aufruf gegen die Junta

FREE BURMA NOW - weltweiter Aufruf gegen die Junta

Aktionstag gegen die Unterdrückung der Junta; Demonstrationen auf der ganzen Welt.
Jonas M. Lanter

Die Kundgebungen fanden im Rahmen des weltweiten Aktionstages gegen die Unterdrückung in Burma statt!
Amnesty International und andere Menschenrechtsorganistationen (NOG's) hatten dazu aufgerufen.

So ginen überall auf der Welt Tausende auf die Strasse um mit dem Burmesischen Volk seine Solidarität zu bekunden. Auch im benachbarten Thailand und Indien wurden gegen die Unterdrückung protestiert.

Wie der britische Premierminister Gordon Brown treffend sagte, sei dies eine Botschaft zur Unterstützung der Menschen in Burma: 'Die Welt hat und wird sie nicht vergessen'

6. Oktober 2007



Freitag, 5. Oktober 2007

Greueltaten der Junta gegenüber der Bevölkerung

1) Flüchtlinge werden über die Friendship-Bridge nach Burma deportiert und sind schweren Repressionen ausgesetzt 2005!

4) Dies ist ein Doktor der Karens und verarztet einen verwundeten Karen-Soldaten der KNLA-Befreiungsarmee inmitten des Dschungels Burmas zur Thailändischen Grenze. Dieser Arzt hat den Asiatischen Nobelpreis für seinen unermüdlichen Einsatz erhalten! Burma, 2003

3 Photo) Kindersoldat 15-jährig


4) Von der Junta zerstörtes Dorf 2004











Copyright by Jonas M. Lanter

Samstag weltweiter Aktionstag für ein freies Burma


Diesen Samstag rufen alle NGO's, Burma-Aktivisten und Dissidenten zm Tragen eines roten Kopftuches auf. Da wir in der Schweiz diese roten 'Tücher' aus Burma niergends auf die Schnelle zu kaufen wissen, schlage ich vor, einfach ein rotes Halstuch zur Unterstützung der Demokratiebewegung in Burma zu tragen.

Jonas M. Lanter, Journalist und Burma-Aktivist seit 14 Jahren.


Schweiz, Suisse, Switzerland, den 5. Oktober 2007

Donnerstag, 4. Oktober 2007

Burmas Premier Minister verstorben

Der Burmesische Premier Minister Soe Win, die Burmesische Nr. vier (4), ist nach seiner Rückkehr aus einem Singapurer Spital in Rangun verstorben.
Nr. eins (1) der Junta ist und bleibt General Than Shwe! Er ist Präsident, Ministerpräsident und erhebt auch noch den Titel des Verteidigunsministers.
Nr. zwei (2) ist Maung Aye, Stellvertretender Oberbefehlshaber der Streitkräfte und Hardliner mit besten Kontakten zu China.
Als Nr. drei (3) gilt der Neffe von General Than Shwe, THURA SHWE MAN, Chef der Yangon Division.

Jonas Lanter, Swiss

Burmas Premier Minister Thein Sein nicht verstorben

Burmesischer PM nicht verstorben

General Than Shwe - Number One

Jonas M. Lanter

Die Nummer vier (4) der Burmesischen Junta sei verstorben; so hiess es in den Meldungen aller Agenturen.

Wie soeben erfahren, bleibt der langjährige Premier Minister der Burmesischen Junta, Prime Minister und Brigadegeneral Saw Thein Sein in einem Spital in Rangun. Er kann sich noch guter Gesundheit erfreuen.

Alle Spitäler in Burma sind den Militärs und ihren Angehörigen sowie der bevölkerungsmässig grössten Gruppe, den Birmanen buddhistischer Abstammung vorbehalten.


Indogenen Völker und andere Minderheiten wie der meist christlichen Karens oder den muslimischen Rohyngas bleibt die medizinische Hilfe verwehrt.


Er gilt neben der Nr. eins (1), General Than Shwe, welcher sich anpreisst, Präsident, Ministerpräsident und Verteidigungsminister in einer Person zu sein.

Als Nr. zwei (2) gilt Maung Aye, er ist stellvertretender Oberbefehlshaber der Streitkräfte.

