Montag, 26. August 2013

Myanmar: Ethnische Säuberung: UN-Sicherheitsrat muss handlen. Petitionsaufruf!



Die UNO hätte schon längst handlen müssen. Nun scheint es für die moslemische Minderheit der Rohingyias keinen Ausweg mehr zu geben....

Burma's Menschenrechte nur für Buddhisten. UN - Sicherheitsrat muss einschreiten  


 jonas m lanter 
 
PaperblogKeine Rechte im Karen-State für die Baptistischen Karens; Genozid an den muslemischen 
Rohingyias auch durch buddhistische Mönche. Der Mönch Wirathu hetzt auch Buddhistische Mönche gegen die Muslime im Land. Dies mit beängstigendem Erfolg!  Von den ehemals sechs bis acht Millionen Rohingyas in Burma leben nur noch einige Tausend in ihrem angestammten Rakhine - (auch Arkan-) State. Viele Menschen musste nach Bangladesh und Indien flüchten. Hunderttausende wurden ermordet. 

Dies ist einer der grössten Genozide neuster Zeit. Wo bleibt der UN - Sicherheitsrat? 

                                           Die Dörfer der moslemischen Minderheit 
                                           werden niedergebrannt, die Menschen zu
                                           Tode geschlagen
                        

Nach dem Brand: Keine Heimat mehr

                                            Es bleibt nur die Flucht - oder der Tod                                  




                                        Das Militär schützt die Buddhisten und geht
                                        hart gegen die moslemische Minderheit vor 

Stop Genocide! Vor Myanmar-Embassy in Bangkok





                                    Während der Safranrevolution in Burma, Fotos auf Anfrage 








Die Rohingyias wissen sich zu helfen, sind aber weit unterlegen.....




Daher werden diese wie andere Flüchtlinge in den sicheren Tod zurückgesendet (aufgenommen vor Genze Thai / Burma. "Friendship" - Bridge) - 

Erstes Beweisfoto neuerer Zeit von Menschen, die nach Burma zurückdeportiert wurden!

Fotografiert um 2004. Als die deportierten Menschen das Pressefahrzeug sahen, schrien sie um Hilfe. Einige werfen kleine Merkzettel mit Namen ihrer Angehörigen, die ich dann auflas und deren Familien innerhalb Burmas überbringen liess.

  




Nerdah Mya - Die grosse Hoffnung der Karens! 

P.S.: Sein Vater war der bekannte Leader der KNLA (verstorben) , 
Saw Bo Mya


                                     Hier das erste Beweisfoto! 
                                    Thai-Police mit Militärvertreter Myanmars 

                                     Muslemische Rohingyias im Meer 'entsorgen'
- Foto auf Anfrage

Dasselbe siehe unten: 
 
                                         Diese werden von einem SPDC-Boot aufs Offene
                                     Meer hinausgezogen und werden ihrem Schicksal überlassen; 

kurz vor Abkappen des Seils! Ohne Ruder oder sonstiges. Wie will man so überleben? 
Keine Lebensmittel - nichts zum Trinken. 

Von den ehemalig-geschätzten sechs (6!) Millionen Rohingyias leben noch einige Tausend in Burma. Die Muslimische Minderheit erhält keinen Pass, kein verbrieftes Recht, keine Kinder (jetzt eines), Bildung oder Heirat. 
"Aus Bengalen eingewandert vor 400 Jahren" so offizielle Stellen. Dennoch Bengalen gehört auch zu Burma. Andere Minderheiten sind erst später von China aus eingewandert und werden nicht vernichtet.   



Die Rohingyias versuchen sich zu helfen, sind aber weit unterlegen.....





Ich sehe in der momentanen Sicherheitslage der Union of Myanmar nur eine schleichende Besserung der Menschenrechte; dies gilt aber nicht für die sieben grossen Ethnien Burmas, sondern lediglich für etwas mehr als die Hälfte der BurmesInnen, welche in den staatlichen sieben Divisionen Burmas leben. 
Anbei: Die Divisionen werden durch das eigene Militär kontrolliert und stehen hinter der Zentralregierung der Hauptstadt Naypyidaw. Hier leben vorab Buddhisten. 

