Dienstag, 8. Dezember 2009

Schweiz Nigeria: 61 Polizisten schaffen 24 Asylbewerber in ein krisengeschütteltes Land zurück

21 Asylbewerber durch 61 Beamte der Schweizer Polizei nach dem krisengeschüttelten Nigeria ausgeliefert



jonas m lanter


Weil sie in ihrem Heimatstaat Nigeria nicht aus dem Flugzeug 'aussteigen' wollten, haben 27 Asylbewerber sich gegen die 61 Schweizer Polizisten gewehrt, die sie in eine ungewisse Zukunft in ein kriegs- und krisengeschütteltes Land auszuschaffen drohten. Damit angeblich die Situation 'nicht aus dem Ruder lief', verliessen die Schweizer Polizeikräfte mitsamt der Crew die Maschine. Daraufhin griffen nigerianische Sicherheitskräfte mit ihren (Anmerkung; meist widerrechtlichen) Methoden ein. Die zurückgeschafften Nigerianer waren mit Stoffmanschetten gefesselt. Wie bekannt ist, wird in Nigeria gefoltert. Ob es denn wirklich nötig war, gerade diese Asylbewerber nach Nigeria auszuschaffen, bleibt fragwürdig. Man hätte diese auch in ihr vorheriges Durchreiseland zurückschicken können. Diese Möglichkeit besteht, wenn es sich bei diesem Drittland um einen Staat handelt, der die Menschenrechte anerkennt und respektiert.
Auf Anfrage von Birmaberichterstattung an die Nigerianische Vertretung gab diese keine Details bekannt. Auch das nigerianische Militär hüllt sich in Schweigen. Wie viele der Ausgewiesenen verletzt oder gar ums Leben kamen ist nicht bekannt. Nigeria, da sind sich alle Experten einig, ist wohl das Land in Afrika, in dem die USA und China aneinander geraten werden. Besonders kritisch ist die Lage heute schon. Nigeria ist faktisch unregierbar geworden und unterliegt verschiedensten Warlords; die auch Kindersoldaten für ihre Machenschaften einsetzen. Auch wurden in letzter Zeit verschiedentlich Anschläge gegen die Ölpipelines getätigt; woran allen voran China; aber auch die Vereinten Staaten, ihre Hände der Ausbeutung im Spiel zu haben scheinen.

6th Dec. 2009

Samstag, 5. Dezember 2009

Burmaberichterstattung kämpft weiter gegen Korruption, Unterdrückung und Ausbeutung

Burmaberichterstattung kämpft weiter!









jonas m lanter


Burmaberichterstattung kämpft weiter gegen die Unterdrückung, Ausbeutung der Industrienationen an den Entwicklungsstaaten und gegen jegliche Art von Menschenhandel, Kindsmissbrauch wie die der Soldaten, Erpressung und Unterdrückung von Ethnien und einzelnen Bürgern.
Gerade in dieser schwierigen Zeit ist es unabdingbar, dass wir gemeinsam gegen Unrecht wie Menschenhandel, Krieg und Armut ankämpfen und dort helfen, wo dies gefordert ist. Dies gilt nicht nur für Staaten wie Burma, Laos, Vietnam sondern auch deren in Südamerika, Afrika und an anderen Orten dieser Erde.

Auch ist es ein Anliegen, dass gegen die Mafia und deren Handlanger weiter angekämpft wird. Diese berauben vorab die Dritte und Vierte Welt ihrer Ressourcen und ihrer eigenen Entwicklung. Es wird wie im alten Kolonialstil (siehe König Leopold II von Belgien, der den Kongo versklavt und sich zueigen gemacht hat) diese weiterhin durch unsere Industrienationen fortgeführt.

Dies kann in einer sich stets verschlimmerten Weltlage, mit mehr Kriegen, Umweltzerstörung und immer mehr hungernden Menschen so nicht mehr toleriert werden.

Auf Kosten unserer Industrienationen; in denen auch ich mich miteinbeziehe, berauben wir die Menschen des Wenigen, das diese; wenn überhaupt, besitzen.

Wir alle sind aufgefordert, Medikamente und Hilfsgüter diesen Menschen zukommen zu lassen und der Zerstörung der Umwelt Einhalt zu bieten.
Ansonsten wird sich das Armutsgefüge weiterhin zu Gunsten der industrialisierten, 'zivilisierten' Welt verschieben.