Als Nr. drei (3) gilt der Neffe von General Than Shwe, Thura Shwe Man. Er ist Befehlshaber der Yangon Division, der wirtschaftlich wichtigsten Region Burmas.

Die letzte Chance Burmas

Die letzte Chance Burmas

Wir Journalisten lassen das Burmesische Volk nicht alleine

Die Medien sind gefordert, dem barbarischen Treiben der weltfremden Häscher ein Ende zu bereiten

Jonas M. Lanter

Nach jahrzehntelanger Unterdrückungen, Entbehrungen, Hunger, Folterungen, Vertreibungen, Zwangsarbeit, Vergewaltigungen und Exekutionen durch die Schergen der Junta ist jetzt die letzte Chance gekommen diesem 'vergessenen', liebeswürdigem Volk zu helfen!

Zusammen mit der UNO und den NGO's sollte es möglich sein; den Internationalen Druck auf Burma so zu verstärken, dass das barbarische Regime abtreten muss.

Es wäre ja schon längst an der Zeit. Ein Systemwechsel käme in dem an Rohstoffen reichen Land auch den Minderheiten zu Gute.

Den gerade an den Grenzgebieten werden Edelsteine und ganze Teakholzwälder gerodet oder abgebaut, Erdgas- und Erdölförderungen kämen auch dem Gesundheitswesen zu Gute. Gerade in diese überlebenswichtige Institution werden aber nur gerade 0,3 % oder 3 Promille des Brutto-Inlandproduktes verwendet.

Dafür werden heute mehr als 50 % der Einnahmen durch die Junta in Kriegsgüter investiert.

Zehn teure MIG 29 Kampfjets wurden bei den Russen eingekauft. Paradoxerweise stehen diese nun am Boden – der Unterhalt ist zu teuer und gegen das eigene Volk sind sie schwer einzusetzen.

Früher war Burma der weltweit grösste Reisanbauer und Exporteur. Durch Misswirtschaft und Korruption werden die Anbauflächen der Minderheiten gerodet oder abgebrannt. Einen Teil der Ernte zieht die Junta bei den Burmesen ein; den Minderheiten werden die Güter gestohlen und deren Hütten abgebrannt.

Burmas Spitäler dürfen nur von den eigenen Leuten benützt werden; es sind eigentliche Militärhospize.

Die Minderheiten müssen sich bei Verletzungen oder Erkrankung mühsam den Weg durch den gefährlichen, vom Feinde durchsetzten Dschungel, erkämpfen.

In der Grenzregionen haben die Freiheitskämpfer der Karens (KNLA) oder der ABSDF (Burmesische Studenten, welche nun gegen die Junta kämpfen) wenige Dschungelhospize.

Wieder andere suchen den beschwerlichen Weg über den Moi-River nach dem Thailändischen Mae Sot um in die Mao-Tao Klinik von Dr. Cyntha Maung zu gelangen.

Jetzt liegt es auch an uns Berichterstattern und Journalisten. Ich sehe es in unserer moralischen Pflicht, dem Burmesischen Volk den Weg in die erwähnte Freiheit zu ebnen und zu unterstützen!

Es wird nach meiner Meinung ein sehr langer Kampf sein, bis das Volk endlich frei ist. Nachdem die Junta abgetreten ist, wird es wahrscheinlich noch Jahrzehnte Spannungen innerhalb der mehr als 30 verschiedenen Minderheiten geben, welche sich zum Teil bis heute bekriegen!

Auch die Chinesen sind nicht gern gesehene Freunde. Es gab schon etliche Übergriffe von Burmesen an Chinesen, weil diese im Nordosten das meiste besitzen.

Chinas Militär ist auch schon in Burma eingefallen, um verschiedene an Casinos verspielten Staatskarossen ihrer Parteibonzen zurückzuholen.