Daneben die autonomen oder teilautonomen 'States': In dem die Ethnien der Karen, Karenni, Mon, Chin, Rakhine, Shan und andere leben. Sie sind teils moslemischem Glaubens, teils Christen und Buddhisten, welche im eigenen Lande bekämpft und ermordet werden. Oder man schliesst sogenannte Agreements mit der Regierung. Doch diese sind meist brüchig und werden sowieso nicht eingehalten. Daher wird es immer wieder zu Kriegen in Burma kommen. 

Solange nicht gleiches Recht für jedermann/frau gilt, sollte die EU und die UNO nicht leichtfertig Sanktionen aufheben. Wiederum haben die Amerikaner das letzte Wort. China scheint nicht in Burmas Internas eingreifen zu wollen (nur wenn Wirtschaftsintressen gefährdet - siehe diverse Berichte früheren Datums). 

Der UN - Sicherheitsrat wird somit aufgefordert, ein Einhalt dieses Genozides durchzusetzen! Wird jetzt nicht durch die UN reagiert, werden bald keine Rohingyias in Burma mehr leben!  

Bitte Petition untezeichnen: E-Mail-Anschrift, Name, Stadt und Land! Senden an aseannews@gmx.net oder hier auf dieser Seite. 

Best wishes Jonas M Lanter, Zurich Switzerland  


26th Sept. 2013  Petition folgt! 





Freitag, 23. August 2013

Rocker fahren zu Hunderten in der Schweiz ein: Tobt bald ein Rockerkrieg?

 

Rocker fahren in diesen Tagen zu Hunderten in der Schweiz ein: Tobt bald ein Rockerkrieg? 

jonas m lanter

Deutscher Bundesinnenminister verbietet verschiedene Rockergruppen - viele kommen in die Schweiz

Hells Angels, Black Jackets, Maniacs, Bandidos, Gremium, Outlaws, Red Devils und weitere zum Teil in Deutschland verbotene kriminelle Vereinigungen kommen nach dem Erlass des Deutschen Bundesinnenministers hauptsächlich in die Schweiz.   

Seitdem Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich in Absprache mit verschiedenen Bundesländern Rockervereinigungen wie Gremium Motorcycle Club, Hells Angels und weitere verboten hat, weichen diese vermehrt in die Schweiz aus. Die erste Niederlassung (Chapter) der Hells Angels wurde 1970 in Zürich an der Langstrasse gegründet. Seitdem hat sich die Vereinigung europaweit ausgebreitet und verschiedene Chapter wurden in Folge verschiedenster Verbrechen als kriminelle Vereinigungen in Kanada und im nördlichen Europas wie auch in Ländern der EU verboten.

Jüngst wurden Hells Angels in Spanien verhaftet; ihnen drohen drakonische Strafen.
Es geht um die Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung, um Geldwäsche, Erpressung, Verdunklung und Förderung der illegalen Prostitution. Hells Angels Boss Hanebuth (49), der auf Mallorca verhaftet wurde und anderen drohen in Spanien bis zu 23 Jahre Gefängnis.

Diesen Sommer fallen die Rocker Deutschlands Dänemark und anderer Länder, in denen diese als kriminelle Vereinigung gelten, in Scharen in die Schweiz ein. Neue Chapter (Zweigstellen) entstehen; vorab in der westlichen Region Zürichs und im angrenzenden Aargau. Nie gesehene Rockergruppierungen fahren zu Dutzenden zu ihren neugegründeten Chaptern. Verschiedene rivalisierende Gruppierungen lassen sich neben ihren Feinden nieder. Die letzten Tage wurden erstmals Dutzende von Red Devils auf der Fahrt nach Dietikon / Spreitenbach beobachtet. Aber auch Maniacs, Black Jackets und andere sind omnipresent. Die meisten haben wohlweislich ihr Emblem entfernt um nicht negativ wahrgenommen zu werden. Dies ist ein weiterer Trugschluss. 