Wir alle 'sitzen im selben Boot'. Geben wir auch den Unterlegenen ihr verbrieftes UN-Recht zur eigenen Existenz und tragen uns allen Sorge. Ohne jegliche Bereicherungsabsichten und mit gutem Willen wollen wir ein Beispiel setzen.

Wir wollen und sollen auch unseren Nachkommen eine sichere und allen gleichgestelltes Zusammenleben ermöglichen.

Liebsten Dank; Burmaberichterstattung

5th Dec. 2009

Dienstag, 1. Dezember 2009

Burma: Die Europäische Union ersucht Thailand, den burmesischen Flüchtlingen entlang der Grenze ein Arbeitsvisum zu erteilen



Burma: Die Europäische Union ersucht Thailand, den burmesischen Flüchtlingen entlang der Grenze ein Arbeitsvisum zu erteilen


jonas m lanter



Die EU erbittet die Thailändische Regierung, den zur Zeit auf 140'000 ‚Displaced Peoples’ angeschwollenen Flüchtlingsstrom entlang der thailändisch / burmesischen Grenze ein begrenztes Arbeitsvisum zu erteilen.

Die Europäische Kommission für Humanitäre Hilfe, ‚ECHO’, „haben die offizielle Zusage der thailändischen Behörden“, so David Verboom: „Es ist ein sehr vielversprechendes Projekt mit zukunftsweisendem Ergebnis. Wir hoffen, damit so ein Zeichen gesetzt wird!“.

Infolge der vielen Konflikte gegen die Ethnien Burmas ist der Druck auf diese gestiegen: Denn nächstes Jahr sind die Wahlen und das Militär will sich so ihrer Mehrheit bedienen. „Alle Unliebsamen werden vertrieben, verfolgt, versklavt oder gar ermordet“; so Jack Dunford, Executive Director des Thailand Burma Border Consortiums (TBBC). „Auch wollen wir diesen Menschen ein würdigeres Dasein ermöglichen und deren Abhängigkeit von internationaler Hilfe reduzieren!“

Der Entwurf wurde bereits im Jahre 2005 durch das 'TBBC' vorgeschlagen. Zurzeit verbieten die thailändischen Behörden den Bewohnern der Lager, irgendeiner Arbeit nachzugehen. Und in den Lagern selbst herrschen Willkür und Rivalitäten unter den verschiedenen Ethnien, die sich in Burma teils gegenseitig bekriegen. Ein ehemaliger Flüchtling des nördlich von Mae Sot gelegenen Mae La Camps bekräftige, dass sie sich täglich von Fischpaste und Reis ernähren müssen. „Wir schleichen uns unter Gefahr auf die nahen Ackerfelder, um nach 13 Stunden Arbeit zwei US$ zu erhalten. So können wir etwas dazukaufen!“

Auch das Trinkwasser wurde schon mehrmals vergiftet. Dies wurde auch von thailändischer Seite aus untersucht; Resultate werden aber zurückgehalten und liegen nicht vor.

Die thailändische Regierung hat Angst davor, die Flüchtlinge zu bevorteiligen, denn der Argwohn in der eigenen Bevölkerung gegenüber den Burmesen ist gross.

Auch haben diese Angst, dass der lokale Arbeitsmarkt davon negativ betroffen werde. Viele der 140'000 Flüchtlinge; von denen es jeden Tag mehr gibt, sind innerhalb Burmas in Kämpfe der Karens, Karennis und Shans verwickelt und werden dadurch in diese Lager gedrängt. Auch ist bekannt, dass bereits ganze Generationen in diesen Camps derben.


1st. Dec. 2009

Donnerstag, 19. November 2009

Obama to Burma: Free Opposition Leader President Becomes Most Powerful Official to Advocate Pro-Democratic Aung San Suu Kyi's Release From Military

Obama to Burma: Free Opposition Leader
President Becomes Most Powerful Official to Advocate Pro-Democratic Aung San Suu Kyi's Release From Military

jonas m lanter

President Obama on Sunday told Burmas junta to free pro-democracy leader Aung San Suu Kyi during an unusual face-to-face interaction with a top leader of the ruling military.

