Mittwoch, 31. Oktober 2007

Burmas Militär 'zieht' mehr Kinder ein

Militärs lassen zusätzliche Kinder einziehen und drillen sie

Jonas M. Lanter
Aus verlässlicher Quelle ziehen die Generäle zusätzlich Tausende von Kindern ein um diese gegen die Oppositionellen und Ethnischen Völker einzusetzen. Diese werden durch ihre Kommandeure mit sogenannten 'Yaba' – Methamphetaminen 'aufgespritzt' oder verabreicht. Dadurch verlieren die Kindersoldaten tagelang jegliches Hungergefühl und sämtliche Emotionen. Sogar Plünderungen und Morde der eigenen Dörfer dieser meist gekidnappten Kindern Ethnischer Bevölkerungsgruppen sind bekannt. Den Burmesischen Familien werden diese 'abgekauft' und in sogenannten 'Ye Njunt Youth'
- Schulen gedrillt. Bereits zehnjährige werden wie Gefangene gehalten. Durch die Verabreichung der Drogen treten Essensentzug, Amnesie und Halluzinationen auf. Vielfach erinnern sich diese Kindersoldaten nicht an Ihre Gräueltaten. Auch ist bekannt, dass Kinder den Juntasoldaten den Weg durch verminte Gebiete bannen müssen.

31. Oktober 2007

Kommentare:

Anonym hat gesagt…

traurige welt. muss man so was veröffentlichen?

Birma Journalist hat gesagt…

Jemand muss und soll darüber berichten. Ich widme mich Burma seit 14 Jahren und kenne das Land ganz genau. Diese Ungerechtigkeit sollte jeden interessieren! Menschen werden wie Vieh gehalten, Kinder missbraucht und Mönche ermordet. Soll es denn so weitergehen. Öffne Deine Augen anstatt sie zu verschliessen.
Dennoch lieber Gruss jonas