Die Schweiz steht kurz vor einem Rockerkrieg zwischen rivalisierenden Rockergruppen.
Zuvor war es lange ruhig in der Schweizer Biker-Szene. Dass der Rocker-Krieg jetzt offensichtlich eskaliert, lässt die Gerüchteküche brodeln: Es gehe um eine Rache für eine Schlägerei oder falsche Gesinnungen – die Hells sind überzeugte Schweizer, unter den Black Jackets sind vor allem Secondos und Ausländer. Laut Anwalt Valentin Landmann, der die Hells vertritt, stimmt nichts davon: "Die Hells Angels führen keinen Krieg gegen eine andere Gruppe." Dennoch warnt Anwalt Landamann vorab vor den mit den Hells verfeindeten, aus dem Deutschen eingedrungenen Black Jackets. B
ereits jetzt sitzen im Kanton Aargau sechs Bandenmitglieder der Hells wegen einer Schlägerei in Untersuchungshaft.




                                                Hells Lokal in Zürich Altstetten


Züri - Fest: Waffenarsenal sichergestellt 

Als die Rocker in Richtung Areal des Züri Fäscht unterwegs waren, stoppte die Stadtpolizei Zürich den Zug kurz vor der Sihlpost, kontrollierte die 165 Personen und wies sie weg. Bei der Kontrolle konnten über 140 Waffen, darunter Schlagruten, Pfeffersprays, Schlagringe aber auch fünf Faustfeuerwaffen, beschlagnahmt werden. Laut der Stadtpolizei Zürich sind Ermittlungen im Gange


http://www.youtube.com/watch?v=0cne_JRQyKg&feature=youtube_gdata

Obige Dokumentation wurde im Deutschen Bremen diesen Sommer aufgenommen

 21. August 2013 

Donnerstag, 22. August 2013

Brisant: Deutschland plant den Ausstieg aus der EU

Deutschland plant nach den Wahlen den Ausstieg aus der EU

jonas m lanter 


Die Lage in den meisten Euro-Staaten ist kaum noch zu kontrollieren. Die Lage des Alten Europas und deren Pleitestaaten wie Griechenland, Irland, Portugal, Italien, Spanien und weiterer wird sich weiter verschlechtern. Schuld daran ist vorab dieser riesige Verwaltungsapparat der einzelnen Ländern und der der EU.
Die EU müsste dementsprechend faktisch fast alle EU-Mitgliedsländer bevormunden. Trotz Globalisierung sind die Länder aber sicherlich nicht Willens und momentan gar nicht in der Lage, sich von der EU totalitär verwalten zu lassen.
 


Hauptproblem Korruption
 
Eine der grössten Probleme der EU-Mitgliedsstaaten ist die Korruption. Man nehme zum Beispiel die Kanarischen Inseln, welche einer der 17 autonomen Gebiete Spaniens ist. Die Waren sind zollfrei und die Kanaren gehören zur Wirtschaftssonderzone.
In den Jahren 2006 bis 2010 herrschte die Expansion der Immobilienblase und die grassierende Urbanisierung auf den Kanaren.  

Daher wurden 35 der 88 Gemeinden auf den Kanaren wegen Korruption unter die Lupe genommen. Das sind fast 40% aller kanarischen Gemeinden und liegt somit um das 4-fache höher als der nationale Durchschnitt von 8,3 %. Daher belegen die Kanaren auch den letzten Platz in Europa noch vor Albanien und Rumänien.

Auf einen Nenner gebracht liegen Eurokrisenländer wie Spanien, Griechenland und Italien nach einer Untersuchung von 'International Transparency' nach dem Korruptionswahrnehmungsindex gleichmit wie Ländern wie Kolumbien oder Dschibuti. Italien ist in puncto Korruptionsbekämpfung auf dem gleichen Stand wie Bosnien-Herzegowina. 

Um die Eurokrise zu bekämpfen scheint es zu spät zu sein.

23. August 2013 

Assad ein Kriegsverbrecher? Pro-westliche Regierung soll an der Macht bleiben

 

Syrien: Pro-westliche Regierung soll an der Macht bleiben

Jonas M Lanter
Syrische Oppositionelle hegen schwere Vorwürfe gegen das Regime des
Al-Bashar-Clans erhoben. Dessen Streitkräfte sollen in Vororten östlich und südwestlich der Hauptstadt Damaskus Giftgas eingesetzt haben. Die lokalen Beobachtungskomitees der Opposition sprechen von bis zu 1300 Toten, andere Quellen von 250 bis 450 Toten. Unklar ist, wie viele der mutmasslichen Opfer durch chemische Waffen oder durch Artilleriebeschuss getötet wurden. Von unabhängiger Seite liessen sich die Angaben nicht bestätigen.
Westliche Experten sehen jedoch Hinweise auf den Einsatz von chemischen Waffen. Zahlreiche Opfer, die in den von Aktivisten verbreiteten Videos zu sehen sind, weisen Symptome auf, wie sie für den Einsatz von nichtkonventionellen Waffen typisch seien, sagt der britische Chemiewaffenexperte Steve Johnson im Gespräch. Diese weisen auf ein Nervengas hin. Danebst soll auch Napalm und Phosphorbomben eingesetzt werden wie die Organisation Human Rights Watch Syrien vorwirft. 