Mr. Obama delivered the strong message during his summit with leaders of 10 Southeast Asian nations, which included Burma Prime Minister General Thein Sein.

White House press secretary Robert Gibbs told reporters that Mr. Obama called on Burma to free his fellow Nobel Peace laureate Suu Kyi and other political prisoners, and end oppression of minorities.

"Obama brought that up directly with that government," Gibbs said, indicating that the president spoke directly to PM Thein Sein.

For decades, Western governments have avoided direct contacts with leaders of Burma because of the regime's poor human rights record and suppression of democracy.

A joint statement to be issued after the summit - their first ever between a U.S. president and the Association of Southeast Asian Nations- is expected to devote an entire section on Burma, a major irritant in relations between the two sides.

The statement is not expected to contain a U.S. proposal to call for the release of political prisoners, including Suu Kyi, who has spent 14 of the last 20 years under detention by the military regime.

But a direct appeal from Mr. Obama carries more weight as he is the most powerful leader to have conveyed the message directly to a top Burma official.

Before the summit, the 11 leaders gathered for a photo shoot for a few minutes, but Mr. Obama and General Thein Sein stayed far from each other and made no contact of any sort.

The Burma government has said it intends to hold elections next year as the first step toward democracy, but has not clarified whether Suu Kyi will be allowed to participate. The junta refused to honor the result of the last elections in 1990 when Suu Kyi's party
won by a landslide.

The US-ASEAN joint statement is expected to call on Burma to ensure that the 2010 elections are "conducted in a free, fair, inclusive and transparent manner in order to be credible to the international community."

The final draft of the statement was obtained by The Associated Press (AP). The statement will be released later Sunday.
Mr. Obama, in a broad policy speech in Tokyo on Saturday, also made a point of mentioning Suu Kyi by name.
Although the United States recently eased its policy toward Myanmar by initiating talks with the generals, it has made clear economic sanctions won't be lifted until Suu Kyi is released.

Earlier this month, two senior U.S. diplomats, went to Burma for talks and also had a private meeting with Suu Kyi. It was the highest-level U.S. visit to Burma in 14 years.


Sunday's U.S.-ASEAN summit - held just after the 21-nation Asia-Pacific Economic Cooperation forum - is the outcome of the new thinking in Washington that ignoring Burma will not yield any results, and relations with Southeast Asia should not be held hostage by the junta.

19th November 2009

Dienstag, 17. November 2009

Aung San Suu Kyi von der Nationalen Liga für Demokratie will mit Burmas Diktator Than Shwe Gespräche führen

Aung San Suu Kyi von der Nationalen Liga für Demokratie will mit Burmas Diktator Than Shwe Gespräche führen


jonas m lanter


Die in Burma eingesperrte Dissidentin und Friedensnobelpreisikone Daw Aung San Suu Kyi will persönlich mit dem Diktator der Militärjunta über die Zukunft des 54 Millionen-Volkes Burmas sprechen.

Der Vielvölkerstaat, mit seinen 135 verschiedensten; zum Teil ethnischen Gruppierungen, wie die der muslimischen Rohingyas sowohl der vielen indigenen Volksstämmen, gehört zu einem der bevölkerungsreichsten Staaten dieser Erde.

In einem offenen Brief hat sie Generalissimus Than Shwe Gespräche vorgeschlagen. Dies teilte Ihre Partei, die ‚Nationale Liga für Demokratie' (NLD) gestern mit.

Ihre Partei hatte den Brief in der vergangenen Woche verlauten lassen, ohne jedoch Einzelheiten zu erwähnen. Die Nationale Liga hat für diesen Dienstag; den 17. November 2009, eine „wichtige und positive Botschaft“ ihrer Friedensnobelpreisträgerin und unter Hausarrest stehenden Daw Aung Suu Kyi angekündigt. Die ‚Lady’, wie Aung Suu Kyi ehrenwert in ihrer Heimat genannt wird, wurde erst kürzlich aus der Haft des berüchtigten Insein – Gefängnisses in Rangun entlassen.

Ihr wurde, unter dem Vorwand eines ominösen amerikanischen Besuchers; John Jettaw, ein Schauprozess gemacht. Damit wollte die Militärjunta bezwecken, dass die ‚Nationale Liga für Demokratie’ für die Wahlen nächsten Jahres in Burma ausgeschlossen bleibt.