Mittwoch, 3. Oktober 2007

Die Schergen des Militäs bemächtigen sich gewaltätiger Krimineller als Helfer der Junta; ein Scheitern der UNO zeichnet sich ab

Die Schergen des Militäs bemächtigen sich krimineller Helfer der Junta; ein Scheitern der UNO zeichnet sich ab

Jonas M. Lanter

Diese gelten als äusserst brutal und suchen zusammen mit den Soldaten der Sondereinheiten in den Städten nach Mönchen und vermutlichen Mitgliedern der NLD (National League for Democracy) sowie nach Studenten, welche an den Demonstrationen teilnahmen.
Aus gut unterrichteten Quellen von geflohenen Dissidenten; welche nicht genannt werden wollen, wurde bekannt, dass die Junta gewalttätige Kriminelle für die Suche, Verhaftung und Folterung einsetzt.
Dies ist nicht unbekannt.
Schon früher benutzte das Regime unter General Than Shwe gerne gewaltätige Gefangene zur Bekämpfung und Niederschlagung von Aufständen sowie von Mitgliedern der NLD unter Daw Aung San Suu Kyi und Minderheiten wie der Karens oder Shans und vielen anderen.
Diese erlangten einen schrecklichen Ruf, als diese die Wagenkolonne der Friedensnobelpreis-Winnerin am Abend des 30. Mai 2003 am Ausgang des Dorfes Tabayin, auf der Straße nach Mandalay, in einen gut geplanten Hinterhalt lockten. Der Wagenkonvoi wurde beschossen. Zahlreiche Anhänger der NLD wurden ermordet.
Doch Aung San Suu Kyi kam unverletzt davon, weil ihr Fahrer so geistesgegenwärtig war, das Auto aus der Schusslinie herauszusteuern. Bei den Angreifern handelte es sich um Kriminelle, die man eigens freigelassen hatte, um sie auf die NLD-Führung anzusetzen. Angeleitet wurden sie von Mitgliedern der USDA (Union Solidarity Development Association), einer Massenorganisation, die General Than Shwe als eine Art Parteiersatz gegründet hatte, um ein Instrument zur Unterstützung des Militärregimes jederzeit einsatzbereit zu haben. Nach Überzeugung vieler Anhänger der demokratischen Kräfte bestand das Ziel der Operation genau darin, die Oppositionsführerin auszuschalten.

Das "Scheitern der internationalen Gemeinschaft" dürfe sich noch einmal wiederholen, so der ehemalige UN-Sonderberichterstatter für Burma, Paulo Sergio Pinheiro. Auch er befürchtet ein Massaker mit Tausenden von Toten. Nun ist die Staatengemeinschaft besonders gefordert.
3. Oktober 2007

Dienstag, 2. Oktober 2007

Die Zahl der Opfer wird in die Tausende gehen

Die Zahl der Opfer wird in die Tausende gehen

Die Zahl der Toten lässt Raum für Spekulationen offen

Jonas M. Lanter

Das Militär hatte nach tagelangen Protesten von zehntausenden Mönchen und Zivilisten auch Schnellfeuerwaffen und Maschinenpistolen eingesetzt. Wie viele Menschen dabei ermordet wurden, bleibt unklar. Nach offiziellen Angaben starben zehn Menschen. Nach Informationen, welche ich erhielt, scheint mir die Zahl in die Tausende zu gehen. Mönche und Studenten wurden willkürlich festgenommen. Laut dem Exilsender "Demokratische Stimme Burmas" (DVB) in Oslo wird befürchtet, dass bis zu 200 Menschen starben.
Bei den Aufständen gegen die Junta im Jahre 1988 erfuhr die Welt erst Tage später von den Übergriffen, Folterungen und Exekutionen. Damals wurden nach Angaben mindestens 3'000 Burmesen ermordet. Diese Zahl dürfte heute noch um einiges höher liegen!

Zürich den 2. Oktober 2007

Montag, 1. Oktober 2007

Meutern die ersten Soldaten?

Meutern die ersten Soldaten?
Jonas M. Lanter
In Rangun und in Mandalay sollen sich Truppen gegen Birmas Armeechef Than Shwe wenden. So berichten NGOs.

BERLIN taz Im Norden der ehemaligen Hauptstadt Rangun schießen Soldaten aufeinander. Und in der zweitgrößten Stadt Mandalay verweigern Soldaten den Befehl. Das berichtet die Nichtregierungsorganisation (NGO) Helfen ohne Grenzen der taz, sie beruft sich auf Kooperationspartner in Birma.

Danach sollen Soldaten der 66. Division in der Stadt Okkalappa nahe Rangun ihre Waffen gegen die reguläre Armee gewendet haben. Die rebellierenden Teile der Armee verteidigen die Demonstranten, es habe heftige Gefechte zwischen den rivalisierenden Einheiten gegeben.