22. August 2013

Dienstag, 23. April 2013

Syrien: Kriegsverbrecher Baschar al-Assad setzt geächtetes Sarin ein

Syrien: Kriegsverbrecher Baschar al-Assad soll geächtetes Sarin einsetzen


Ein Panzer der Syrischen Armee bei einem Einsatz in der Stadt Idlib (Oktober 2012). Die CIA warnte damals davor, dass Assad über Chemiewaffen besitze und diese auch einsetzen werden 

jonas m lanter



Ein israelischer Brigadegeneral hat den syrischen Streitkräften vorgeworfen, im Kampf gegen die Rebellen auf chemische Waffen zurückzugreifen. Wahrscheinlich sei Sarin eingesetzt worden. Die USA zweifeln eine Meldung der israelischen Armee an. Russland fordert, ein internationales Expertenteam solle die Vorwürfe in Syrien prüfen.

 23. April 2013

Montag, 22. April 2013

Burma: Wenn wir essen, essen wir 969, wenn wir gehen, gehen wir 969, wenn wir kaufen, kaufen wir 969

 

Burmas Verbrechen gegen Menschlichkeit an der Minderheit der Muslimen 

Die Burmesische Antimuslim-Bewegung wird immer stärker


sven m jakal
jonas m lanter


In Burmas Bevölkerung wächst eine Schattenbewegung heran, wessen Mitglieder es sich zum Ziel gemacht haben, die Muslimische Bevölkerung in Burma auszurotten. Dies kommt zu einem extrem ungünstigen Zeitpunkt, da Burma gerade im Begriff ist sich zu öffnen und der über Generationen geschundenen Bevölkerung immer mehr Rechte einräumt.

Pamphlete, öffentliche Anschläge, DVD's, sowie diverse Twitter Postings schüren den Hass auf die Muslimische Minderheit. Mit dem Ergebnis, dass es letzte Woche zu Übergriffen auf Muslimische Siedlungen kam, bei denen 43 Personen getötet und etliche Siedlungen niedergebrannt wurden.

Für den "Reformpräsidenten" Thin Sein dürfte es einer der grössten Aufgaben sein, die Muslimfeindlichkeit in seinem Land zu bekämpfen. An der Eröffnungsrede zum vier Tage dauernden Neujahrsfest sagte der Präsident dann auch, dass man aus der Gewalt der Vergangenheit lernen müsse.

Die Muslimische Minderheit, welche 4% des Bevölkerungsanteils stellt, hat über Generationen friedlich neben den Buddhisten gelebt.

Nyunt Maung Shein, Vorsitzender der Organisation Islamischer Angelegenheiten in Burma, sagt aus dass sich alle Muslime seit einiger Zeit nicht mehr sicher fühlen in Burma. Auf diese Weise sei es nicht möglich, mit den Buddhisten in einer Gemeinschaft zu leben. "Warum werden unsere Glaubensbrüder so brutal getötet?", fragt er.

Seit einigen Jahren müssen die Muslime in diesem Land für vieles was falsch gelaufen ist, den Sündenbock geben. Was Mung Shein weiter Angst macht ist, dass diesmal der Hass in der Bevölkerung verankert und nicht wie Früher von "Oben" verordnet ist.

Einflussreiche Buddhistische Mönche stehen hinter der Antimuslim-Bewegung die auch unter dem Namen 969 bekannt ist (Die drei Nummern beziehen sich auf Buddha und seine Leeren). Die Mönche welche schon an der Spitze der Pro-Demokratie Bewegung beteiligt waren sind bestens beim Volk bekannt, organisiert und können Ihre Glaubensgemeinschaft von dem Boykott gegen Muslimische Geschäfte überzeugen.