17th November 2009


Samstag, 14. November 2009

Hillary Clinton setzt erneut Druck auf Burma aus: "Aung San Suu Kyi muss unverzüglich freigelassen werden!"

Hillary Clinton und Präsident Obama setzen weiterhin Druck auf Burmas Generäle aus!

Chiefeditor und Journalist von Burmaberichterstattung; Jonas M. Lanter, wurde bereits in den 90-er Jahren zur 'Persona non grata' durch die 'Union of Myanmar' gesetzt. Auch ist ein "Kopfgeld" auf ihn gesetzt worden.

jonas m lanter



Hillary Clinton und Barack Obama fordern Burma erneut auf, Daw Aung San Suu Kyi und andere politische Gefangene freizulassen!


Hillary Clinton setzte in ungewohnt scharfen Worten die Aufforderung an Burmas Generäle fort, die Friedensikone und anderen politischen Gefangene sofort und unverzüglich freizulassen! "Ansonsten werden Schritte eingeleitet, die Burmas Generälen noch leid tun werden" so Hillary weiter!

Auch der visionäre US-Präsident Barack Obama mahnt mit scharfen Worten: " Der Kampf für die Freiheit muss weitergehen!"


Natürlich unterstützt diese Aussage auch Burmaberichterstattung. Des weiteren teilt Burmaberichterstattung mit, dass so schnell wie möglich über die "Grüne Grenze" nach Burma wieder eingereist wird! Dies um den Kampf gegen die Junta tatkräftig mit journalistischen Beiträgen zu unterstützen!


Dies, obwohl auf den Chiefeditor und Journalisten der ‚Internationalen Federation of Journalists’; (IFJ) Jonas M. Lanter, in Burma Geld auf sein Ergreifen ausgesetzt ist. Er wurde persönlich durch die Botschaft der 'Union of Myanmar' in Paris (Anmerkung auch für die Schweizer Eidgenossenschaft zuständig) schon in den 90-er Jahren in Kenntnis gesetzt, dass er zur 'Persona non grata' erklärt wurde und ist ermahnt worden, nie wieder nach Myanmar (Burma - Birma) einzureisen. Ansonsten man ihn in Gewahrsam nehmen wird.


13rd November 2009

Dienstag, 10. November 2009

BURMABERICHTERSTATTUNG - EILMELDUNG: Friedensikone Aung San Suu Kyi soll freigelassen werden!


Friedensnobelpreisträgerin soll freigelassen werden! Damit wäre die mutige und unermüdliche Kämpferin für Frieden & Freiheit der BurmesInnen für die Wahlen nächstes Jahr "im Rennen"!

jonas m lanter: SINGAPUR, 09. November 2009



Daw (Lady) Aung San Suu Kyi soll freigelassen werden


Obwohl etliche Oppositionelle Aung San für die Zukunft Burmas als 'unerheblich' deklariert hatten, scheint sich das Blatt für die unermüdliche und gewaltlose Kämpferin für Recht und Freiheit nun doch noch zu wenden!

Dies wurde von einem hohen burmesischen Vertreter; Mister Min Lwin, bestätigt.
Es gilt zu hoffen, dass sich diese Aussage auch bewahrheitet.



Die Friedensnobelpreisträgerin des Jahres 2001 muss endlich freigelassen werden.

Damit wäre die mutige und unermüdliche Kämpferin für Rechte und Freiheit aller BurmesInnen für die Wahlen nächstes Jahr "im Rennen"!



Daw Aung San Suu Kyi soll freigelassen werden


Obwohl etliche Oppositionelle Aung San bereits als mundtot und diese für die Zukunft Burmas als 'unerheblich' deklariert hatten, scheint sich das Blatt nun doch noch zu wenden!
Dies wurde von Min Lwin - einem Chef-Diplomaten und Generaldirektor im burmesischen Aussenministerium der momentan auf den Philippinen zu Gesprächen mit dem amerikanischen Botschafter Kurt Campbell zu Verhandlungen innerhalb der ASEAN* weilt, bestätigt.
Scott Marciel hielt sich vergangene Woche in Burma auf um
mit den Generälen und Suu Kyi zu sprechen; um doch noch eine Einigung herbeizuführen.