Benno Röggla von der in Thailand ansässigen NGO Helfen ohne Grenzen sagte der taz, er habe Informationen, dass sich das Bataillon 907 der Democratic Karen Buddhist Army von den regierungstreuen Truppen abgespalten habe. Die Truppe sei nach Augenzeugenberichten gestern in Richtung Rangun aufgebrochen. Sie stelle sich gegen die Truppen, die dem Befehl von Junta-Chef Than Shwe gehorchen, und möchte die Mönche beschützen. Die Democratic Buddhist Army war vor zehn Jahren in die Armee eingegliedert worden.

Die Frau und die Familie des Generalissimus Than Shwe seien vor zwei Tagen zum Schutz ins Ausland geschafft worden. China habe die Generäle zur Mäßigung aufgefordert, in asiatischer Diktion heiße das viel. "Ich bin überzeugt, dass mit Druck Chinas im Hintergrund die Reformkräfte innerhalb des Regimes nach oben gespült werden", sagte Röggla der taz. "Es gibt solche Kräfte, die keine Berührungsangst mit der Opposition hat, also vor Aung Sann Suu Kyi und der National League for Democracy." Der oppositionelle Rundfunksender Voice of Burma berichtete, in Birmas zweitgrößter Stadt Mandalay hätten Soldaten der 33. Division den Gehorsam verweigert. Sie hätten nicht wie angeordnet auf Mönche und andere Demonstranten geschossen.

Auch die Opposition außerhalb Birmas formiert sich. Hunderte Menschen haben gestern vor Birmas Botschaft in London protestiert. Bis zu 400 Teilnehmer versammelten sich vor der Landesvertretung, um zum Regierungssitz des britischen Premierministers zu marschieren. Dort riefen sie: "Stoppt den Mord in Birma!" Berliner TAZ, 1. Oktober 2007

Thousand of Deaths said Burmese Colonel

Thousand of Deaths said Burmese Colonel

Jonas M. Lanter

Thousands of protesters are dead and the bodies of hundreds of executed monks have been dumped in the jungle, a former intelligence officer for Burma's ruling junta has revealed.

The most senior official to defect so far, Hla Win, said: 'Many more people have been killed in recent days than you've heard about. The bodies can be counted in several thousand.'
Mr Win, who spoke out as a Swedish diplomat predicted that the revolt has failed, said he fled when he was ordered to take part in a massacre of holy men. He has now reached the border with Thailand.

Reports from other exiles along the frontier confirmed that hundreds of monks had simply ' disappeared' as 20,000 troops swarmed around Rangoon yesterday to prevent further demonstrations by religious groups and civilians.

Khin Ohmar, the head of the Thailand-based Asia-Pacific People's Partnership on Burma, said she had heard from witnesses that "more than 100 were shot down at Tam We high school in Rangoon" but the number of deaths could not be confirmed.
27.September 2007

Ermordete Mönche treiben im Pazondaung-Fluss bei Rangun oder wurden im Dschungel vergraben

Ermordete Mönche treiben im Pazondaung-Fluss bei Rangun oder wurden im Dschungel vergraben


Jonas M. Lanter
Wie 'Democratic Voice of Burma' (DVB) aus Oslo berichtet, treiben unzählige von ermordeten Mönchen in den Sümpfen um Rangun. Gemäss der Berichterstattung des US-Senders ABC sollen bereits Dutzende den Protest mit dem Leben bezahlt haben. Viele davon werden in den Sümpfen gefunden, mit dem Gesicht nach unten im flachem Wasser treibend. Auch ABC strahlte Bilder von den toten Mönchen aus. Die buddhistischen Mönche leiden am meisten unter den Repressalien des Regimes.
Die Medien beziehen sich auf noch zugängliche Blogs wie 'Sone Sea Yar' oder burmamyanmargenocide.blogspot.com.
Unter Berufung auf einen Ex-Oberst werden Horror-Szenarien beschrieben! Dabei ist von mehreren tausend Leichen die Rede. Der hohe Ex-Militär beruft sich auf Berichte von Exilanten, denen die Flucht ins Ausland gelang. Verschiedene Stimmen hätten bestätigt, dass hunderte von Mönchen plötzlich spurlos verschwunden waren, nachdem rund 20 000 Soldaten in Rangun einfielen.