Einer der führenden Mönche der Bewegung ist der aus Mandalay stammende Mönch Wiseitta Biwuntha – besser bekannt als der ehrwürdige Wirathu. Dieser brandmarkte die Muslime als Feinde und warf ihnen vor, für Verbrechen in Burma die Schuld zu tragen.

Der ehrwürdige Wirathu der sich selbst als "Burmesischer Bin-Laden" bezeichnet, wurde im Jahr 2003 wegen Anstiftung zu Antimuslimischen Unruhen inhaftiert und zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt. Vor einem Jahr wurde er jedoch von der Amnesty Bewegung für Politische Häftlinge, mit Hunderten von anderen Gefangenen befreit.

Es gibt unter den Muslimhassern ein Motto: Wenn wir essen, essen wir 969, wenn wir gehen, gehen wir 969, wenn wir kaufen, kaufen wir 969. Was das jetzt genau bedeuten soll, konnte niemand schlüssig erklären.

Der ehrwürdige Wirathu hat vor vier Monaten eine umstrittene Reihe von 969 Reden abgehalten, wurde jedoch von den birmanischen Behörden nicht gestoppt.

(969 Demonstration)
(Der ehrwürdige "Bin Laden" Birmas -  Wiseitta Biwuntha besser bekannt als Mönch Wirath)
(Abgebrannte Schule in der Muslimische Jungen unterrichtet wurden)


Freitag, 12. April 2013

New: Conflict Areas around the World / Burma (Asia), Africa, South- & Nordamerica, Europe

Birmaberichterstattung ist in neuer Bearbeitung


Paperblog

Natürlich bleibt Burma weiterhin auch ein Thema. Seit 1992 bereise ich Konflikt- und Krisenherde in Asien (Burma - Grenzübertritte im Norden Laos, Süden Thailand, Umphiem District, Mae Sot, Mae Sariang (u.a. unterwegs mit 'Rambo' - Unit der Thais im Drogenkrieg zu Burma und in Bangkok, Laos, Indonesien :Genozid Winter 2008/2009 Jakarta / Jogjakarta (Ausweisung via Singapur nach BKK) u.a. Malaysia, Kambodscha) und in Südamerika (Brasilien 1993) Kolumbien, Bolivien, Guatemala, Panama, Mexiko 2011). Neu dazugekommen sind seit 2009/10 Afrika (zuletzt Mali, Senegal November bis Februar 2013, Algerien, Tunesien, Libyien 2009 (Ausweisung aus Libyien). 

Mein neuer Schwerpunkt liegt in Afrika, dem Nahem & Mittleren Osten und Südamerika. 

Aber auch Auseinandersetzungen in Europa (G8 in Genua 2001, Gorleben und 1. Mai Krawalle) gehören zu meinewm Aufgabengebiet.    

Somit hoffe ich, Euch weiterhin als LeserInnen zu schätzen.  

Mit lieben, solidarischen Grüssen 

Jonas M Lanter, Zch April 2013 

 

Freitag, 18. Januar 2013

Burma Behörden untersuchen Unruhen im Kachin - State

Burmesische Behörden prüfen, ob Genfer Konvention im Kachin-State verletzt wurde

Burma must take all possible steps to avoid civilian casualties in Kachin state, Amnesty International said after three people were killed in air strikes which were reportedly carried out by the armed forces in the region.

The Kachin Independence Army (KIA) equally must ensure that they do not position potential military targets near civilian areas, and that they fully respect international humanitarian law.

On 14 January, three civilians including one young teenager were killed in an air strike which was reportedly carried out by the Burma armed forces in the Kachin town of Laiza. Four others, two children and two women, were injured in the same attack.

Laiza, a town on the border with China, is used as the de facto headquarters of the KIA.

“Both the army and the KIA must ensure that civilians caught in the conflict area are protected. The three tragic deaths in Laiza shows that there are real concerns that civilian lives might be at risk if indiscriminate fire is used,” said Isabelle Arradon, Amnesty International’s Deputy Asia-Pacific Director.

“We urge the Burma authorities to immediately launch an investigation into the attack on 14 January and to determine if international laws of war were violated.”

The current conflict between the Burmese army and the KIA started in June 2011 after a 17-year ceasefire broke down, and the fighting started to intensify in November 2012.