Es gilt nun zu hoffen, dass sich diese Aussage nach langjährigen Verhandlungen und Verzögerungstaktiken bewahrheitet! Diese stimmt mit vagen Kommentaren der Militärs und des Diktators Than Shwe
gemäss Zugeständnissen der letzten Jahre überein. Der Beamte gab noch keinen Zeitrahmen der Freilassung bekannt. Dies sei auf die Änderung der amerikanischen Politik und des Dialog-Bereitschaftes des ersten farbigen und visionären US-Präsidenten Barack Obamas zur Dialogbereitschaft und der Aufhebung einiger Sanktionen (Embargo) gegenüber 'Myanmar' zu Stande gekommen.

Die konservative Bush-Administrationen & der demokratische US-Präsident Bill Clinton hatten jeglichen Kontakt mit den burmesischen Generälen in den letzten 14 Jahren gemieden oder gar mit verunmöglicht.


" Solange die Lockerungen der Sanktionen Amerikas gegenüber Burma noch nicht umgesetzt sind, gibt es innerhalb Burma selbst noch keine direkten
Veränderungen ", so Chefunterhändler der ASEAN*Mr. Min Lwin in Manila auf den Philippinen.

Suu Kyi sitzt seit den letzten 20 Jahren nicht weniger als 14 Jahre unter Hausarrest oder im 'Insein'-Foltergefängnis in der ehemaligen Hauptstadt Yangon ein! Sie ist die einzige Friedensnobelpreisträgerin (2001), der dieses Schicksal 'zuteil' wird.

Dies wäre ihre einzige Möglichkeit,
doch noch an den Wahlen des nächsten Jahres teilnehmen zu können. Obwohl Suu Kyi laut der nicht vorhandenen burmesischen 'Verfassung' beziehungsweise Konstitution gar nicht daran teilhaben dürfte. Suu Kyi heiratete 1972 den inzwischen verstorbenen Briten Michael Aris, mit dem sie zwei Söhne zeugte. Daher war es laut der burmesischen Regierung bisher auch nicht möglich, dass Suu Kyi an den Wahlen teilnehmen konnte oder durfte. Obwohl Suu Kyi im Frühjahr 1990 einen überwältigten Wahlerfolg verzeichnen konnte, bestätigt ihr Rechtsanwalt Nyan Win diesen Montag, dass man nun an Reformen zusammen arbeite.
Barack Obama will die ASEAN-Leader (* " Verband Südostasiatischer Nationen " beziehungsweise im Englischen " Association of Southeast Asian Nations ") am 15. November in Singapur treffen um den Kontakt zu Burmas Premier General Thein Sein zu fördern. Der letzte US-Präsident der Burma besuchte war Lyndon B. Johnson. Dieser führte mit dem krankhaften und später gestürzten Diktator Ne Win im Jahre 1966 letztmals Gespräche.

Singapur, 10th Nov. 2009

Mittwoch, 28. Oktober 2009

Statement of the Karen National Union - Karen National Liberations Army Peace Council



Statement of the Karen National Union - Karen National Liberations Army Peace Council



jonas m lanter



20th Oct 2009

On the 1st of October 2009 at 12:00 pm in the afternoon, Lt Gen Ye Myit and Lt Gen Khin Zaw together with 20 high ranking officers met with the Chairman of the KNU/KNLA Peace Council Gen Htay Maung and his high ranking military Karen officers at Hpa-An.

Gen Ye Myit is putting pressure on the Karen to accept his proposal of the Border Guard Force. This is similar to last May, when they presented the same approach to the KNU/KNLA Peace Council (PC) for them to accept the same said proposal before the scheduled election of 2010. Ye Myit said that if the Karen would accept his proposal of becoming part of the Border Guard Force then when the democratic government comes into power the KNU/KNLA PC will not be left out nor branded as an illegal armed force. The KNU/KNLA PC clarified that we will not accept the proposal of becoming part of the Border Guard Force as Ye Myit proposed. This is based on 3 main reasons as follows:


1. All Karen citizens do not accept Karen forces to become instruments of Burmese armed forces as this would result in creating more violence and oppression towards our own Karen civilians. In the past, having experienced nearly 60 years of conflict, our Karen people have had enough of the violence enacted on them. These acts are still fresh in the memories of all Karen. Recent evidence shows that even now the DKBA Karen troops who have accepted the Border Guard Force program under the Burmese Army, have brought conflict and war rather than peace to so many Karen villages today causing Karen to kill Karen as is evident in the 1st , 2nd, 3rd and 5th brigade areas at this present time. Many Karen have requested the KNU/ KNLA PC not to be enticed to accept such programs.