In den Tempeln käme es zu regelrechten Exekutionen. Der Oberst sei desertiert, als er den Befehl bekam, zwei Klöster zu überfallen und mehrere hundert Mönche auf Lastwagen zu zwingen. «Sie sollten ermordet und ihre Leichen tief im Dschungeln verscharrt werden», berichtet der hohe Ex-SPDC-Militär. Der Oberst ist das ranghöchste Armeemitglied, das bisher die SPDC verlassen hat.

Die Soldaten internieren derzeit laut Augenzeugenberichten die Mönche in ihren eigenen Klöstern oder in Gefängnissen. Aus Protest gegen das Regime führen die Mönche einen Hungerstreik gegen die Junta unter General Than Shwe.


Sonntag, 30. September 2007

Mönche und Studenten geben nicht nach

Mönche und Studenten geben nicht nach

Jonas M. Lanter
Sonntag den 30. September 2007


Der Uno-Sondergesandte Ibrahim Gambari traf mit Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi zusammen.
Rangun. Gambari kehrte nach Gesprächen mit der Junta und General Than Shwe vom neuen Regierungssitz in Naypyitaw nach Rangun zurück. Anschließend wurde er zum Treffen mit der Friedensnobelpreisträgerin in ein staatliches Gästehaus eskortiert, berichteten Diplomaten. Das Gespräch habe rund eine Stunde gedauert. Über den Inhalt wurde nichts bekannt.
Die Burmesen selbst setzten jetzt alle Hoffnung auf den UNO-Sondergesandten. Ich selbst denke, es ist eine Hinhaltetaktik des Regimes (wie dies zuvor meistens der Fall war).
Das wichtigste was daraus resultiert ist momentan, dass die Demonstrationen so, wenn auch in weit kleinerem Ausmasse, weitergeführt werden. Das Volk hat nichts mehr zu verlieren. Dass Hotel, in welchem Gampari abstieg, liegt wenige Meter von der Sule-Pagode entfernt. Einmal mehr zeigte sich die Junta von ihrer wahren Seite; Demonstranten wurden geschlagen und abgeführt.

Samstag, 29. September 2007

Burma - Yangon : Von den 200 verhafteten Mönchen nur noch zehn am Leben?

Burma - Yangon : Von den 200 verhafteten Mönchen nur noch zehn am Leben?

Jonas M. Lanter
, Berufs - Journalist IFJ. Berichte aus Burma.

Vor einigen Stunden habe ich diese Mail erhalten: /Wie SF DRS in den Abend - Nachrichten zeigte: Ich schreibe seit 14 Jahren aus und über Burma.

Sollte diese News wahr sein, dann liegt BBC world falsch.

"We just got phone call with our sister living in Yangon about a few hours ago.
We saw on BBC world, saying that 200 monks were arrested. The true picture is far worse!

For one instance, the monastery at an obscure neighborhood of Yangon, called Ngwe Kyar Yan (on Wei-za-yan-tar Road, Yangon) had been raided early this morning.
A troop of lone-tein (riot police comprised of paid thugs) protected by the military trucks, raided the monastery with 200 studying monks. They systematically ordered all the monks to line up and banged and crushed each one's head against the brick wall of the monastery. One by one, the peaceful, non resisting monks, fell to the ground, screaming in pain. Then, they tore off the red robes and threw them all in the military trucks (like rice bags) and took the bodies away.

The head monk of the monastery, was tied up in the middle of the monastery, tortured , bludgeoned, and later died the same day, today. Tens of thousands of people gathered outside the monastery, warded off by troops with bayoneted rifles, unable to help their helpless monks being slaughtered inside the monastery. Their every try to forge ahead was met with the bayonets.

When all is done, only 10 out of 200 remained alive, hiding in the monastery. Blood stained everywhere on the walls and floors of the monastery.

Please tell your audience of the full extent of the fate of the monks please.

'Arrested' is not enough expression. They have been bludgeoned to death".

Diese Mail erhielt ich von Exil-Burmesen aus dem benachbarten Thailand
(Anmerkung Jonas M. Lanter)