The KIA, the military wing of the Kachin Independence Organisation (KIO) are calling for increased Kachin autonomy and is the only significant armed group in Burma which the authorities have failed to reach a ceasefire agreement with.

In December 2012, the army launched a new operation in Kachin state. Military helicopters and aeroplanes have been flying low over camps for internally displaced persons (IDPs) and towns in the KIA-controlled area since early January 2013, which is causing extreme fear amongst civilians, including people in camps and children.

Ethnic Kachin civilians have reported that the Myanmar armed forces carried out air strikes near two towns in eastern and northern KIA controlled areas in mid-December and air strikes near the town of Laiza on 24 December 2012.

The conflict has left more than 75,000 displaced and requiring shelter in IDP camps. The Burmese authorities were throughout 2012 reportedly restricting humanitarian access to the IDP camps in the KIA controlled areas leaving people with insufficient food and inadequate sanitation.

“It is absolutely vital that there are no restrictions on aid groups and others trying to reach people in need of assistance as a result of the ongoing conflict. There is a real risk of a humanitarian crisis in the region,” said Arradon.

Amnesty International has received credible reports in 2012 of the army committing human rights violations against Kachin civilians, including extrajudicial executions, torture and other ill-treatment, arbitrary detention, forced labour and sexual violence.

15th January 2013 / jonas m lanter

Samstag, 17. November 2012

Kids in Notsituation. Gründung einer Stiftung

 

Stiftungsmitglieder für 'Kids in Notsituationen' gesucht

Stiftungsmitglieder für Nicht-Regierungs-Organisation (Not-for-Profit-Organisation), welche  Hilfe bei Kinder und Jugendliche bieten, die Schutz benötigen. Kranke Kinder beziehungsweise Jugendliche sollen sich zusätzlich an uns wenden können. 

Dies soll eine rein private Stiftung werden. Es muss im Vorfeld immer abgewogen werden, ob rechtliche Schritte im Sinne des Kindes / Jugendlichen eingeleitet werden müssen. Eine kurzweilige Unterbringung bei einer Familie muss möglich sein. 

Die Entscheidung zur Stiftungserrichtung braucht Sorgfalt und Zeit. Vieles ist abzuwägen und zu klären, damit aus der ersten Idee eine erfolgreiche Stiftungsrealität wird. Persönliche und familiäre Gegebenheiten spielen eine bedeutende Rolle, sodann die vermögens- und steuerrechtlichen Aspekte und schliesslich die Gestaltung der künftigen Stiftungstätigkeit.  Dies muss alles sorgfältig ausgearbeitet werden.

 

Ein wünschenswertes Konzept benötigt eine erfolgreiche Umsetzung!

  Folgende Aspekte müssen ausreichend vertreten sein: 

 -  Erfolgsentscheidende MitarbeiterInnen in Sach - und Sozialkompetenzen sind Bedingung. 
 -  Der Name der Stiftung soll kurz und für alle sozialen Schichten erkennbar sein!     



Antwort an aseannews@gmx.net. Neuer Blog zur Stiftung folgt.



Jonas M Lanter, 27. November 2012 / 24. Dezember 2012

 

Montag, 22. Oktober 2012

Burma: Weiterhin kein Frieden mit den ethnischen Volkstämmen



Kein Frieden in Sicht 

jonas m lanter 



Seitdem in Burma ein Demokratisierungsprozess eingesetzt hat und deren Friedensikone 
Aung San Suu Kyi in Freiheit lebt ist das Medienecho gering. 

Für die ethnische Volksstämme wie der christlich- und buddhistischen Karens, den muslemischen Rohyngias und weiteren Gruppierungen, ist weiterhin kein Frieden in Sicht. 


Die burmesischen Buddhisten bekämpfen die muslemische Minderheit mit aller Härte. Auch die christlichen Karens widersetzen sich der Regierung. Denn diese will das alleinige Recht an den reichen Bodenschätzen. 


Somit steht Burma vor einem langen Friedensprozess, bis die Rechte für alle Volksgruppen gelten.