2. We do not believe in using democracy issues as a means to swallow up all the ethnic rights and peace forces including that of the KNU/KNLA PC Peace Forces, to come under the program of the Border Guard Force. Democracy issues and the Burmese military program are two separate issues which cannot be used by either one to support the other. These different issues cannot be resolved by commands and orders but need time to be discussed in a manner of peaceful dialogue and in mutual trust, together with all the indigenous ethnic leaders and before an accredited third party. The aim of this dialogue is to bring long- term peace and equality within all the ethnic states and in relation to the nature of the landscape and country itself, which is historically owned by the different ethnic groups within Burma. We are diverse ethnicities, but we can be one nation based on sincerity and truthfulness towards one another in a union spirit.

3. The KNU/KNLA PC will continually maintain peace and development in the interests of all Karen and the people of Burma as a whole. The KNU/KNLA PC recognize and support the desire expressed by Senior Generals Than Shwe and Maung Aye to see a peaceful transition to democracy. We believe that accepting military programs will only continue the confusion, fear, and never-ending conflict resulting in disruption to the democratic process for the year 2010.

The Karen and all other ethnic states, need peace and development based on equality and the rights of all ethnic states to live in peace and harmony, working together with all governments to move towards the future development of Burma which will bring prosperity that is secure for all citizens within the nation.

The KNU/KNLA PC is also aware that in denying Ye Myit’s proposal this brings a risk of repeating the history of threat and violence towards the KNU/KNLA PC itself and many of our local Karen. But we will not waver in our stand for long-term peace. Even though we are now facing difficulties such as the cutting of food provisions, freedom to travel as well as blocking the rights of the KNU/KNLA PC to develop for the benefit of our own people, we are determined to stand continually for the peace and development of our people.

We would like to give assurance to all Karen that no matter how tough the situation which we are going through up front, we will never betray the will of our people and will always stand for unity, freedom and prosperity for all Karen and will continually uphold the 4 principles of Saw Ba U Gyi to secure the future of all Karen and including the entire nation of Burma.

This is the statement of the KNU / KNLA PC

28th October 2009

Mittwoch, 12. August 2009

Aung San Suu Kyi's Hausarrest verlängert - Wie sieht die Zukunft Burmas aus?




Eine Bestandesaufnahme nach dem neuerlichen Hausarrest von Lady Aung San Suu Kyi und wie Burma in die Zukunft sieht



Nach der erneuten Verlängerung des Hausarrestes wird Aung San Suu Kyis Nationale Liga für Demokratie nächstes Jahr nicht an den Wahlen teilnehmen


Die Europäische Union verschärfen Sanktionen gegen die Junta. Das Dilemma liegt aber beim UN-Sicherheitsrat und seinen exklusiv-privilegierten Atom-Wirtschafts-Mächten

Ein 'Vereintes Burma' mit seinen 53-Millionen Bewohnern bleibt ohne Aung San Suu Kyi undenkbar

Einziger Ausweg wäre ein Putsch von Innen. Würde dieser im Vielvölkerstaat zum Bürgerkrieg führen?






Friedensnobelpreisikone und legitimes Oberhaupt der Burmesen weiter unter Arrest




jonas m lanter

Nach der erneuten Verlängerung des Hausarrestes wird Aung San Suu Kyis Nationale Liga für Demokratie nächstes Jahr nicht an den Wahlen teilnehmen - Chronologie der Ereignisse

Burmas Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi trotzt den Militärmachthabern ihres Landes seit Jahrzehnten. Die 64 Jahre alte Symbolfigur der Demokratiebewegung in dem asiatischen Staat wird mit Unterbrechungen seit Jahren unter Hausarrest isoliert.