Zurich, 21. Oktober 2012      



Dienstag, 20. März 2012

Burma: Kämpfe gegen Minderheiten weiten sich aus



Demokratisierung Burmas in Gefahr





Minen sind eine der grössten Gefahren in den umkämpften Gebieten


jonas m lanter

Die Friedensverhandlungen der Regierung mit dem ‚Ethnic National Council’ (ENC) wurden explizit als erfolgreich bezeichnet. Dies erweist sich nunmehr als Farçe. In fünf von sieben autonomen ethnischen Staaten sind die Verhandlungen mit den Führern im Karen-, Karenni- (Rote Karens), Shan-, Chin-, Arkan- und Kachin-Staate gescheitert!
Dies bedeutet nicht nur ein herber Rückschlag im Demokratisierungsprozess, es schadet Burmas neu-errungenem Image nicht nur im Ausland.

Um dem Internationalem Gerichtshof zu entfliehen, zog es General Than Shwe nach dem Uprising-Massaker vor, die Friedensikone Daw Aung San Suu Kyi aus ihrem Hausarrest zu entlassen. Die Lady, wie sie in Burma genannt wird, ist Burmas einzige Chance auch die Minderheiten zu einigen. Ihre Partei drillt ihren Nachwuchs in speziellen Schulen der 'Nationalen Liga für Demokratie' (NLD).

'Human Rights Watch' wirft der burmesischen Armee vor, sie greife Dörfer der Minderheit der Kachin an. Die Soldaten zerstören deren Häuser, plündern und vertreiben Zehntausende Menschen. Zivilisten werden bedroht und bei Verhören gefoltert, Frauen vergewaltigt. Die Armee und die Kachin-Rebellen müssten zusehen, dass sich die Lage der Zivilisten nicht weiter verschlechtere, meinte Elaine Pearson von 'Human Rights Watch'. Die Missstände müssten abgestellt werden.

Von den seit Juni vertriebenen 75.000 Angehörigen der Kachin hätten mindestens 45.000 in 30 Lagern zwischen Burma und China Zuflucht gesucht. Diese Gebiete werden von den Kachin-Freiheitskämpfern kontrolliert. Die burmesische Regierung hat den Vereinten Nationen nur einmal im Dezember Zugang zu dieser Region gewährt. Damals hätten die UNO-Organisationen jedoch nicht alle Gebiete mit Zehntausenden Vertriebenen besuchen können. Aber auch im Karen-Staate und weiteren drei werden die Menschen weiterhin verfolgt und vertrieben.

21. März 2012

Samstag, 7. Januar 2012

Burmas Friedensikone soll Ministerin werden


Aung San Suu Kyi soll Ministerin werden



jonas m lanter

Politischer Karriere nach Hausarrest: Aung San Suu Kyi soll in Burma in die Regierung

Die birmanische Führung hat der jahrelang verfolgten und inhaftierten Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi ein Regierungsamt in Aussicht gestellt. „Es besteht die Möglichkeit, dass sie in die Regierung berufen wird“, sagte ein Berater von Präsident Thein Sein am Sonntag.
Die Staatsführung werde Suu Kyi nach der für April geplanten Nachwahl zum Parlament ein „angemessenes“ Amt zubilligen und sich dabei nach den Wünschen der Friedensnobelpreisträgerin richten. Voraussetzung sei, dass sie bei dem Urnengang ein Abgeordnetenmandat erringe.


07.01.2012

Samstag, 17. Dezember 2011

Burmas lautloser Griff nach dem Kapitalismus


Ein letzter Schachzug der Militärs, dem Kriegsverbrechertribunal zu entgehen?

jonas m lanter

Burmas Generäle sind abgetreten oder halten sich im Hintergrund. Jenseits von Touristenpfaden und Abseits des eigenen Volkes verschanzen sie sich in der neuen Verwaltungshauptstadt ‚Naypidaw’ im unzugänglichen Nordosten des Landes.

Aung San Suu Kyi, die Ikone und Friedensnobelpreisträgerin, ist frei und kämpferischer denn je. Für die kommenden Nachwahlen sind ‚die Lady’ und ihre Mitstreiter der ‚Nationalen Liga für Demokratie’ (NLD) bestens gewappnet. Ihre Partei gehört jetzt genauso dazu wie die der Junta. Ihre Parteisprösslinge werden wie einst jene von den Generälen von eigenen parteiinternen Lehrern „gedrillt“. Viele der politisch Inhaftierten wurden bereits entlassen oder diese ist in Aussicht gestellt.

Mit den letzten militärisch-autonomen Kampfeinheiten, wie derer im Karen – Staate; der ‚Demokratic Karen Buddhist Army’ oder der ‚Karen National Liberations Army’, sowie anderer ethnischen Gruppierungen im Karenni, Mon, oder im Arakan-Staate, wurden Friedensabkommen ausgehandelt. Wer sich dennoch weigert, wird zu langjährigen Zuchthausstrafen verdonnert. Wie der Leader der ‚Karen National Union’, Saw Mahn Nyein Maung. Er wurde wegen 'ungesetzlicher Zusammenarbeit' (unlawful association) zu 17 Jahren Haft verurteilt.

Im ewigen Unruheherd des ‚Shan – Staates’; im berüchtigten ‚Goldenen Dreieck’, ’Burma – Laos – Thailand’, das vorab von gnadenlosen und blutrünstigen Kriegs- beziehungsweise Drogenlords, wie der mann- und waffenstarken ‚Shan-State Army South’ (SSA-S) und einigen anderen kontrolliert werden, hat der ‚Staatsrat für Frieden und Entwicklung’ (SPDC; wie sich die Juntapartei selbst nennt*), lukrative Friedensabkommen abgehandelt. Diese heissen Beteiligung an sämtlichen Ressourcen der ehemaligen Waffengegner der burmesischen Junta in ihrem autonomen, abgestammten Gebiete.

Nach 50 Jahren endlich Frieden – ein Weiser Schachzug der Militärs?

Es scheint seit nun mehr als 50 Jahren tatsächlich eine Art von Waffenruhe zu Stande gekommen zu sein. Die Generäle setzen lieber auf Diplomatie oder ziehen sich ganz aus der Politik zurück um dem Westen nicht die Möglichkeit; oder gar Hand, für ein Kriegsverbrechertribunal zu bieten.

Gerade jetzt, wo eines der grössten Staudamm-Projekte der Menschheit am ‚Irrawaddy’ – Fluss (UNESCO Weltkulturerbe) auf Eis gelegt wurde; nähert sich Burma zum Schrecken Chinas auch noch Amerika und der EU zu. Notabene hat China 2,6 Milliarden Euro (3,6 Mia. US$) in das Myitsone-Kraftwerk-Projekt und zur Sicherung dieser Nutzungsrechte bereitgestellt.


Nicht nur das Hillary Clinton auf Besuch weilt, zeigt, wie weit die Demokratisierung bereits fortgeschritten ist.

Da stellt sich zwangsläufig die Frage, wie Ernst es der burmesischen Regierung doch ist, ihr Land der Globalisierung, dem erhofften Wohlstand und dem Kapitalmarkt zu öffnen. Auch werden im Süden des Landes bereits riesige Gebiete an ausländische Investoren abgetreten.

Denn auch der Tourismus soll in Zukunft eine wichtige Stütze des weder allen Erwartungen erstarkendem Staates sein.

Ein wahres Schlaraffenland

Auch ist Burma reich an Bodenschätzen: Von edlen Metallen und Hölzern, reichen Erdöl- und Erdgasvorkommen im Golf von Bengalen verfügt Burma über die weltweit teuersten Rubine. Trotz Amerikanischem- und EU-Embargo, hat dies den burmesischen Generälen alleine im Jahre 2006 offiziell 300'000'000.00 US$ (300 Mio. US$) an Einkünften beschert. Der Boden ist äusserst nahrhaft. Getreide, vorwiegend Reis und allerlei Früchte, können drei- bis viermal jährlich geerntet werden: Ein wahres Schlaraffenland!

Ein letztes Mal ausgetrickst…..

Durch dieses einst reichste Land Südostasiens winden sich neben den grössten Wasserwegen (60% aller Menschen in Südostasien befinden sich im Einzugsgebiet eines dieser Gewässer) auch wichtige chinesische Öl- und Gaspipelines. Burmas Generäle scheinen auf das richtige Pferd gesetzt zu haben: Sie haben den Westen vor Ihrer „Abwahl“ ein letztes Mal ausgetrickst!


*Die 'USDP' = 'Union Solidarity and Development Party' ersetzte nach den Wahlen 2010 die 'SPDC'.

Zürich, 16.12.2011