26. August 1988: Die Tochter des Nationalhelden Aung San führt einen gewaltlosen Aufstand gegen die seit 1962 in Burma herrschenden Militärs an. Nach der gewaltsamen Niederschlagung wird sie am 20. Juli 1989 erstmals unter Hausarrest gestellt.

27. Mai 1990: Suu Kyis Nationale Liga für Demokratie gewinnt die Wahlen in Burma. Die Militärjunta erkennt den haushohen Sieg nicht an.

14. Oktober 1991: Für ihren gewaltlosen Widerstand gegen das Militärregime wird sie mit dem Friedensnobelpreis geehrt.

10. Juli 1995: Der Hausarrest wird aufgehoben - bis im Jahre 2000.

Mai 2002: Suu Kyi wird erneut aus dem Hausarrest entlassen und bei Fahrten durch das Land triumphal gefeiert. "Unbekannte" der burmesischen Speerspitzen, der USDA (Union Solidarity and Development Association = einer, in Anführungszeichen, sozialen Organisation des brutalen Militär-Regimes), greifen ihre Wagenkolonne an und töten mehrere Anhänger der Nationalen Liga für Demokratie (NLD). Aung San Suu Kyi überlebte dank der Reaktion ihres Fahrers und ihrer Bodyguards. Dieser Überfall wird auch ‚Black Friday’ oder ‚Depayin Massacre’genannt. Die Friedensnobelpreisträgerin wird am 31. Mai 2003 in "Schutzhaft" genommen.

September 2003: Nach einem Hungerstreik Suu Kyis wandeln die Militärs die Haft in einen befristeten Hausarrest um, der trotz internationaler Proteste immer wieder verlängert wird - zuletzt im Mai 2008 um ein weiteres Jahr.

20. September 2007: In der ehemaligen Hauptstadt Rangun und anderen Landesteilen beginnen Proteste gegen das Militärregime. Nach Oppositionsangaben kommen dabei mindestens 200 Menschen ums Leben.

9. Februar 2008: Die Machthaber kündigen ein Verfassungsreferendum und Parlamentswahlen für 2010 an. Lady Suu Kyi darf nicht kandidieren.

10. Mai 2008: Während in Burma Hunderttausende Opfer des Zyklons Nargis um das Überleben kämpfen, lässt die Junta über die umstrittene Verfassung abstimmen. Ergebnis: Mehr als 92 Prozent Zustimmung.

6. Mai 2009: Ein Amerikaner wird festgenommen, nachdem er mehrere Tage im abgeriegelten Haus der Oppositionsführerin war. Suu Kyi spricht im Polizeiverhör von einem "illegalen Eindringling".

14. Mai: Die Machthaber verlegen Suu Kyi wegen des Vorfalls aus dem Hausarrest in das berüchtigte Insein-Foltergefängnis.

18. Mai: Ein Gerichtsverfahren gegen Suu Kyi wegen Verstosses gegen Arrest-Auflagen beginnt. Die Europäische Union fordert ihre Freilassung und spricht von einem Schauprozess der Junta und einer persönlichen Fehde von General Than Shwe.

4. Juli: UN-Generalsekretär Ban Ki Moon fordert bei einem Besuch in Burma die Freilassung der Friedensnobelpreisträgerin und der anderen rund 2100 politischen Gefangenen. Ein vom Generalsekretär gefordertes Treffen mit Suu Kyi wird ihm von den Machthabern verwehrt.

10. Juli: Nach sechswöchiger Unterbrechung wird der Prozess gegen die Friedensnobelpreisträgerin fortgesetzt, die Verkündung des Urteils danach mehrfach verschoben.

11. August: Ein Sondergericht verurteilt Suu Kyi zu drei Jahren Arbeitslager. Diktator Than Shwe wandelt die Strafe in 18 Monate Hausarrest um.

12. August: Aung San Suu Kyi's Anwälte gehen in Berufung.



Die Europäische Union verschärfen die Sanktionen gegen die Junta. Das Dilemma liegt aber beim UN-Sicherheitsrat und seinen exklusiv-privilegierten Atom-Wirtschafts-Mächten

jonas m lanter

Der Ratspräsident der EU kündigt an, weitere Sanktionen gegen Burma zu verhängen. Private Konten von 500 Crownies - was soviel wie Günstlinge der Machthaber bedeutet - und auch die der Generäle wurden gesperrt, Einreiseverbote verhängt und Exportverbote erlassen. Die Europäische Union hatte Ende April die Sanktionen verlängert. Neben einem Waffenembargo gelten in der EU Einfuhrverbote für Edelhölzer und Edelsteine aus Burma. Auch die Vereinten Nationen wollen ihre Sanktionen gegen das Land verschärfen.
Zwangsmassnahmen lösen die Probleme Burmas aber bei weitem nicht. Der UN-Sicherheitsrat; auch gerne als Weltsicherheitsrat bezeichnet, verhindert mit seinen Vetorechten jeglichen Fortschritt. Denn seine ständigen Mitglieder; China, Russland, die Vereinigten Staaten, Frankreich und Grossbritannien liegen immer noch in den Nachwehen des Kalten Krieges, verfügen über Atomwaffen und konkurrieren sich im Kapitalismus. Einen Kapitalismus in Burma zu installieren ist aber eher undenkbar und nur schwer realisierbar.




Ein 'Vereintes Burma' mit seinen 53-Millionen Bewohnern bleibt ohne Aung San Suu Kyi undenkbar


jonas m lanter

Suu Kyis Vater hat Burma aus der Knechtschaft der Kolonialmacht des Vereinigten Königreiches befreit und ist 'Der Staatsheld'.
Daneben spielt auch der Aberglaube eine grosse Rolle im Alltag jedes Burmesen. Einige der Völker, wie die der moslemischen Rohingyas, haben keine Existenzberechtigung. Gemäss dem Staatsbürgerschaftsgesetz von 1982 zählt sie nicht zu den 135 einheimischen Bevölkerungsgruppen und haben somit keinen Anspruch auf die burmesische Staatsbürgerschaft. Auch sind 32 % der Burmesen indigenen Ursprungs.
Kriegshandlungen unter den verschiedenen Gruppierungen und Ethnien existieren seit jeher. Der "längste" Krieg unserer Zeit wütet seit 60 Jahren zwischen Guerillas, ethnischen Gruppierungen, nach Autonomie strebenden Völkern und der herrschenden Junta.
Lady Aung San Suu Kyi ist die einzige; sie hat die Herzen aller Burmesen gewonnen!




Einziger Ausweg wäre ein Putsch von Innen. Würde dieser im Vielvölkerstaat zum Bürgerkrieg führen?


jonas m lanter

Hier auf eine andere Person als Aung San Suu Kyi und ihre Nationale Liga für Demokratie zu setzen wäre falsch. Es würde den sicheren Bürgerkrieg bedeuten. Denn die Friedensnobelpreisträgerin hat sich den Respekt aller Volksgruppen nach langen Jahren und harter Entbehrungen erkämpft. Sie hat die Herzen aller Burmesen gewonnen!


Ein Putsch von Innen ist nur möglich durch den Zusammenhalt der Nationalen Liga für Demokratie und ihrer Ikone. Denn nur sie ist ein Garant für Sicherheit und gegenseitigen Respekt. Nur ihr kann es gelingen, die Korruption erfolgreich zu bekämpfen und die sozialen Missstände zu beheben, die Uneinigkeit unter den verschiedenen Oppositionsgruppen zu durchbrechen.

Sollte sie und ihre Nationale Liga für Demokratie von den Wahlen nächstes Jahr ausgeschlossen bleiben, werden die Menschen rebellieren, um den Umsturz herbeizubringen. Denn eine so charismatische Oppositionsführerin ergibt sich für ein gemeinsames Burma nur dieses einte Mal. Sollte es der Junta gelingen, die Wahlen abzufälschen und jeden 'Aufmüpfenden' zum Schweigen zu bringen, wird Burma weiterhin das bleiben, was es ist.

Die Junta wird sich den ASEAN (Verband Südostasiatischer Nationen) und dem Westen nicht beugen. Ein Putsch in späteren Jahren wird das Volk untereinander weiter entzweien und letztlich den Bürgerkrieg bringen.

Nur stellt sich die Frage was denn besser wäre, wenn Suu Kyi und ihre Partei nicht an den Wahlen teilnehmen kann: Eine Junta mit eiserner Hand oder einen Bruderkrieg im eigenen Land?


12th August 2009